Ametropie
Album • 2003
Bei Vollmond und Sternen im Walde erwacht, Stolz wie ein Einhorn und schön wie die Nacht Mit tiefschwarzen Augen so klar und so rein, Und Haut blaß und sanft wie der Mondenschein Sie hatte die Gabe der dunklen Macht und sie war erfüllt mit Zauberkraft So wandelte sie über Flüsse und Seen Über Asche, über Glut und durchs Feuer zu gehen Es ist keine Lüge, ich hab es gesehen. Glaubt mir es ist wahr Ein dunkles Wesen von zarter Gestalt Und lang und schwarz war ihr Haar Und als ich sie das erste Mal sah Da wußte ich, daß etwas mit mir geschah Ich bin ihr verfallen mit Haar und Haut Und machte dies Wesen zu meiner Braut Betrank mich mit ihrer Schönheit und Pracht Sie hat mich verwunschen mit dunkler Kraft Sie hat mich verzaubert, so ist es geschehen glaubt mir es ist wahr Denn sie war das Schönste, daß ich je gesehen Dies Wesen mit schwarzem Haar So kam es, daß ich ihr verfallen war, Mit Herz und mit Geist, mit Haut und Haar Doch in tiefer Nacht ließ sie mich allein, Sie verließ mich bei Sternen und Mondenschein So ging ich von nun an allein durch die Nacht Verwunschen von einer dunklen Macht Es ist keine Lüge, ich hab es gespürt glaubt mir es ist wahr Sie hat mich verhext und sie hat mich verführt Dies Wesen mit schwarzem Haar Seh nur ihren Schatten im dichten Geäst ihre Augen so klar und rein So bin ich geboren, so werde ich sterben Im Dunkeln der Nacht, im Schatten allein...
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Mächtige Schatten, tief und unheilvoll, rieseln herab, die Sonne flieht Und die Dämmerung nimmt ihren Lauf, die Dämmerung nimmt ihren Lauf... Gefangen von Zaubern, durch Haut blaß wie trauriger Mond, Durch Lippen rot wie blühender Mohn Und Augen, so sanft und rein wie Sternentanz am Himmelsschrein Und in dieser Nacht, da ward es geschehen, Nie wieder vermag ich die Sonne zu sehen Ein dunkles Wesen erschienen im Wald Von Engelserscheinung und Elfengestalt Beraubt mich des Lebens und raubt auch mein Blut, Durch Schmerzen wie Feuer, wie Kohle und Glut Und doch voller Schönheit, Anmut und Pracht, Von magischer Herkunft, im Schatten der Nacht Im dunklen Samt von trauriger Nacht, wenn selbst die Trauer schläft und ruht Durch pures Verlangen ward erwacht, Begierde und Gier nach frischem Blut Seidige Haut im Mondenschein, ein Wimmern in der Dunkelheit Und süß und klebrig schmeckt der Wein, zärtlich der Kuß zur Ewigkeit Und als das Blut meinen Adern entweicht, zurück bleibt nur mein Körper So blaß und so weich, durch sieben Tore, durch fahlen Schein Wiedergeboren durch roten Wein, hinein ins Dunkle Als Kind der Nacht, fast sklavengleich, durch Zauberkraft So weinte ich über die Schönheit der Nacht, den süßen Atem und über die Pracht Den Duft der Kerzen von Rosen und Leid, den Kuß von Nebel und von Einsamkeit Von Anmut gestraft und auch belohnt, Ohne Ketten gehalten, doch geschlagen mit Hohn Verspottet, gebrandmarkt, verflucht werd ich sein, Für heute, für immer und für alle Zeit Wenn silbriger Schimmer den Augen entrinnt und magische Lichter am Firmament Die Augen geflutet von Tränen und Leid, von Kummer und Sorgen in Ewigkeit Von Seelen verzaubert, so nah und so fern, gefangen gehalten allein wie ein Stern Und tiefschwarze Engel, sie kosten mein Leid, blutige Tränen im Strudel der Zeit Wie Kerzen erlischen und Feuer verglimmt, Verblassen Gedanken und Zeit verrinnt Und Schnee er schmilzt in ewiger Sonne durch Wärme Und Licht und nichts ist gewonnen Im Lauf der Gezeiten, stets eines steht still, ob's rennen, ob's gehen oder laufen will Erinnerung bleibt für alle Zeit, ein Schmerz tief und fest für die Ewigkeit Und süß und klebrig schmeckt immer fort Wein, zärtlich mein Kuß zur Ewigkeit Zärtlich mein Kuß zur Ewigkeit...
Submitted by johnmansley — Apr 26, 2025
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Die Windungen verteilt im Lande, Erstreckst dich auf der ganzen Welt Deine Massen quälen sich durch Berge, Wälder, Steppen und Felder durchqueren sie Entstanden an der Quelle, Fließt des Lebens Elexier Spendet allem das Leben, Die Kraft zu existieren Gemündet in die Quelle des Regens Erwärmt zu Wolken werdend Verteilt über der Welten Weiten Um Energie und Kraft zu spenden
Submitted by NecroGod — Apr 26, 2025
This track is instrumental.
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