Das Ich
Album • 1998
Werf dir den Schädel wieder zu So spielen wir So träumen wir War so still in meinem Bett Mutter rief, hörst du sie Schlummerst in dem Feuer Das strahlt aus deinem Kopf Vater, an deinen Füßen hängen Würmer Nehme einen mit ins Ich So spielen wir So träumen wir Gewitter schreckt mich auf Ist doch nur ein Schrei Dann leg ich mich zurück Und Mutter geht ins Meer
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 25, 2026
Das erstemal gebrochen Aus dem Mutterleib geplatzt Hast mich angesehn geweint Und dann aus vollem Herz geschrien Das ist Liebe Das ist Hass Mit Eifersucht vermahlen Hast mit Zorn gesteinigt Hast dich abgekühlt befreit Vom Leid das deiner Seele gleicht Das ist Liebe Das ist Hass Ich hunger in deiner Seele Ich habe Lust auf dieser Gier Und in sterblichen Sekunden Will ich dich noch mal berühren Ich bin Gold in dir Es soll dir zeigen was dir fehlt Komm mit mir Das Grab der Sünde ist es wert Ins Mitten ich gezogen Mußt vom Monobann befrein Hast uns freudig satt entzweit Mit Wohlstandsreden todgelacht Das ist Liebe Das ist Hass Das letzte mal befragen Hast die Antwort deiner Qualen Hast den ersten Tag verflucht Und meinen Fruchtsaft ausgespuckt Das ist Liebe Das ist Hass Du bist das große weiße Lamm Das anonyme Ichzentral Du bist das Regenrind am Fels Mein Leben sah kein Weg zu dir Als ich dich schuf in meinem Firmament Stand mir das Herz und ich verstarb Ich hunger in deiner seele Ich hab Lust auf diese Gier Und in sterblichen Sekunden Will ich dich noch mal berühren Ich bin Gold in dir Es soll dir zeigen was dir fehlt Komm mit mir Das Grab der Sünde ist es wert
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 25, 2026
Bilder die Worte spielen Und sich in dir verlieren Um ganz still zu liegen Fragen und erinnern Sich auch an das Bett Auf dem der Knabe spielt Das in dem Keller steht In dem der Mensch sich dreht Gib mir mein Destillat Gib mir mein Alltagstod Gib mir mein Gnadenbrot Zur Ewigkeit Da wird auch Zweifel sein Es wird viel Zaudern sein Da wird Unglaube sein Wie alle einsam und allein Ein andrer in mir schreit Schmerzvolles großes Leid Geburt und schicksal weht Wie Lust an mir vorbei Mein Herz gebärt die Qual Ein allerletztes mal Ein toter Musikant Spielt das stille Lied Gib mir mein Destillat Gib mir mein Alltagstod Gib mir mein Gnadenbrot Zur Ewigkeit Da wird auch Zweifel sein Es wird viel Zaudern sein Da wird Unglaube sein Wie alle einsam und allein
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 25, 2026
He Mensch, schenk dir ein Kind Das lacht das weint, das singt, das schreit He Mensch, folge dem Kind Das innerlich Erinnerung verbrennt He Mensch, schenk dir ein Kind Bei Nacht, am Tag mit Adam oder Eva He Mensch, führe dein Kind Das Blind in Asche Lebenslichter schreibt Wir üben heute schon den Tod von morgen Dass einer Tod meint und doch vom Leben spricht Wir sehen morgen erst den Tod von gestern Daß einer Blut meint und doch vom Leben spricht Der Raum, der jedem offen steht Der lacht, der weint, der singt, der schreit Mein Geist der Fantasie entflieht Wenn innerlich Erinnerung brennt Der Raum, der jedem offen steht Der lacht, der weint, der singt, der schreit Die Zeit zeigt mir den richtgen Weg Mein rohes Fleisch war einst ein Kind He Mensch, du bist das Kind Kind Das lacht das weint, das singt, das schreit He Mensch, suche das Kind Das innerlich Erinnerung verbrennt He Mensch, du bist das Kind Kind Bei Nacht, am Tag mit Adam oder Eva He Mensch, finde das Kind Das blind in Asche Lebenslichter schreibt
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 25, 2026
Niemand weiss warum Bring es aus dir raus Alles stirbt sich gleich Ganz langsam leuchtest du Niemandes Harmonien Leise Würmer fressen Deine Wirklichkeit Der Morgenstern heißt dich willkommen Alles aus den Fugen fällt Glorie ein Neugeborenes Nach dir bis Ende der Zeit Tote Egomasken aus Heilen deine Welt Schatten in die Sehnsucht Wie das Vieh im warmen Stall Wir sind aufgebrochen Im Stacheldraht der Zeit Mit dem Krug des Herzens Deine Tagebücher Immerwieder hasten Schlaf in dunklen Felsen Tief in deinem Schädel Der Abendstern winkt dir zum Abschied Immerfort Atomzerfall Hängen Engel federlos Füllst du tote Brunnen auf Leuchten Kinderaugen aus Wir im Spiegel auf und ab Geheimnisse vergessen sich Jagen Stimmen in der Nacht Es ist wie Hunger, es ist wie Sex Es macht mich müde, es schmeckt wie Dreck So fließt Ende zum Anfang, wie der Schwanenschrei Mit großen Augen Fragen, zünden wir die Sonne an So fließt Anfang zum Ende, wie des Kampfes Lieder Mit allen Wassern waschen wir des andren Kinder rein
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 25, 2026
Ich begreif die Formen nicht Ich vergess Anfang und Ende Grenzenlos lieben wir den leichten Weg Grenzenlos lieben wir den blinden Weg Durchgemacht, Schicksalsnacht Debutant, Gefühl erkannt Krieg, ja Krieg wach auf, wach auf In deinem Kopf wach auf,... Kopfja Kopf wach auf,... In deinem Kopf bist du der Krieger In deinem Kopf verlierst nur du Ich verschrei den Namen nicht Ich begaff den Egokrieger Grenzenlos lieben wir den leichten Weg Grenzenlos lieben wir den blinden Weg Ausgespannt, Respekt verkannt Examist, Kopfexplosion
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 25, 2026
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Schlag deine Augen auf Was willst du sehen Kopftraum Geist brennt Hilft dir der Wind Kund deinen Äther aus Wer kann ihn drehn Brustwand Herz steht Halt du das Kind Reiß deine Seele auf Wie soll das gehn Freßwahn Kopf hohl Bist du denn blind Klick deine Nerven aus Wann stehst du still Farbton Ego-dram In dir es stirbt Helft ihm Lft ihr Dein Geist ist Feuer Dein Herz verbrannt Dein Ego Nebel Speit im Flammentanz Flieh vor deiner Sucht Flieh vor deinem Kopf Flieh vor deinem Ego Das im gleißend Licht verglüht
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 25, 2026
Ich bin - ich bin fremd hier Ich bin - ich bin allein hier Ich bin - ich bin hässlich Du setzt mir 9 mm an den Kopf Du bist - du bist geboren hier Du bist - du bist erzogen hier Du bist - du bist verloren hier Ich geb dir 9 mm Hirn von mir Weltkrieg, Weltkrieg kommt Er sitzt in deinem Herz Er sitzt in deiner Seele
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 25, 2026
Mir scheint zu weilen, das mein Blut entfließt Gleich Brunnen schluchzend sich im Takt ergießt Wohl hör ich's rauschen lange, lange Stunden Doch tast ich auch, ich finde nicht die Wunde Es flutet durch die Stadt wie ein Hag Grenzt Inseln ab, wo glattes Pflaster lag Stillt überall, wo ein Durst bedroht Und färbt die Welt in allen dingen rot Oft bat die schweren Weine ich vermessen Kurz einzuschläfern meiner Schreckniss bohren; Doch Wein schärft Augen und verfeint die Ohren! Ich suchte in der Liebe schlafs vergessen: Doch mir ist ein Nagelbett, befreit Zu tränken dieser Mädchen Grausamkeit!
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 25, 2026
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