Autumnblaze
Album • 2024
Unselig sind, die da Leid tragen Denn sie werden nicht getröstet werden Unselig sind die Armen Denn es gibt kein Himmelreich Sie haben uns betrogen Denn er kam nie zurück Sie haben uns belogen Im Glauben liegt kein Glück Unselig sind die Sanftmütigen Denn sie ernten einfach nichts Unselig die Barmherzigen Denn sie finden Unbarmherzigkeit Sie haben uns betrogen Denn er kam nie zurück Sie haben uns belogen In Jesus liegt kein Glück Unselig sind die reinen Herzens Denn sie sehen nur den Tod Unselig sind, die Frieden stiften Denn sie sind Waisen alle Zeit
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Bist du endlich aufgewacht Geliebte alte Niedertracht Zu den Waffen, zu den Waffen Mit dir werden wir es schaffen Willst du dich mit mir vermählen Chaos säen, Lügen erzählen Zu den Waffen, zu den Waffen O wie süß wär unser Schaffen Werd für immer für dich da sein Schlag sie tot im Mondenschein Zu den Waffen, zu den Waffen Nur so können wir es schaffen Wie dumm ist es doch zu glauben Ohne Waffen könnte man die Welt verzaubern Dabei ist es kristallen klar Grausamkeit ist wunderbar Nur so, geliebte Niedertracht Wird alles sich am Ende fügen Wenn der unstillbare Blutrausch erwacht Im finsteren Tal der ewigen Nacht
Submitted by Cyberwaste — Apr 26, 2025
Hier ist ein offenes Grab Leg dich hinein und schließe die Augen Du wirst sie nie wieder brauchen Drum schließe sie fest und sterbe nun Nichts weiter musst du tun Hier ist ein offenes Grab Steig ein, es ist nicht mehr weit Freu dich herzlich auf die Ewigkeit Musst nie wieder Licht ertragen und kein Wort mehr sagen Hier ist ein offenes Grab Lass dich fallen in den dunklen Grund Nun lausche deiner letzten Stund Brauchst keine Kleider mehr zu tragen Jetzt geht's dir an den Kragen Hier ist ein offenes Grab Hab keine Angst, es tut nicht weh Ein Schritt und husch, herrje Willst du stets nur grundlos jammern Dich ewig ans Leben klammern? Hier war ein offenes Grab Mit Schweiß und Spaten ausgehoben Und du bleibst lieber oben? Jetzt lachst du, aber irgendwann Werd ich wieder kommen und dann Wirst du beten für ein offenes Grab
Flügel hängen in Fetzen Niemand kann sie ersetzen Des Garstigen irres Geschwätz Ist morgen gewiss Gesetz Oh du wunderschöner Höllenschlund Küss das Leben tot und wund Wir fliegen auf zerfetzten Schwingen Ins Sonnenlicht zum letzten Singen Ich falle aus toten Gefilden Verliere den goldenen Faden Kämpfe mit brennenden Schilden Lass mich mit Sünden beladen Faul sind ihre Atemzüge Karg und dumpf ihr Seelentönen Dröhnend bricht das Weltgefüge Traurigkeit entweicht in Strömen Wo ist alle Herrlichkeit Ausradiert mit Dunkelheit Tief im Herzen weint das Kind Ungehört stirbt es geschwind
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Wie soll ich dir ein Morgen schenken In dieser dunklen, kranken Zeit In der erloschen ist das Denken In der regiert die Grausamkeit? Wenn Menschen sich in Bestien wandeln Mit fürchterlichem Durst nach Blut Und wie verrückte Narren handeln Mein Kind, mein Kind es wird nichts gut Diese Welt kennt kein Erbarmen Ich halt dich fest in meinen Armen Wie soll ich dir ein Morgen schenken Wenn jeder Mensch marschiert ins Nichts Wenn die Musik des klaren Denkens Im Fanatismus jäh zerbricht? Wenn wir auch tapfer Menschen bleiben Zerreißt es dennoch unser Sein In diesen geistentleerten Zeiten Erlöschen wir dann ganz allein ABOUT THIS TRACK The title tells you the meaning.
Submitted by Finntroll — Apr 26, 2025
Wenn der Verstand versinkt In bittersüßem Honigwein Und jeder Geist ertrinkt In einem falschen Wahrheitsschein Und wenn die Seele brennt Im hoffnungslosen Traum vom Sieg Und die Vernunft verkennt Den kranken, dummen Schrei nach Krieg Wenn alles am Ende in Trümmern versinkt Wird niemals es Sieger mehr geben Der Vater, die Mutter, das weinende Kind Sie sterben, so endet das Leben Wo geht ihr heute hin Folgt ihr dem dunklen Waffenruf? Ganz wider jeden Sinn Den eine falsche Wahrheit schuf In diesen Untergang Tanzt ihr wie Motten in das Licht Um ganz am Ende dann Zu sehen, dass die Welt zerbricht Wenn alles am Ende in Trümmern versinkt Wird niemals es Sieger mehr geben Der Vater, die Mutter, das weinende Kind Sie sterben, so endet das Leben
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Das Kind zerfetzt auf kargem Grund Mit einem Lächeln um den Mund War nur kurz aus dem Haus gerannt Weil draußen hell die Sonne brannt Und im Gras sein Büchlein fand In dem es so gern las und alle Zeit vergaß Bis Mutter es zurück nach Hause rief Wo es im kalten Keller schlief Weil Bomben niemals ruhten Die Mutter sieht das Kind im Licht Wie es glücklich mit dem Büchlein ist Als wär alles nur Spuk und bald vorbei Komm rein, mein Kind, denkt sie und winkt es fröhlich herbei Doch dann ertönt der Knall Der jeden Traum zerfetzt Und das Kind bringt zu Fall Ein Lächeln wie gesagt ist sein letzter Gruß am Ende eines kurzen Glücks Und am anderen Ende der Welt kriechen Kreaturen durch goldene Paläste, plärren lodernde Kriegslieder, bauen Mauern aus Waffen und trinken den Wein des Hochmuts, geschmiedet aus dem Blut von toten Kindern und Müttern, die ihre Liebsten kurz vom Leben kosten ließen
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Tief im fauligen Morast Liegt eine Leiche eingehüllt Ihre Hand ragt wie ein Ast Leben suchend, angsterfüllt Wer mag diese Leiche sein Liegt gar Jahre unentdeckt Unverwesend, klar und rein Und dennoch irgendwann verreckt Einsam steht ein alter Mann Vor dem Grauen im Morast Greift den kargen, stummen Ast Zu spät, es ist die Leichenhand Aus dem schaurigen Morast Ragt des alten Mannes Bein Fort ist jede Lebenslast Die Leiche ist nicht mehr allein
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 26, 2025
Des Dämons Flügelschlag In Daseinsnächten Schneidet Muster schmerzlich tief In dein zerfetztes Sein Das nur noch wahnhaft sieht Die verzerrte Welt Aus der die alte Wunde grinst Um alles zu vernichten Feinde zeichnend überall Bis dein blitzendes Schwert Tobend „Rache“ brüllt In Stücke schlagend ALLES ALLES ALLES! Feind und Freund, auch Freund Der zerschlagen sterbend still Um deine Seele bangt für alle Zeit Zerfetzt
Submitted by The Void — Apr 26, 2025
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