Absurd
Album • 2003
[1.] Eisig ist die Nacht, und der Rösser dumpfer Hufschlag dröhnt Schneessturm peitscht das Land, unsre Haare wehen wild im Wind Voll Blutdurst jeder Ger und der Stahl singt kalt und Silberhell So geht es in der Schlacht, wir erreichen die Feinde schnell [2.] Dem Feind entgegen ohne Zagen, niemand weiß, wer wiederkehrt Äxte spalten Schädel, rotgetränkt ist jedes Schwert Aus tausend Wunden strömt es warm, am Kriegerblut der Grund sich labt Und Schlachtendonner hallt aus dem Nebeldunst, der blutrot wabt Manche Brünne bricht entzwei, mancher Helm gibt preis das Hirn Gen Walhall' ziehn tote Helden auf den Rössern der Walkür'n Wotan schleudert Blitze wild und Donar schwingt den Hammer stark Feinde werd'n gemetzelt in dieser rasend-wüsten Schlacht [3.] Die Feinde sind zerschlagen nun, wie welkes Laub vom Wind verweht Stolz hebt die Eisenfaust zum Gruße für alles das, was ewig steht Wann immer sich ein Gegner naht, gedenken wir des Blutschwurs treu Dann geht es auf zur nächsten Schlacht, daß stehts das Land bewehret sei
Submitted by Corpse Defiler — Apr 22, 2025
Text: Joseph Viktor von Scheffel (1826 - 1886) Der Abend kommt und die Herbstluft weht, Reifkälte spinnt um die Tannen, Oh Kreuz und Buch und Mönchsgebet Wir müssen Alle von dannen. Die Heimath wird dämmernt und dunkel und alt, Trüb rinnen die heiligen Quellen: Du götterumschwebter, du grüner Wald, Schon blitzt die Axt, dich zu fällen! Und wir ziehen stumm, ein geschlagen Heer, Erloschen sind unsere Sterne Oh Island, du eisiger Fels im Meer, Steig auf aus mächtiger Ferne. Steig auf und empfah unser rieseig Geschlecht Auf geschnäbelten Schiffen kommen Die alten Götter, das alte Recht, Die alten Nordmänner geschwommen. Wo der Feuerberg loht, Glutasche fällt, Sturmwogen die Ufer umschäumen, Auf dir, du trotziges Ende der Welt, Die Winternacht woll'n wir verträumen
Submitted by SerpentEve — Apr 22, 2025
[1.] Donner brüllt wild, Sturm peitscht das Land Ein goldener Schild blitzt in der Maidenhand Der Hufe schlagt hallt durch die raue Nacht Und weithin erschallt Der Ruf der Walküren zur Schlacht [Kehrreim:] Stahl blitzt kalt und Algiz glüht auf der Walküren Schild Herrians Tochter drängt zum Tod, ihr Schlachtenruf gellt wild Die Brünne birst dein Leben flieht - Ruhm, Sieg, Tod Stahl blitzt kalt und singt sein Lied, labt sich am tiefen Rot [2.] Hell singt der Stahl und schmückt sich mit rot In endloser Zahl grüßen Krieger den Tod Die Helbrücke bebt unter ihrem Schritt Den Schlachtentod durchlebt Wer auf jener Walstatt stritt [3.] Stahl blitzt kalt in gleißendem Licht Der Schlachtruf erschallt, manche Stimme bricht Wirst du noch sehen, wie der neue Tag graut? Wirst du bestehen Oder röcheln den Todeslaut
Submitted by Corpse Defiler — Apr 22, 2025
[1.] Raben kreisen hoch am Himmel, halten stille Wacht Eisig weht der Wind von Norden, der die Glut entfacht Feindesherrschaft muss vergehen, fremder Glaube fällt Hammerschlag malmt zu Vergang'nem, die das Kreuz erwählt [Kehrreim:] Der Hammer zerschmettert das Kreuz... Und der Sturm weht all's Fremde hinfort Zwei Raben kreisen, um in Asgard zu künden was geschieht an diesem ort [2.] Feurig loht das Sonnenrad, zieht dräuend seine Bahn Schickt sein Licht zu uns hernieder auf den Schlachtenplan Heidenkraft steht wider jene, die das Kreuz gebracht Schwert und Hammer senden sie in ewigliche Nacht [3.] Dunkler rauch steigt auf zum Himmel, nur noch Asche bleibt Seinen Weg mit Macht sich bahnend mancher Eichsproß trieb Alte Weisen klingen neu hin durch das Heimatland Heil'ge Haine wieder, wo manch' Feindhaus stand
Submitted by Corpse Defiler — Apr 22, 2025
[1.] Schroffe Felsen ragen hoch, der dunkle Wald steht still, Die Abendnebel senken sich herab Weiße Schwaden wogen durch zerklüftets Gesteinsmassiv, 's ist alles trostlos grausig wie ein Grab [2.] Furchtsam reitet Christenvolk den Weg hinab zur festen Burg, Sie suchen Schutz bei ihrem Christengott Ein Eichenhain ward abgebrannt, so ist ihr Tagwerk wohl getan, Nun fürchten sie der Heiden Rache... Tod!!! [3.] Und finster wird's nun zu der Nacht, der Stahl harrt fest in jeder Hand, Der Sturm bricht los mit lautem Donnerschlag Die Christen wappnen sich geschwinden, ein wildes Kämpen hebt nun an Und keiner soll mehr seh'n den nächsten Tag [4.] Der Nebel dämpft den Schlachtenlärm, die Nacht hüllt gütig ein Den Anblick der Erschlag'nen und des Bluts Die Christen haben nun den Preis bezahlt und leise raunt der Wind ... Von dem Gemetzel in der Felsenschlucht Die Christen haben nun den Preis bezahlt und leise raunt der Wind ... Von dem Gemetzel in der Felsenschlucht
Submitted by Pestilence — Apr 22, 2025
Keuchend, sich mit Trägheit schleppend Nähert sich der rote Tod Grinsend, seine Fäulnis leckend Lechzt er nach der Opfer Blut Niemand kann ich kommen sehen Juden, Christen, alle gleich. Keiner wird ihm je entkommen Alle holt er in sein Reich ! Schreiend und sich würgend winden Opfer ihren Tod nun finden Der Rote sitz auf der Totenschar Die Pocken morden wunderbar ! Ohne Gnade, schreiend lachend Er sich seine Opfer greift Niemand kann ihm je entkommen Seine Forke totrot heißt ! Denn nach dem Tode kommt kein Jenseits Der Rote hält die Seelen fest Seine Brüder nicht weniger blutig Ihre Namen Fäulnis und Pest !
Submitted by The Void — Apr 22, 2025
[1.] Sturm durchpeitscht die finst're Nacht, von Ferne her tönt Wolfsgesang Schaurig schallt, und doch so traulich, dieser Klang' vergess'ne Klang Bleich und Ewig scheint der Vollmond auf den tiefen, dunklen Wald Fahl erleuchtend diesen Ort, heidnisch, magisch und uralt Und in mir erwacht ein Sehnen, Geifer tropft aus meinem Mund Meine Klauen stehen fest auf dem weichen Waldesgrund Meine weißen Fänge blitzten, gierig und voll Jägerslust Unheilvoll schlägt nun mein Wolfsherz tief, tief in meiner Brust [2.] Wild geht's über dunkle Pfade bei des fahlen Mondes Schein Meines Herzens' Rufen folg ich - Diese Nacht wird ewig sein! Durch die Wälder ohne Rasten, hungrig und voll dunkler Gier Und durch kühle Auen streif' ich, bald schon, bald bin ich bei dir Und mein Lauf wird schnell und schneller, Geifer tropft aus meinem Mund Unter meinen Klauen spür' ich fast nicht mehr den weichen Grund Meine weißen Fänge blitzten, gierig und voll Jägerslust Und mein Wolfsherz schlägt gar greulich tief, tief drin in meiner Brust
Submitted by Finntroll — Apr 22, 2025
[1.] Leis' rauschen die Wälder, still senkt sich die Nacht, ruhlos und kalt raunt der Wind Die Schwerter, sie blitzten in stählerner Pracht, weil bald schon die Schlacht beginnt Die Schwerter, sie blitzten in stählerner Pracht, weil bald schon die Schlacht beginnt [2.] Der hufschlag der Pferde rührt donnernd den Grund, schnell geht der Ritt übers Land Der Tod reitet mit uns zur Mitternachtsstund' und der Stahl harret kalt in der Hand Der Tod reitet mit uns zur Mitternachtsstund' und der Stahl harret kalt in der Hand [3.] Schaut, wie die Feinde dort wider uns stehn, sie tragen ihr Kreuz kühn vorran Doch müssen sie bald schon ihr Ende sehn, denn das alte Rad zieht seine Bahn Doch müssen sie bald schon ihr Ende sehn, denn das alte Rad zieht seine Bahn [4.] Stahl trifft auf Stahl daß es Funken schlägt, wir führen die Waffen in namenloser Wut Weh dem, der das Haupt noch auf den Schultern trägt - Wir tränken den Boden mit Christenblut Ihre Gotteshäuser fallen durch Surturs Hand, gewalt'ge Heidenfeuer erhellen die Nacht Sie brennen wie zu Ahnenzeiten überall im Land, der Sieg is ewig unser, gewonnen die Schlacht! [5.] Leis' rauschen die Wälder in flammender Nacht, vom Sieg singt weithin der Wind Die Schwerter, sie blitzten in stählerner Pracht und das Heidenzeitalter beginnt Die Schwerter, sie blitzten in stählerner Pracht und das Heidenzeitalter beginnt
Submitted by MetalElf — Apr 22, 2025
[1.] Aus trostloser Ödnis vergessener Täler flammet empor verzehrender Brand Mein Blick schweift finster, durchglüht vom Rot, loderndes Feuer in meiner Hand Und Stahl kühlt die Stirne und Eis kühlt das Herz, und donnernt erhebt sich die uralte Macht Und los bricht der Froststurm hin über die Welt, und Winterheim strahlt in herrlicher Pracht [2.] Und los bricht der Froststurm mit singenden Schwertern, geschwungenen Äxten und eisigem Tod Und wild spritzt das Feindblut, und halb gefriert's, so schmückt sich der Grund mit glitzerndem Rot Weit klingen die stolzesten Lieder Germaniens, ein Heil! schallt dem Siege zu Mittwinternacht Und fort rast der Frossturm, kein Reich bleibt dem Feind, Germanien steht wieder in herrlicher Pracht [Chorus:] Und los bricht der Froststurm mit eiserner Hand Und wild spritzt das Feindblut Ein Heil! schallt dem Siege zu Mittwinternacht Germanien steht wieder in herrlicher Pracht
Submitted by Infernal Flame — Apr 22, 2025
[1.] Wotan entsendet seine Töchter wohl auf das Schlachtenfeld Auserwählt, um zu erwecken, wer im Kampfe fällt Hehre Krieger, mutig, treu dem Stahl Walküren tragen sie nach Walhall' [Kehrreim:] Rösser schnauben, Hufe schlagen, wohlan zum Todesritt Erneut erwachen wird nur der, der ehrenhaft im Kampfe stritt [2.] Todesmutig, kampfentschlossen stürmen die Krieger voran Keiner wird dem Feinde weichen, fällt auch der Führersmann Zeit des Krieges ist Zeit der Ehr' Gewiß der ewigen Wiederkehr [3.] Schwerter klirren, Helden fallen, rot färbt sich der Grund Schreie halln im Schlachtendonner, Blutdurst herrscht zur Stund' Der Tod kommt schnell, wenn Recken streiten Der Tod kommt wenn Walküren reiten [4.] Sieh dort, den erschlagenen Helden, bei ihm kniet die Schildmaid Wischt das Blut ihm von der Stirne, verharrt an seiner Seit' Sie küsst ihn und er öffnet die Augen, aufs Pferd nimmt sie ihn Über Bifröst wird ihr Ritt nun gehn, (um) un Walhalla einzuziehn Heldentod ist der Lohn der Schlacht Wenn der Krieger vom Kuß der Maid erwacht
Submitted by Cyberwaste — Apr 22, 2025
Schnee verhüllt das Land, soweit das Auge reicht Finst're Wolken verdunkeln den eisigen Mond Sturmwind peitscht rasend weißen Tod Durch die ewige Pracht, die ob allem thront Permafrost - von stählernem Himmel überdacht Permafrost - Herrscher der ewigen Nacht Permafrost - Eiswind, der alles durchdringt Permafrost - Kälte, die alles bezwingt Frost ist mein Herz, der Wärme kein Reich bleibt Aus eisigem Stahl ist mein Schwert Sturmwind treibt mich ruhlos voran und ruhlos trägt mich mein fahles Pferd Und es wird immer kälter - Frostewigkeit! Schnee verhüllt das ganze Land Bleich beschienen vom eisigen Mond Der Winter herrscht mit eiserner Hand Permafrost!
Submitted by NecroGod — Apr 22, 2025
As the fullmoon disappeared Behind clouds above my head He leads them to the battle The armies of the dead Black horses riding the wind With glowing eyes I see Vengeance comes nearer While the frightened humans flee As they are marching onward And while all the heaven breaks Soon the christian blood will stream Together in thousand bloody lakes Thunder and lightning Whirlwinds and rain Hailstorms and war Have come to bring them pain The clouds I see them scatter In the blackblue nightly sky The moon it makes the weapons glare Christ it’s time to die
Submitted by Finntroll — Apr 22, 2025
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