Absurd
Album • 2005
Im Zwielicht des Waldes Zu spätfinstrer Stunde Trafen Männer zusammen Mit dem Alten im Bunde Zu besiegeln die Bande Die man sich geschworen Im Goldschein von Flammen War der Orden geboren Daß dieser Plan der Raubritterschar zuwider dem Willen der Pfaffen war Ist wohl gewiß, denn der Kirchenbann traf bald schon die Recken, Mann für Mann Seit jeher lag heidnischer Opfertrank Ihnen mehr als Beichtstuhl und Kirchengang Der Kniefall vor Christus war nichts für die Ritter lieber stehend sterben im Eisengewitter Blitzende Schwerter, Eisernes Heer Raubritterorden – Germanias Wehr Brennende Klöster, Sterbende Pfaffen Heiden in eherner Rüstung und Waffen Das Sonnenradbanner in stählerner Hand Wotans Sturm brauste wild durch das Land Wohin sie auch kamen, ein Stechen und Raufen Das war Germanias Raubritterhaufen! Sie waren Ketzer Ganz ruchlose Heiden Gegen Krone und Kreuz Gefürchtet von beiden Beugen sich nie dem Gott der Hebräer Die Geister der Ahnen warn ihnen stets näher Die Ritter von einst sind längst schon gestorben Doch ihre Geister, sie rufen von Norden Blitzende Schwerter, Eisernes Heer Raubritterorden – Germanias Wehr Brennende Klöster, Sterbende Pfaffen Heiden in eherner Rüstung und Waffen Das Sonnenradbanner in stählerner Hand Wotans Sturm brauste wild durch das Land Wohin sie auch kamen, ein Stechen und Raufen Das war Germanias Raubritterhaufen!
Submitted by Immortal — Apr 22, 2025
Ihre schwachen Leiber liegen Als Zeugnisse der Schlacht Auf der Wallstatt blutig Verheeret von unsrer Macht Keiner von den Dienern Des Gottessohns entkam Als der Schicksalslauf Die letzte Wendung nahm Wir waren nur noch wenige Vom guten alten Blut Ihre Übermacht Gab ihnen Siegesmut Sie glaubten uns am Boden Törichte Christenbrut Doch damit unterschätzten sie Die alte Heidenwut! Benutzte Schwerter rosten nie In rasendem Heldenzorn Wie der Schnitter gingen wir durch ihre Reihen Ran an den Feind stets nur nach vorn Für uns galt nur Sieg oder Walhall Kriegsrunen raunend statt ... flehen Im letzten Licht der goldenen Sonne Sah ihr Gott sie untergehen Das war ein stolzer Tag Für unsern starken Heerverband Und die Schande des fremden Gottes Weggewischt aus dem Heidenland! Glänzender Stahl in Fäusten aus Eisen Einem entfesselten Wintersturm gleich Mit Hagalstrom und Thurisazklinge Lodern die Flammen auf dem alten Reich Lang ist her seit dieser Schlacht Doch der Kampf ist doch nicht vorbei Liegen unsere Hände auch in Ketten Unsere Herzen sind frei! Ihre Übermacht Gab ihnen Siegesmut Sie glaubten uns am Boden Törichte Christenbrut Doch damit unterschätzten sie Die alte Heidenwut!
Submitted by Warbringer — Apr 22, 2025
Im Norden zieht ein Sturm herauf der Kälte bringt und Tod Über die helle Welt der Menschen fällt ein Mantel aus Schwärze und Not Niemand weiß wohin soll er fliehen, die frostige Hand greift überall hin Wenn die finsteren Wolken am Himmel ziehen macht Widerstand gar keinen Sinn Der Winterdämon auf der alten Zeit Ein tödlicher Hauch der Ewigkeit Keine Menschenmacht kann ihm widerstehen Wer ihn spürt wird untergehen Steife Glieder, der Atem gefriert Kaum einer der den Sturm überleben wird Ein Unheil so groß wie das letzte Gericht Tilgt die Menschenbrut vom Erdangesicht Im Zuge dieser Eisesmacht senkt sich Dunkel übers Land [Note: Wolf doesn't sing it like this, but thats the version that's in the booklet] Keine Stimme läßt sich vernehmen, alles ist vom Frost gebannt In den Wolken rasen schwarze Vögel wie Todesengel der Dunkelheit Doch eine Gestalt mit zwei grauen Wölfen durchstreift die kalte Einsamkeit
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 22, 2025
Wie der Fluß das Ufer schneidet Wie das blutige Schaft in Wolfes Fang Wie der Hagel die Ernte vernichtet So sind Wir Räuber unser Leben lang! Wilde Räuberbanden schon geboren in Acht Rauben am Tage und Zechen bei Nacht Sie nennen uns Teufel und Dämonen Verbrecher die in den Wäldern wohnen Wir leben für Gold und Christenblut Wohl wahr wir sind eine Höllenbrut Wenn Weiber kreischen und Kerle sterben Unser Glück, ihr schändliches Verderben! Im finsteren Wald gehen wir um wie die Geister Zu rauben, zu Morden, das ist unser heil Wir streifen umher auf der Suche nach Beute Wir streifen umher mit Messer und Beil Zwischen den Bäumen im Dunkel des Tals Ist unser Reich, liegt unser Versteck Die Räuberhöhle, heimliches Quartier Jeder muß sterben der es entdeckt! Wie alles was lebt, einst auch muss sterben Wir wissen darum, wir enden am Strang Doch bis zum Tag an dem man uns hängt Sind wir wilde Räuber ein Leben lang!
Submitted by Lake of Tears — Apr 22, 2025
Mein Handwerk ist der Galgenstrick Henkersbeil scharf zu halten Auch mit Folter bin ich gut vertraut Das Grauen zu verwalten Ich bin gehasst von allem Volke Doch dieser Umstand schert mich nicht Denn ich bin Gott, der Herr des Todes Ich bin das letzte Strafgericht Bringt mir die Todgeweihten her Zur Vollstreckung des Geschicks Wenn sie ihr schnelles Ende finden Durch das Brechen des Genicks Wenn das Beil herniedersaust Und wenn das Blatt die Knochen bricht Es der Menge garstig graust Erlischt ein weitres Lebenslicht Wenn Augen starr und glasig werden Wenn Gehängte zappeln und Schädel splittern Es gibt nichts schöneres auf Erden Als wenn Menschlein unter Folter zittern Dann weiß ich, ich bin selbst am Leben Und Henker können nicht vergeben Dann weiß ich, ich bin selbst am Leben, Und kann mich selbst zum Gott erheben Bringt mir die Todgeweihten her Zur Vollstreckung ihres Urteils Wenn sie ihr schnelles Ende finden Durch das Fallen meines Beils Wenn sich die rote Flut ergießt Und der Tod nimmt seinen Teil In mir gleich neues Leben sprießt Im Töten liegt mein Heil Werd ich auch niemals Freunde haben Und keine Liebe kennen lernen Kann ich mich doch am Töten laben Und Menschen aus der Welt entfernen Das ist mein Werk und es endet nie Weil die Menschen auf ewig versagen Und ihre eigenen Regeln nicht halten Und sich selten richtig betragen Und die Moral von der Geschichte meines finsteren Lebens Jedem das Seine, keine Gnade – Alles Leben ist vergebens –
Submitted by Nargaroth — Apr 22, 2025
Sturm bricht los aus Wolkentürmen Lasst ihn rasen, lasst ihn stürmen Soll das Schwache er verwehn, lässt er doch das Starke stehen Wie des Donars Hammer bebt Wie der Blitz im Auge lebt Durch die schneebedeckten Gaue Ziehen Männer, ziemlich raue An den Framen blinkend Zeichen Vor denen alle Gegner weichen Führen ihre Schwerter gut Tränken sie mit Christenblut Schrei schwillt auf in den Gewittern Könige und Kaiser zittern Feiste Mönche beten bange Der Thüring fackelt nicht mehr lange Wird auch bald zum Tanze spielen Wenn aufs Herz die Speere zielen Donarsöhne heißen wir Sind des Grünen Herzens Zier Vom Wotansberg ein Ruf erschallt Schlachtenlärm dröhnt bitterkalt Im Berg der Alte Kaiser sitzt Der Hammer überm Gipfel blitzt
Submitted by Cyberwaste — Nov 07, 2025
Als eigene Herren von Geburt bis zum Tod Kannten wir nicht Fron noch Sklaverei Bis unsere Freiheit wurde bedroht Durch dreckige Schergen einer Tyrannei Mit einem der Fürstenknechte Gab eines Abends es argen Streit Missachtete unsere alten Rechte Die verblieben uns aus der Vorväter Zeit Zurückgewiesen wurde sein freches Begehren Nach unmäßiger Abgabe und welscher Steuer Jeder Willkür werden wir uns erwehren Mit Waffengewalt und Zornesfeuer Und gleich darauf noch in selbiger Nacht Begann ein blutiges Hauen und Stechen Der Streithaufen hat sich aufgemacht Um die Gewaltherrschaft zu brechen [Note: The lyrics of this song are also a bit different from what Wolf is singing] Diesen Ansturm kann auch nicht mehr verhindern Die Anwendung von grausamer Folter und elendem Tod Die wütende Streitmacht erkämpft selbst noch den Kindern Mit Speer, Art und Schwertern die Freiheit, ohne Not!
Submitted by Finntroll — Apr 22, 2025
In diesen güld’nen Schilden Der Schein der Sonne sich bricht Hoch droben über den Wolken Die Halle in gleißendem Licht Ein leuchtend helles Zeichen Am Himmel ein Fanal Laß dir das Horn nun reichen Und seis das letzte Mal Und sollst du heute fallen Und zu den Ahnen gehen In Wotans heil’ge Hallen Dein Ruhm wird nie vergeh’n Ewiger Nachruhm, der Tagen letzte Ehr Ehrvoll zu walten war stets dein Begehr Dem Gotte dein Leben geopfert und geweiht Nun in den Asgardsreigen eingereiht So ist uns Walhalla der Weg und das Ziel Dem Vorbild der kämpfet, dem Wohnstadt der fiel Und leuchtet’s hinterdrein und stets uns bevor Hebt uns zur Herrlichkeit des Ruhmes empor Wenn wir nun heut hier streiten Als unseres Volkes letzte Wehr Dann Wotan führe uns zum Siege So sind die Herzen uns nicht schwer Wenn wir auch auf der Wallstatt bleichen Dem Sieg sind wir verschworen Steh’n wie ein Wald von starken Eichen Zum Siege oder Tod geboren
Submitted by Iron_Wraith — Apr 22, 2025
Der Tod reitet auf einem Kohlschwarzen Rappen, er hat ein undurchdringliches Kappen. Wenn Landsknecht in das Feld marschieren, lässt er sein Ross daneben galoppieren. Flandern in Not. In Flandern reitet der Tod. In Flandern reitet der Tod. Der Tod reitet auf einem lichten Schimmel, Schön wie ein Cherubin vom Himmel. Wenn Mädchen ihre Reigen schreiten, Will er mit ihnen im Tanze gleiten. Fa la la la. Fa la la la. Der Tod kann auch die Trommel rühren. Man kann den Wirbel im Herzen spüren. ER trommelt hell, er trommelt laut, er schlägt auf eine Totenhaut. Als er den ersten Wirbel geschlagen, da hat’s das Blut vom Herzen getragen. Als er den zweiten Wirbel schlug, den Landknecht man zu Grabe trug. Der dritte Wirbel ist so lang gegangen, bis der Landsknecht von Gott den Segen empfangen. Der dritte Wirbel ist leis und lind, als wiegt eine Mutter in Schlaf ihr Kind. Der Tod kann Rappen und Schimmel reiten. Der Tod kann lächelnd im Tanze schreiten. Der trommelt laut, er trommelt fein Gestorben, gestorben, gestorben muß sein! Flandern in Not. In Flandern reitet der Tod. In Flandern reitet der Tod.
Submitted by Morgoth — Apr 22, 2025
Meine Pfade fern eurer schwachen Gesetze Gelenkt und gesegnet von dunkelster Macht Mein Mitleid und mein menschlicheres Wesen Bleiben zurück auf dem Weg in die Schlacht Seit ich in meiner Jugend Den Wolfe mir zum Bruder nahm Fühl ich sein wildes Wesen in mir Und seine Kraft und Macht im Arm In finsterer Stund ward der Ritus vollzogen Der heilige Bund mit den Wesen der Nacht Dort wurde aus dem Knaben ein Krieger In dem eine blutige Bestie erwacht Fortan ward ich in die Acht gezwungen Zu leben fern vom wärmenden Herd Doch was uns nicht tötet das macht uns stärker Der falsche Friede ist nichts mehr mir wert Wo heller Waffengesang erklingt Schlachtengetöse meine Ohren durchdringt Dann regiert in mir die Gier nach Blut Der Wolfssturm tobt mit rasender Wut Wenn Schilde bersten und Männer fallen Kehren Krieger ein in Wotans Hallen Und wenn einst mein Körper am Boden liegt Der Werwolf in mir bleibt unbesiegt!
Submitted by Morgoth — Apr 22, 2025
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