Agrypnie
Single • 2024
Es ist nur Sand Raunt die Unschuld Ein Nichts, das durch die Finger rinnt Doch tückisch, wenn bewegt vom Wind Und formlos lauernd harrt Es ist der Sand Staunt die Unschuld Ein Koloss, der bewegt vom Wind Sich sammelt, wo die Mauern sind Bevor er stumm erstarrt Alles ist Sand Greint die Unschuld Er türmt sich, wo die Mauern sind Er greift nach Heimat, Geist und Kind Die hilflos aufgebahrt Es war der Sand Weiß der Nachtwind Verloren Heimat, Geist und Kind Zu lange für das Kleine blind
Submitted by Celtic Frost — Nov 09, 2025
Namenlose Gräber Hinter eingebrochenen Mauern Verwittert und vergessen Leise heult der Wind ein Klagelied Karg das Tageslicht Die Finger blutig und zerrissen Das Laub zu Stein gefroren Eisig schneiden Tränen ins Gesicht Die Kälte lähmt das Denken Doch Verzweiflung führt den Körper Zitternd auf еin Grab gesunken Unbeirrt wiе wild am Scharren Jäh aus der Manie gerissen Der Blick starrt in die Ferne Verrottend ruhen die Momente Für immer in der Tiefe Blut quillt aus den Händen Die Schreie längst ein Schluchzen Schwelgend in Erinnerung An kindliche Arglosigkeit Und Schweigen legt sich abermals Wie ein Schleier auf das triste Gräberfeld Blut quillt aus den Händen Die Schreie längst ein Schluchzen Schwindend verweigert sich der Geist Ohne Wiederkehr der Augenblick Und Schweigen legt sich abermals Wie ein Schleier auf das triste Gräberfeld Taumelnd und von Sinnen Ohne Antworten die tiefen Gräber Das Anliegen vergebens Bleiern lastet die Resignation Das Tageslicht versunken Regungslos der taube Körper Gnadenvoll naht die Erlösung Leise heult der Wind ein Klagelied Leise heult der Wind ein Klagelied
Submitted by BloodShrine — Feb 07, 2026
Immerwährend lodern die gleißenden Flammen Kein Meer dieser Welt vermag sie zu löschen Siedendes Blut strömt durch die brennenden Adern Sengend die Hitze doch kein Brandmal tragend Keine Berührung verbrennt fremdes Fleisch Funken verschleiern den fiebrigen Geist Stetig einsam der Weg Durch entartete Massen Jeder Reiz, jeder Blick Entfacht aufs neue die ewige Glut Stetig einsam der Weg Durch entartete Massen Zu Asche zerfallene Körper Der Wind verweht euer nichtiges Dasein Eure Fackeln entzünden die Welt Der glühende Himmel auf ewig verdunkelt Walzen aus Feuer überrollen die Ödnis Jahrhunderte getilgt im Augenblick Spurlos dem Gedächtnis entschwunden Die Geschichte schreibt ihr beschworenes Ende Meine Flammen ersterben Stille hält Einzug Die verbrannte Hülle bar jedem Reiz In den Weiten der Leere das Dasein erloschen Das Diesseits entschwunden Die Worte für immer verstummt Das Rad der Zeit steht im Stillstand Der Regen spült die erkaltet Asche hinfort
Submitted by Finntroll — Nov 09, 2025
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