Asenblut
Album • 2009
Von Krankheit zerfressen kämpftest du, unermüdlich ohne Ruh', für dein Leben, Frau und Kind, die dir treu geblieben sind. Ein leuchtend' Vorbild du uns bist, kein Tag, an dem du nicht vermisst, dein Licht leuchtet hell und stark, gibst uns Kraft selbst aus dem Grab. Hast die goldene Halle betreten, wurdest dort zu Tisch gebeten, an Allvaters Seite sitzt du nun, die Asen singen zu deinem Ruhm. Mit Stolz dich zu erfülle,n ist unser Sehnen, und wenn wir nun die Hörner heben, dann soll dieses Lied erklingen, auf das wir uns an dich erinnern.
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Es ziert ein weißes Federkleid die Vögel an Allvaters Seit', Hugin und Munin sind ihre Namen, sie sind die Herrlichsten unter den Raben. Gedanken und Erinnerungen fliegen um uns her, des Allvaters Raben bringen Botschaft aus allen Winden, aus Midgards weiten Eb'nen, Wäldern, Land und Meer, bevor die Sonne am höchsten steht, werden sie's ihm künden. Werden große Schlachten geschlagen, fallen Riesen ein ins Land, Sein Gedanke wird's ihm sagen schnell ist Gungnir bei der Hand! Stehen Feinde vor Walhalla, ist das Nagelfar komplett, Nichts entgeht den findigen Augen, diesem Rabentierduett! Und so künden sie ihm täglich, seit dem Anbeginn der Zeit und werden ihm auch morgen künden, halt die Einherjer bereit!
Submitted by Cyberwaste — Apr 26, 2025
Es reißt ein Schrei mich aus Vergangenem, noch der Geruch von feuchtem Rot wohnt schwer und dicht, grauenumfangen im Feuer, das durch Tränen loht. In ihnen brenn' ich matten Blicks, als Mord wird Heldentat gelobt, die Abscheu mir den Geist erstickt und in der Brust ein Monstrum tobt. So blicke ich der Tat (jeher) ins finst're Gesicht, doch der Helden Bürde (schwer) sieht man nicht. Doch greife ich erneut zum Schwert, Da einzig es mein Leben nährt. Wiegt der Ruhm die Qual auf, wenn der Lohn ist Blut, das tief den Boden nässt, Doch der, dem es entspringt, den Sohn uns auch vier Töchter hinterlässt? So werd' ich nie in Frieden ruh'n, es ist mein einz'ges Gegengift, dem die Schuld nun aufzutun, der meinen Dämon übertrifft. Meine Kampfeslust, die einst in dieser Brust gewohnt, lang schon erloschen ist, als Ziel nicht mehr lohnt. Doch greife ich erneut zum Schwert, da einzig es mein Leben nährt, auf dass die Gerechtigkeit obsiegt, der größte Sünder unterliegt.
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
Dort unter tiefem Felsgestein, vom Auge abgeschieden, dringt er doch in die Welt hinein, der Klang unzähliger Schmieden. Fauler Neid blitzt vehement, Durch der Fassade Dunst, Kennt ihr doch weder Element, noch uns're Fertigkeitenkunst. Wir sind in jeder Klinge, die ihr im Kampf erhebt, auf dass sie Sieg erringe, Wenn sie gen Herzen strebt! Doch nur in alten Flammen, kann jener Stahl gedeih'n, der führt uns heut' zusammen und lässt Kreuze Splitter spei'n! Wir sind gezeichnet und vernarbt von Kohlen und vom Leben. Haben am Feuer lang gedarbt, um nun die Schwerter zu erheben! Zersplittert wie das falsche Schwert, die Eitelkeit der Ränke, ein Hämmern dann die Nacht durchfährt, sollt ihr der Schmiede gedenken!
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Ein Blatt im Wind. Ein leises Knistern. Ein stummer Schrei. Ein Schaudern in der Luft. Ein Sturm kommt herbei. Der Bäume Wipfel biegen sich, fast wie aus Ehrfurcht, wissend, harrend, ewiglich, dem Kommenden gewahr. Durch die Blätter rauscht der Wind: Atem der Natur! Niemals wütend und doch blind, für die Verheerung, die er bringt! Das Land in Aufruhr. Wogend, wehend, tanzesgleich, webt der Herbst sein Netz aus Blättern und Geäst und dabei auf weiter Flur, er Spuren hinterlässt, die in uns'rem Geiste sind, wie Gedanken alter Zeit, flüchtige Erinnerungen, es gibt für sie keinen Halt!
Submitted by Corpse Grinder — Apr 26, 2025
Sein Großvater ein Schlächter, grausam voller Hass. Sein Vater ein gerechter Mann, standhaft und loyal. Die Axt an seiner Seite, von kaltem grauen Stahl, dürstete nach Blut, ihr Lied klang stets fatal. Seine Frau ward ihm geraubt, aus dem trauten Heim. 19 Jahre folgt er ihr, und nennt sie wieder sein. Sieben, der Dichter begleitet ihn, ein Mann voll wortgewandt', ein Sagendichter wie man nie, einen Zweiten fand. Ein Mann, wie eine Naturgewalt, wild Sturm in seinen Adern, Die Augen blickten bitterkalt, sein Blick ließ Recken hadern. Sein Willen unzerbrechlich, stets hielt er sein Wort, vom Wesen unbestechlich, so zog er von Ort zu Ort. Er ging durch dich Hölle und des Feindes Land doch stets siegreich blieb er, mit Snaga in der Hand. Den Nadir, dem Nomadenvolk, brachte er den Einiger, als sie die Drenai überfielen, wurde er ihr Peiniger. Auf Dross Delnoch stolz und stark brandete der Nadir Wut, das letzte Bollwerk seines Volkes verteidigt durch der Helden Mut, ein letztes Mal sang Snaga ihr Lied, doch Mauer um Mauer fiel ihnen in die Hände. Schiere Verzweiflung brachte den Sieg, das ist das Lied von Druss der Legende.
Submitted by The Void — Apr 26, 2025
Den Ahnen gewidmet, den Göttern geweiht, ein heiliger Hort, fern uns'rer Zeit. Unser'n Ahnen gewidmet, und den Göttern geweiht, ein heiliger Hort. So steht es da erhaben, stolz und ewig, in stiller Anmut ein Denkmal unbeweglich, so steht es da in stiller Anmut, unser Monument! Wie dem Bauern seine Mühle, wie dem König sein Palast, wie dem Maler sein Gemälde, so uns Spielmännern die Musik! So lasst uns spielen und tanzen und singen und in der Schlacht manchen Sieg erringen, des Lebens Verdruss kriegt und nicht klein, dies soll das Monument von uns Spielleuten sein. Und sollte uns der Feind einst doch niederringen, über unser'm Grab soll Musik erklingen! Ein Hoch auf uns und die ihr mit uns seid, wir halten zusammen, immer bereit! Uns'rer Taten Klang, Geschaffen für die Ewigkeit, auf, dass von uns'rem Leben auf immer etwas bleibt!
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
Hört meine Worte und lasst euch sagen. Wir waren Helden in alten Tagen! Die Herren des Nordens nannte man uns, d'rum hört auf die Stimme eures Bluts! Durch Lug und Intrige versuchten sie uns zu brechen, doch nun kommt der Tag, an dem wir uns rächen, die Erde wird rot von ihrem Blut, steht auf, ihr Krieger, und höret den Ruf! Ihr Krieger Odins stehet bereit, die Schlacht zu schlagen, es ist an der Zeit, der Freiheit entgegen für der Asen Segen, Auf zum Ende der Christenheit! Sie kommen nicht im Kriegsgewand, tragen ihre Waffen nicht offen zur Hand, bringen nur Lüge und Zwietracht und Streit, erkennt die schwächliche Christenheit Und klingt der Schlachtruf durch unsere Reihen, seht, wie sie auf die Knie fallen, heut' lassen wir die Erde erbeben, erhebt eure Stimmen, schreit's ihnen entgegen! Nun dieses Lied unser Kampfruf sei, spüret seine Macht. Ihr tapferen Krieger seied bereit, Wir machen zum Tag diese Nacht. Noch eh der neue Tag anbricht, ist es soweit, drum zögert nicht, wenn wir ausziehen, um zu streiten, Walkürensang wird uns begleiten.
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
In uns'ren Herzen und den Venen, fließt es rot und schenkt uns Leben, gibt uns Kraft und Heldenmut, ist unser Erbe, unser Gut. Ein Geschenk uns'rer Götter für uns zu sein der Zeiten Retter, um zu erhalten die alten Lehren, wir lassen uns niemals bekehren! Niemals! Asenblut - In dir ruht uns're kalte Wut! Asenblut - entfachst in uns immer neu die Glut! Und so kämpfen wir seit Zeiten, um uns'ren Glauben zu behalten, gegen Feind und Christenheit mit Allvaters Allwissenheit. In uns'rem Blut! Schreit's ihnen entgegen all den Pfaffen, Wir lassen uns niemals, zu Sklaven machen! Ein freier Geist wohnt in unserer Brust, deswegen seid euch stets bewusst: Wir werden diesen Krieg gewinnen! Asenblut wird nie gerinnen!
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
Es ward ein kaltes Morgengrau'n, kein Laut durchdringt das erste Licht, ein Hauch vom Meer beendet den Traum, des jungen Tages Idylle zerbricht. Groß von Gestalt, anmutig im Gang, von Grau umwallt, die Haare sind lang, Augen von Blau zieren sein Gesicht, ein falsches Lächeln die Lippen durchbricht. Geboren als einer von uns, durchflossen von der Ahnen Blut, sein Geist verdreht, sein Wesen verzerrt, des Mannes Glauben durch Lügen verheert. Im Namen des Kreuzes verbreitet er Lügen, doch lässt ein wackerer Geist sich nicht trügen, er spricht von einer Wende der Zeiten, will dem alten Glauben das Grab bereiten. Wer bist du, dass du es wagst, uns zu verführen? Soll dir für diese Schande unser Dank gebühren? In unserer Mitte nahmen wir dich auf und du lässt deiner Schmähung hier freien Lauf! So woll'n wir dir helfen, deinen Gott zu finden, beeil' dich, bereu' schnell deine Sünden, denn noch bevor der Tag zur Neige geht, des Verräters Kadaver im Nordwind weht. Geboren als einer von uns, durchflossen von der Ahnen Blut, sein Geist verdreht, sein Wesen verzerrt, des Mannes Glauben durch Lügen verheert. Der Christen Gott habe ihn berührt, auf den rechten Weg geführt, doch fällt auf diesen Weg kein Licht, seinen Verrat sieht er nicht. So vergeht nun der Tag und die Schatten der Zweifel, ohne, dass Lügensamen Boden ergreifen.
Submitted by johnmansley — Apr 26, 2025
← Go back to Asenblut