Enid
Album • 1998
Silentium obscuritate mira conditus sibi plenum In areis infinitis axis et super alis aureis spicarum
Submitted by Corpse Grinder — Apr 26, 2025
Fern von schwachem Geist entfacht des Weisen Licht die Glut Und umnebelt die schwachen Leiber, die dem Blinden folgen. Was vermag nicht der alten Macht Beständigkeit zu sein Wenn Mut und Weisheit der neuen Zeit sich gegen sie verbünden. Foreseen is what the willows haze makes pure again and light And whispers to the weak and wound the majesty of brightness. Those who promise doubtful pleasures, praising doubtful promises, Will be devoured by the painful merciless insight of future. Lehr und Sinn saugt aus beständig unantastbar reichem Kelch Die Flut der aus geschund'nem Geist heraus bekehrten Sünder. Nichts verhärmt den neuen Herrn samt Zwietracht und Verdruss Doch Kraft und Glut des Weisen Schein verdrängt, was weichen muss. In memorandum homines de bello cum obscuritati erunt.
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
Of wisdom's shadows art thou made for real To hide what may distinguish or distract What forces life's existence to conceal Were it not of mysterious attract If thou wer'st not for my eyes without shape And thou wer'st visualized and undeduced Thy sight would make the uncertain escape And show the destiny to whom I'll be reduced The fears, uncertanties and strong suspense Canst thou create by soaking in the dark My spirit, my existence in the sense Of being steady and released of any mark But for my own relief, I'm surely kept By wisdom's shadows; and I should accept
Submitted by Cyberwaste — Apr 26, 2025
This track is instrumental.
Dunkle Schwaden durchziehen das Land Und sie wabern und wälzen sich langsam voran, Sie kriechen durch Wälder, durch Sumpf und Morast Sie durchwaten die Auen in schleichender Hast Und verschlungen wird alles, die Nacht zieht heran, Durchdringend, doch endlich, die drohende Wand. Düster, entsetzlich scheint alles zu sein Und voll drückender Stille der Geist ist erfüllt, Sich bergen, verbergen an sicherem Ort Sich verstecken, bedecken in wärmendem Hort Und vergessen, verdrängen, von Ängsten zerwühlt, Das möcht' man, doch sinnlos wird's sein. Vergessen, verschlungen der schimmernde Tag Und hinfort und vergangen das wärmende Licht, Nur langsam vertraut sich, den Ängsten verborgen Nur langsam das Auge den nächtlichen Sorgen Und kaltes und mächtiges schwächliches Licht, Verhalten es scheint auf den atmenden Sarg. Drohend, verletzlich, erhaben zugleich Es erhebt sich das Leben in schwarzem Gewand Die Wälder, die Auen, der Sumpf, das Dickicht Die Felder erstehen in neuem Gesicht Es erhebt sich, was eben im Dunkel verschwand, Die Lande sind finster, doch unendlich reich. Dunkele Schwaden durchziehen das Land Und sie wiegen und winden sich langsam davon, Sie schweben hinfort über Flüsse und Seen Sie verschwinden, entfliehen als sei nichts gescheh'n Und sie weichen den Kräften der steigenden Sonn', Der Morgen erobert das schlummernde Land.
Submitted by Finntroll — Apr 26, 2025
This track is instrumental.
This track is instrumental.
In wundersames Dunkel hüllt sich makellos das Schweigen Auf den endlos weiten Gründen und der Ähren gold'nen Schwingen Zeigt sich mir, des Weges fern, der machtvoll reiche Reigen Und die Lieder ferner Zeiten kehren wieder und erklingen Doch all das bringt Erinnerung zurück, Erkenntnis gar... Und weist, dass während Pfad und Zeit des Mühsals schwerer Reise Niemals Dinge währen, die man einst in jungem Antlitz sah Für mich sind’s noch dieselben, nur auf gänzlich and're Weise So geh' ich denn, nach diesem meinem letzten Weg hinfort Verrichtet ist das Werk, das meinem Leib ward aufgetragen Als Abschied bleibt jedoch auf ewig fortbesteh’n Der Geist, der meines Daseins Hülle wird verweh'n The roaming mind goes down for gentle rest A higher grade of mental liberty to manifest
Submitted by Iron_Wraith — Feb 18, 2026
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