Die Apokalyptischen Reiter
Single • 2011
Er ist stramm, er ist sinnlich, das Gemüt schlicht und kindlich. Gut und Böse sind ihm fremd, er auch kein erbarmen kennt? So spielt er gern mit Untertanen, schlägt ins Fleische tiefe Bahnen. Die Geißel führt er virtuos, wenn der Stachel rührt im Schoß. So fromm am Tag auch die Fassade, wenn er des Nachts die Fratz verstaut, hinter der hübschen Maske, aus der feinsten Haut. Dann mein Freund holt er sich Liebe, er gibt sich ganz dem grausig Triebe, er ist halb Teufel, ist halb Kinde, schält von Körpern ab die Rinde. Er ist ein Priester der Fantasie, und höhere Fertigkeit sah ich im Leben nie, sein Werk ist wahrlich Monumental, er studiert die Angst, das Leid, die Qual, in seinem Instrumentensaal. (Dr. Pest) Dein Hochmut will nicht weichen, Will dein Licht sich hier verbleichen, so führe ich dich gern hin zu ihm, für den speziellen Lustgewinn! Und wenn bald strahlend festen Händen dir Verstand und Knochen bricht, dann zärtlich singt sein Herz für dich, denn er duldet niemand neben sich! (Dr. Pest) Alle Götter nehmen Schmerz! (Dr. Pest)
Submitted by Grave666 — Apr 25, 2025
An Göttern wollen wir uns messen Nach höherem streben lebenslang Und alle Zweifler Lügen strafen Die schelten edlen Drang Unser Eifer wird befreien Und ein Reich himmlisch erblühen An Göttern werdet ihr uns messen Wenn Herrlichkeit ihr fühlt Brüderlich sind wir vereint Das keine Not uns entzweit Wir vertrauen der eigenen Kraft Die zu Ruhme gebracht Kein Mensch wird uns je bezwingen Und wir werden ewig singen Ein Blut, ein Leib, ein Geist, ein Wille Und nach uns die Stille Wir sind die Boten einer neuen Zeit Wir tragen ein Licht in die Dunkelheit Vernehmt den Ruf, brecht des Elends Bann Schliesst euch uns an
Submitted by Grave666 — Apr 25, 2025
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