Abrogation
Album • 2002
Kurz ist die Zeit auf Erden Für die wir einst gerichtet werden Die Menschheit eine Herde Schafe Verdammt im Joch Friß dein Leid und deine Sünden Küß dem den Rock der Heil verkünde Tanzt du nicht nach dem Lied des Herrn Die Wächter sehn dich Sie kennen dich und deine Taten Begehrst du auf wirst du gebraten Sie sehen jeden deiner Träume Sind überall Voll Neid voll Zorn voll Eifersucht Verfolgen sie des Teufel''s Frucht Sind überall s''gibt kein entrinnen Du bist erkannt Sie finden dich - sie sehen deine Sünden Sie kriegen dich - in deinen Träume Sie finden dich - sehen all deine Sünden Sie richten dich - nach deinen Taten Fürchte die Tyrannei der Engel Fürchte den Zorn der Cerubin
Submitted by NecroGod — Apr 26, 2025
Wenn das Land in Asche liegt Und die Glut zum Himmel fegt Dann wute ich mit voller Kraft Die Welt wird von mir hingeraffft Entzundet mich durch Funkenflug Oder einem der in Wut Verbrenn die Stadt Alles Land Selbst Eisen schmilzt in meiner Hand Ref: Ja ich bin die Feuersbrunst Ich brenne taglich Stund um Stund Verbrenn den Menschen verbrenn das Tier Vernichte alles Leben hier Werde ích in der Stadt entfacht So brenn ich hell bei Tag und Nacht So das ich selbst den Stein umwand Bis das alles abgebrannt Es brennt das Schloss und die Stadt Alles Leben nun ein Ende hat Ich ergiess mich jezt alle Flammenmeer Dann gluht sogar der Starssenteer Ref: Ja ich bin die Feuersbrunst Ich brenne taglich Stund um Stund Verbrenn den Menschen verbrenn das Tier Vernichte alles Leben hier Mit Wasser, Sand und Gegenfeuer Wollt ihr besiegen das Ungeheuer So brenn ich weiter an anderer Stell Werde gross und brenne hell Kein Mensch, Kein Tier kein Kraut auf Erden Kann gegen mich zum Sieger werden Sobald ich brenne Hell und Stark Hinterlass ich der Welt ein Aschengrab 2x Ref: Ja ich bin die Feuersbrunst Ich brenne taglich Stund um Stund Verbrenn den Menschen verbrenn das Tier Vernichte alles Leben hier
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
Ne miese Gestalt von hohem Stand Bereist alle Städte im ganzen Land Es schickt ihn die Kirche und das Hexengericht Auf der Suche nach den Weibern Mit dem zweiten Gesicht Drum gebt acht ihr Hexen und seit auf der Hut Wen er entlarvt den trifft der Kirchen Wut Er steht in der Mitte und erkennt euch am Blick Zeigt er mit dem Finger gibt's für euch kein zurück Er schleicht durch die Gassen bei Nacht und Tag Belauscht alle Bürger und was man so sagt Stellt sich in die Mitte der Herden Lauf Gebt acht ihr Weiber der Riecher fällt nicht auf Peinlichst befragt ohne Wasser und Brot Nur wenige Tage und dann seid ihr tot Sie pressen das Geständnis mit Folter aus euch raus Auch die die nicht wahr sind nimmt er gern inkauf
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 26, 2025
Wohlan ich bin ein armer Wicht Blind für die Buße und das Licht Manch lässlich Sünd ist schnell vollbracht In meiner Seel herrscht dunkle Nacht Zu jeder Zeit an jedem Ort Verletzt ich ständig Gottes Wort Doch der Himmel tut sich auf Wenn ich fleißig Ablaß kauf Weil ich nicht im Feuer will darben Wie alle die als Sünder starben Stahl ich das Geld in finstrer Nacht Geb alles was es eingebracht Und um die Seele rein zu waschen Füllte ich des Pfaffen Taschen Der lächelnd freispricht seine Schafe Von Gottes Zorn und Höllenstrafe Nun stehe ich hier im Feuermeer In Hitzeglut hintern siebten Tor Denn falschen Lehrern aufgesessen Die Unschuld hat der Papst gefressen Durch Priester's Lügen und Verrat Verließ ich den gerechten Pfad Nun hüllt mich die Verdammnis ein Im Feuer hört mich niemand schrein Wenn das Geld im Kasten klingt die Seele in den Himmel springt Ihr zahlt für alle Sünden ein und schon bald werden eure Seelen rein Den Ablaß gibt's für jeden Mann Das auch ein Armer ihn sich leisten kann Der Krämer schreibt's an jedem Ort Auch für den der schon in der Hölle schmort
Submitted by NecroGod — Apr 26, 2025
Sie reiten schnell über's Land Sie jagen los mit dem Schwert in der Hand Die Kriegerschaft hoch zu Roß Besiegtes Blut sich zu Boden ergoß Das Ritterheer ausgesand Zu bekehrn mit dem Schwert in der Hand Geführt vom Kreuz es zu tun Schickt sie ihr Papst die Greuel sein Ruhm Das Volk erstarrt als es erkannt Fremde Krieger im heiligen Land Mord und Tot Hungersnot Unsäglich Leid die Erde schien rot Zerstörte Götzen vom falschen Herrn Raufen und Saufen das taten sie gern Das Volk gequält am Boden liegt Der Toten Blut im Sande versiegt Die Ritterschaft im fremden Land Sie waren alle dem Blutrausch verbannt Kein Mensch kein Tier hat's überlebt Wen die Ritter des Kreuzes erspäht Das Ziel der Pilger ward verkannt Heilig Grab im heiligen Land Wurd nie befreit war nie ihr Ruhm Des Kreuzes Ritter nur Unrecht ihr tun Das Blut der Toten es klagt sie an Das Blut der Toten Mann für Mann
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Die Uhr am Turme zur Mitternacht schlägt Tief in den Gemäuern das Grauen sich regt Geisterstunde angstvoll klingt's aus jedem Munde Nun öffnen sich Türen wie von Geisterhand Es knarren die Balken Schatten tanzen an der Wand Jede Nacht zur gleichen Zeit weckt die Uhr das Geisterreich Dann ziehen sie los in's Dunkel der Nacht Sie spuken umher die Geister sind erwacht Wir sind unsterblich Geschöpfe der Nacht Sind gegenwertig das Grauen das stolz lacht Bringen den Menschen nächtlichen Spuk Wenn ihr euch gruselt ja dann geht es uns gut Schabernack Späße sie treiben ihr Spiel Die Menschheit in Angst ist der Geister Ziel Geisterstunde angstvoll klingt's aus jedem Munde Sind arme Geschöpfe aus der Schattenwelt Sie rascheln Nachts mit Ketten ihre Körper sind entstellt Verlorene Seelen zum Spuken verbannt Wir sind überall in Wald Stadt und Land Wir fristen ein Dasein in der Schattenwelt Tun dies Nacht für Nacht auch wenn es euch mißfällt
Submitted by Warbringer — Apr 26, 2025
Bei Nacht Geschrei dringt aus meinem Haus Üb meine Kunst tagtäglich aus Wenn in dem Weib wächst eine Frucht Die stammt von fremder Liebeslust So bring ich manches Unglück fort Mach heimlich ihr die Frühgeburt Mit finstren Mitteln so das es stirbt Und sie bei andren Weibern wirbt So manch ein Weib läßt vor Geschrei Auch fast ihr Leben noch dabei Wenn ich entferne ihre Frucht Weil sie entstand durch fremde Lust Gewerb das ich im Dunkel führ Gesetzeshüter auf der Spur Auf das mich niemals einer kriegt Es klingt der Kinder Totenlied Ich bin die Engelmacherin Halt ich dem Kind dann ist es hin Ich bin die Engelmacherin Dir gut zu tun liegt mir im Sinn Ich bin die Engelmacherin Weil ich ein schwarzer Engel bin
Submitted by johnmansley — Apr 26, 2025
Ein Weib gezerrt vor's hohe Gericht Verlesen wird ihre Anklageschrift Bezichtigt ist sie der Hexerei Es wurde behauptet das es so sei Sie soll bei Nacht im Wald getanzt Mit Hörner am Kopf im Teufelsgewand Sie soll gesungen gar seltsam Lied Mit finsterer Miene die niemand so zieht So legt sie auf die Folterbank Das sie gestehe sie sei krank Ein Opfer des Teufels zerreist ihr das Kleid Auf das sie ertrage der Schmerzen Leid Ihr Körper geschunden Blut übersät Geführt der Test bis sie gesteht Dies arme Weib wie's wimmert und schreit Ihre Peiniger sind zum Schänden bereit Tage später am Boden sie liegt Vor Schmerzen verwirrt sie alles gesteht Der Folterknecht und das hohe Gericht Auf der Stelle das Urteil spricht Sowie der nächste Tag erwacht Soll für sie ein Feuer gemacht In dem sie öffentlich verbrenne Und sich zum richtigen Glauben bekenne Hört ihr Lachen hört ihr schreien des Satansbräute sterben allein Ihr hilft kein Betteln und Flehn Denn schon morgen wird sie im Feuer stehn geschlagen geschunden ihr Körper gequält Und ihr zum Schluß die Sinne verdreht So soll sie brennen in Feuer und Glut Der Priester sie segnet er ließt aus dem Buch
Submitted by Cyberwaste — Apr 26, 2025
Standig dringt es aus der Kammer Angstgeschrei und Schmerzgejammer Kniehoch ist in ihr das Blut Worin so manche Seele ruht Mit viel Geschick bricht man hier Knochen Noch nie ist jemand forgekrochen Um draussen aller Welt zu sagen Was Menschen hier ertragen Ob mit Werkzeug oder von blosser Hand Gequetscht, geschlagen oder das Auge rausgebrannt Vestummelt bis zur Unendlichkeit Macht man selbst vor Kranken und Schwachen nicht halt Erst wenn das Blut in Stromen fliesst Und sich auf nackten Stein ergiesst Das jeder Mensch die Art erfahrt Wie der Henker den Gehorsam lehrt
Submitted by Celtic Frost — Apr 26, 2025
Stündlich dringt es aus der Kammer Angstgeschrei und Schmerzgejammer Kniehoch ist in ihr das Blut Wenn so manche Seele ruht Mit viel Geschick bricht man hier Knochen Und noch nie ist jemand fortgekrochen Um draußen aller Welt zu sagen Was Menschen täglich hier ertragen Ob mit Werkzeug oder mit bloser Hand Gequätscht geschlagen oder's Augenlicht verbrannt Verstümmelt bis zur Unkenntlichkeit Macht man selbst vor Kranken schwachen nicht halt Erst wenn das Blut in Strömen fließt Und sich auf kalten Stein ergießt Das jeder Mensch die Art erfährt Wie der Henker ihm Gehorsam lehrt
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Es klingen die Schellen an seinem Gewand Ich bin ein lustiger Schelm und halt die Leute in der Hand Das Volk kommt gelaufen ein jeder will mich sehn Ich bin ein bugliger Gnom auf Händen kann ich gehn Er lacht und macht Witze selbst über'n Herrn Hab'n Freibrief für mein tun denn so sieht man mich gern Treibt Schabernack Späße und dies Tag für Tag Ich war schon lustig zu bestaunen Als ich noch in Windeln lag Verschüttet auch Essen wirft manchmal mit Brot Will man mir ans Leben so'n Narr geht nicht tot Ein lustiger Gsell zum Blödsinn bereit So trägt es sich zu in jeder Zeit
Submitted by BloodShrine — Apr 26, 2025
Die Furcht vor dem Ende tötet mein Herz In Ketten die Glieder gefangen im Schmerz Kein Licht mehr gesehen seit endlosen Tagen Blutende Wunden von der Folter geschlagen Die Neige des Leben's im Elend verbracht Der Tod er wartet am Ende der Nacht Der Sand meines Leben's rinnt mir durch die Hände Schreie aus Stein verzieren die Wände Das Urteil endgültig es gibt kein entrinnen Die Stimmen der Richter in meinen Ohren klingen Worte des Todes auf ihren Lippen Fanatische Henker vom Wahnsinn geritten Der Morgen bricht an es kommen die Schergen Gewährt mir die Kraft aufrecht zu sterben Kein Fleh'n um Erbarmen kein Winseln um Gnade Mörder schrei ich herab noch vom Rade Der Morgen bricht an es kommen die Schergen Gewährt mir die Kraft aufrecht zu Sterben Kein Fleh'n um Erbarmen kein weichen vom Pfade Umarm ich den Tod als letzte Gnade
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
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