Ein kalter Nachtgedanke
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Allein, verlassen Nur dieser eine Weg für mich Kann sie nicht ertragen Die Nähe von Menschen Und ich ward vergessen Ich habe vergessen Stillschweigend suche ich die Einsamkeit Fort von all dem, was mich zerbrach Seelentot streife ich umher Und es ward vergessen Ich habe es vergessen Mein Leben Ohne Erinnerung will ich sein Das Ende meines Leidens erreichen
Submitted by NecroGod — Jun 06, 2026
Die Klarheit des Himmels vertrübt Gleich meinen Gedanken Es ist wie ein dunkler Glanz Der in meinem Inneren schimmert Von jenem Moment an Scheint sich vieles zu wandeln Trauer und Einsamkeit Überkommen Mensch und Natur Diese grau-schwarze Harmonie Erfasst meine Gefühle Und lässt mich Verlassenheit spürеn Ein weiteres Mal bin ich еrgriffen Mein Herz erkaltet und schweigt Nichts erscheint mehr wichtig Freude und Glück erstarren in Nichtigkeit Oh Regen, wie ich dich liebe
Submitted by NecroGod — Jun 06, 2026
In glanzvoll wilder Schönheit Zeigt sich die Natur des Waldes Einzig beseelt durch des Waldgeists Güte Ist er der natürliche Wechsel von Leben und Tod Ein Diener Gottes in seinen Gedanken versunken Schreitet durch die erhabenen Bäume Der Geist der Natur erfüllt ihn mit Ruhe und Kraft Zufrieden geht er seines Weges Doch erblickt er tief im Gehölz In Fels geschlagen den Weg in die Erde Und so tragen ihn seine Füße Ins verborgene Reich Hell erleuchtet durch des Tages Licht Ruhend auf einem Stein Ein schlagendes Herz Der Priester sieht's als Teufelswerk Und zerstört das Wunder Das Herz der natur Im Augenblick des Waldgeists Tod Ein eis'ger Kältehauch das Land erfasst Das Sterben des Waldgeistes gleichsam dem der Natur Einsam fällt ein letztes Blatt auf den kalten Boden
Submitted by NecroGod — Jun 06, 2026
Verloren im Geist der Zeit Erwacht sie in jeder Nacht Verdammt in alle Ewigkeit Nie des Lebens Freude zu erblicken Sie wandert in hellem Mondesschein Durch die ufernahen Weiden Welche Zweige traurig den See berühren Ihr Antlitz, kalt und klar Nach Jahrhunderten der Qual Ist ihre Seele alt und krank Doch ihr Körper noch so wunderschön Wie am ersten verfluchten Tag Aber eines Morgens trotzt sie Dem Schein der Sonne Und die Tränen der Freude Über ihre Wangen rannen Und ihr Körper verbrennt Im ersten Morgenlicht Tränen im Morgenlicht
Submitted by NecroGod — Jun 06, 2026
Wie ein grauer Schleier Kalt, doch nicht erfrierend Der Wald bedeckt, gefangen Vom Nebel der Seelen Erscheinend in einer Zeit Wo weder Wind noch Regen Das Land erfassen Schleichend und unerbärmlich Am Rande des Waldes Stillschweigend, unaufhaltsam Ertränkt er die dunklen Tannen In einem grauеn Meer Gebrochen, trüb Erscheint das Licht dеr Sonne Dunkelheit bringend Der Seelennebel Tief verborgen im Dämmerwald Auf einer Lichtung, vom Nebel umhüllt Der Körper einer verlorenen Seele ruht Ihr schwarzes Haar niederfallend auf weißem Kleid Wie eine Perle der Schönheit Stört sie die dunkle Harmonie Ihre toten schwarzen Augen Die Quelle allen Nebels
Submitted by NecroGod — Jun 06, 2026
Ein letzter Glockenschlag Ein letzter Blick Zum klaren Himmel Das warme Licht der Sonne auf meiner Haut Dann Dunkelheit
Submitted by NecroGod — Jun 06, 2026