Abrogation
Album • 2009
1. Sarggeburt Sie kommen in der Finsternis im Reich von Wurm und Made, allein und einsam du nun bist in deinem kalten Grabe, die Mutter nur ein bleicher Leib, gestorben schon vor Tagen, der Leichnam hat geboren dich ins dunkle Land der Klagen. Gar schauderhaft ist deine Welt voll Moder und Verwesung, nur Tod und Fäulnis um dich her, es gibt keine Genesung, kein Lichtstrahl bringt dir jemals Trost, kein Blitz zum feuchten Schreine, dein einzig Freund das ist der Tod, lässt dich nie mehr alleine. Geboren, gelebt, gestorben und halb verwest Geboren, gelebt, gestorben und halb verwest So fristest du nun deine Zeit und wartest auf Erlösung, bald hüllt die Dunkelheit dich ein in trauender Vergebung, und schaust du manchmal auf das Licht durch gräßliches Gewimmel, Hoffnung gibt es für dich nicht, verschlossen bleibt der Himmel Geboren, gelebt, gestorben und halb verwest Geboren, gelebt, gestorben und halb verwest
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
2. Eisenketzer Gebrandt wirst du mit glühend Eisen, das Feuer frisst sich in dein Fleisch, du Sünder sollst den Herrn lobpreisen, sonst wirst du enden mit Gekreisch. Mit Wasser werden sie dich plagen, gar faulig stinkend in den Mund. Zerplatzen wird dir fast der Magen, das Blut strömt hell aus deinen Schlund. Sie schreien dich an du seist ein Ketzer, doch du lachst in ihr Gesicht, du fürchtest weder Stahl noch Feuer, dein Eisenwille niemals bricht. Zerquetschen wird man dir die Glieder, Schrauberstiefel holzumströmt, Trotzen wirst du niemals wieder, schon bald strömt der Tod in deinen Leib. Sie schreien dich an du seist ein Ketzer, doch du lachst in ihr Gesicht, du fürchtest weder Stahl noch Feuer, dein Eisenwille niemals bricht. Sie wollen deinen Willen brechen, bist du dich endlich hast bekehrt, du lächelst zu den Toten, deine Seele unversehrt.
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Die Sonne brennt mir ins Gesicht, Sand fließt durch meine Kehle. Die Füsse wund, das Ende nah, beladen meine Seele. Ihr trugt mir eure Sünden auf, auf das ich für euch sterbe, die Scham der Menschheit, das bin ich, das Opferlamm der Herde. In die Ödnis jagt ihr mich, ins sichere Verderben. Des Volkes Frevel trage ich, damit sie mit mir sterben. Haltet eure Herzen rein, mein Fleisch für eure Seelen, im Tode sind wir alle gleich, ich will mich für euch quälen. Hey, hey, hey, ich bin euer Sündenbock das Opferlamm der Herde ich bin euer Sündenbock auf dass ich für euch sterbe!
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 26, 2025
Tausend Jahre Mord und Totschlag. Bekehrung mit dem heiligen Schwert. Voll Zorn und Hass waren die Gebete, doch ward der Feind stets abgewehrt. Die Ruhe ist gar trügerisch, schon rufen die Propheten. Ihr Durst nach Blut ist neu erwacht, bald schallen die Trompeten. Ein altes Leid und neue Schlächter,... Selbsternannte Glaubenswächter,... Der Freiheit Traum ist schnell zerbrochen, dunkle Furcht erfüllt das Land, schon kommen die Ratten vorgekrochen, und schreien laut nach starker Hand. Neue Tyrannei des Glaubens, Fanatiker in blinder Wut. Das Schwert des heiligen Propheten, tief getränkt in Heidenblut. Neue... Das heilige Schwert der Christenheit, tief getränkt in Heidenblut.
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
Tief im Innern, ganz weit unten, mitten in der Erde. Dort bäumt sich auf ein Flammenmeer, wo die Seele gereinigt werde. Ob arm, ob reich, Mann oder Frau, auch Kinder und die Greise. So fristen sie ihr Dasein hier, jeder auf seine Weise. Im Fegefeuer herrscht Höllengeschrei, das Brüllen und Stöhnen geht niemals vorbei. Erst wenn all die Seelen gereinigt sind, steigen sie auf, in den Himmel geschwind. Der Strom der Büsser, er reisst nicht ab, sündige verlorene Seelen. So wird dieses Feuer ständig gespeist, von denen die sich hier quälen. Die armen Sünder, hier brennen sie, um Erlösung zu finden. Die heiligen Flammen waschen sie rein, für immer von ihren Sünden. Im Fegefeuer herrscht Höllengeschrei, das Brüllen und Stöhnen geht niemals vorbei. Erst wenn all die Seelen gereinigt sind, steigen sie auf, in den Himmel geschwind. Und wem, zu Lebzeit, es sei vergönnt, mit Gold sich frei zu kaufen, gelangt nach dem Tod direkt in den Himmel, muss das Flammenmeer nicht durchlaufen.
Submitted by Iron_Wraith — Apr 26, 2025
6. Wechselbalg In einer dunklen Winternacht da hat die Hexe ein Kind gebracht, sie tauschte es wohl eilig aus mit meinem Sohn so rein und schön, Nun wohnt es hier bei mir im Haus Ich hab es meiner Frau erklärt, weshalb sich der Verdacht genährt, Dies grässlich Kind dort ist nicht mein, ein Wechselbalg besetzt mein Heim Es ist gar hässlich anzusehen, der Kopf so groß es kann nicht gehen, und frisst und scheisst am ganzen Tage, wenn es nicht grade schreit und weint mit dem Gesicht zur echten Plage. Ich hab es meiner Frau erklärt, weshalb sich der Verdacht genährt, Dies grässlich Kind dort ist nicht mein, ein Wechselbalg besetzt mein Heim
Submitted by NecroGod — Apr 26, 2025
Wie des Todes finstrer Bruder zieh ich einsam durch die Nacht Lade still auf meinen Karren, jene die man umgebracht. Körper und Knochen, Kadaver, Gebein, die Opfer der Nacht, ich sammle sie ein. Körper und Knochen, Kadaver, Gebein, ich halte die Strassen von Leichen rein Streife leis durch dunkle Gassen, entleibte Körper nur im Sinn Um so voller dann mein Wagen, umso grösser mein Gewinn Schwarz ist mein Wagen, mein Kleid und mein Pferd von allen gefürchtet und von vielen verehrt Ein wandelnder Geist, so sagt das Gerücht Der Totensammler, er hat kein Gesicht Treff ich einen auf der Schwelle zwischen Leben noch und Tod muss er trotzdem mit mir kommen ich beende seine Not
Submitted by Nargaroth — Apr 26, 2025
Bald bin ich ein reicher Mann vorbei sind Leid und Qualen Gott vertraut ich viel zu lang nun lass ich mich bezahlen Mein Leben war ein Jammertal umsonst stets all mein Streben Armut prägt mein Angesicht so will ich nicht mehr leben Was tröstet mich das Paradies, Erlösung nach dem Tode Auf ewig leben hoff ich nicht, wenn mich der Teufel hole. Heut Nacht, zu dunkler Stunde, treff ich mich zum Teufelsbunde Luzifer bete ich nun an, bin ab jetzt sein Untertan Die Unschuld stell ich zum Verkauf, auch Ehre und Gewissen Duldsamkeit hat nichts gebracht, ich werd sie nicht vermissen Für einen Sack voll puren Gold verkauf ich meine Seele Mein trachten richt ich danach aus, damit mir an nichts fehle.
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
Warum bin ich nicht wie die andern, zufrieden stets mit kleinem Glück. Wieso zerstör ich was ich liebe, blick auf ein Leichenfeld zurück. Das Glück zerrinnt in meinen Händen, was gestern gut, ist heute Schmerz, wann findet meine Seele ruh', der Wurm des Zweifels frisst mein Herz. Wann fühl ich endlich in mir Frieden, bin schon zu lang an diesem Ort! Zerrissen ist ein Teil in mir, tragt endlich meine Seele fort. Die Seelenqual sitzt tief in mir, es frisst mich auf von innen her! Weiss nicht mehr was gut und schlecht, mein Leiden endet nimmermehr.
Submitted by Corpse Grinder — Apr 26, 2025
seit tausenden Jahren, ziehen Heere in den Krieg Siege zu erstreiten, der Schlachtlärm ihr Lied Für Ehre, Recht und Glauben, im Banne der Gerechtigkeit Vergossen täglichst Leiden über die Menschheit Geführt von Generälen, Offizier und hohem Staat, sich in den Tod zu quälen geschaufelt ist ihr Grab. Unsäglich viele Leiber übers Ehrenfeld verstreut das Klagen ihrer Weiber, in Trauer sich verläuft Ich selber bin der Sieg, mein Vater ist der Krieg der Friede ist mein Sohn und der gleicht meinem Vater schon Der Schnitter singt ein Schlachtenlied, ein Narr rennt freudig in den Krieg der Friede er steckt voller Hohn und bleiche Knochen sind der Lohn Auf blutgetränktem Boden wächst ständig neue Tyrannei kein Glaube an das Gute, die Hoffnung ist vorbei Schlächter und Despoten sind ein neues Schreckensreich und der alte Schnitter macht alle Opfer gleich.
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
Gefüllt ist der Platz, ein schöner Tag, gestapelt das Holz fürs Aschengrab Ob jung oder alt, sie strömen herbei, ein Weib ward beschuldigt der Zauberei Hat viele verflucht, das Vieh verhext und durch ihre Taten so manchen verletzt Vergiftet das Wasser, bösen Zauber fürs Korn, das Gute und Fromme in ihren Augen ein Dorn Auch hat es so mancher gesehen bei Nacht trieb es mit dem Teufel, hat dabei gelacht So hört Volkes Stimme nun lauthals im Chor die Alte soll brennen, dringt’s in jedes Ohr Ab in das Feuer, schreit es im Chor streut ihre Asche vors große Tor! Obwohl die Alte am Anfang verstockt haben die Knechte ihr das Geständnis entlockt Die Richter haben sie peinlichst befragt bis unter der Folter, sie ja hat gesagt Da kommt der Henker, er bringt dieses Weib das Raunen der Menge, bespukt wird ihr Leib ein Pfaffe versucht ihre Seele zu retten die Alte verflucht ihn, in ihren Ketten Nun endlich erscheint auch das hohe Gericht das Urteil verkündet, das ihr Leben erlischt Danach steckt der Henker den Haufen in Brand der Wind trug die Asche hinaus übers Land.
Submitted by Celtic Frost — Apr 26, 2025
Hans Eisenbeiss sein Weib und Kind Mit einer Axt erwürgt geschwind Drei in der Stuben, eins unter der Trepp Eins in der Wiege bei seinem Bett Eins im Garten, dazu das Weib Im freien Feld mit schwangerm Leib Auch seine Magd: Drum er gefangen Sein Recht auch bald darauf empfangen Geschleift, neunmal mit Zangen gerissen Beid Händ abgehauen beid Beine zerschlissen Der Leib zerteilt, Eingeweid verbrennt Die Viertel an vier Straßen gehängt Der Kopf, die Händ genagelt ans Rad Welchs, da die Frau gelegen, staht Litts alles mit Geduld, ruft Jesum an, Da man den Leib sah offen stahn Sein Haus uns alln zur Warnung sein Von Grund ist ganz gerissen ein Und an des Sätt dies Säule gemacht Was Urteil und Recht mit sich bracht.
Submitted by NecroLord — Apr 26, 2025
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