Ewiges Reich
Album • 2003
This track is instrumental.
Warum willst du nicht sterben? Dein Gott ist tot und nun stirb auch du! Du klammerst dich an dein längst verwestes Denken Verstaubte Tugenden im Gewand des Heiligen Und doch, heilig ist dir nichts So ist doch dein Altar von Gold Deine so oft zitierte Hölle Siehst du nicht wie sie deinem Leben gleicht Ich verfluche den Tag deiner Geburt Den der deinen und deiner ganzen Art Ihr stinkt, ich kann euren Geruch nicht ertragen Eure übelriechende Aura der Selbstgefälligkeit Deine Ignoranz ist grenzenlos Du wirst die Hoffnungslosigkeit deines Seins niemals sehen Und ich werde dich und die deinen niemals ertragen können Es ist so unnütz dich zu fragen Du siehst in deiner Dekadenz nicht Die Notwendigkeit deines Todes Und dennoch frage ich wieder Warum stirbst du nicht endlich? Aber die Frage wird mir doch nur die Klinge beantworten
Submitted by SerpentEve — Apr 26, 2025
Hier sitze ich den schweren Kopf auf meine Faust gestützt Meinen Blick starr gen Unendlichkeit gerichtet Verloren in den mir unbekannten Weiten meiner Sehnsüchte Nur umgeben von dieser grausamen Kälte Und doch ist mein Haupt heiß wie Feuer Ich will diese bedrückende Leere in mir vertreiben Aber wie nur, Wenn sie mich hindert auch nur einen klaren Gedanken zu fassen Das Gesicht im Spiegel schaut mich fragend an Als ob es nicht wüßte, Dass er zerbricht wenn ich antworte Kann das zur Fratze verzerrte Äußere ungestraft bleiben Wenn es sich wundert, Warum das Innere nicht einmal dazu in der Lage ist Oh sacrileg gewordene Sehnsucht du schneidest tiefer als die Klinge Oh sacrileg gewordene Sehnsucht du tötest schneller als das Schwert
Submitted by Nargaroth — Apr 26, 2025
Von schwerer Last gebeugt stehn morsche Bäume Kein Laut zu vernehmen im alten Wald In Weiß getaucht ist dieser Ort Der Himmel sternenklar, schwarz und kalt Eines Raben Schrei durchbricht die Stille Weit flog er im Gedanken mit Ein anderer Laut ist nun zu hörn Noch weit entfernt im Schnee ein Schritt Ein Mann kommt da schon tief gebeugt Verflucht im Geiste diesen Wald Seit Stunden irrt er hier herum Der Rabe schreit und ihm ist kalt Und schon bald herrscht hier wieder das Weiß Denn jetzt besteigt er den Thron aus Eis Kein Rabe schreit und still ist der Wald Nebel zieht auf und es ist kalt Von erhabner Stärke Felsen ruhn So unberührt, so hart und alt Unsagbar ruhig ist diese Welt Der Mond hält Wacht und es ist kalt
Submitted by SerpentEve — Apr 26, 2025
This track is instrumental.
Wir sind die Welt und wir sind das Sein Wir sind Alles und Nichts Wir sind der Gott und wir sind das Heim Wir sind das jüngste Gericht Wir sind wie Stahl und wir sind wie Staub Wir sind das Ende der Zeit Wir sind der Dolch im Fleisch deiner Gegner Wir sind das Ewige Reich Geboren aus dem Inneren des Nichts Erstirbt die Herrschaft der Dogmen und deren Zepter bricht Dieser Weltenwandel gereicht uns hin zum Sieg Dies ist der Kampfschrei folgt uns in den Krieg Im Schatten einer Zeit, welche sich Gerechtigkeit auf die Fahnen schreibt Nur um ihrer eigenen Gier nach Macht zu fröhnen Sind wir gekommen um sie von ihrem Thron zu stürzen Da es zu krank zum Leben war vernichteten wir Das hilflose Tier genannt Menschheit Im See des Wissen zu baden hat nicht geholfen Den Gedanken vom Nichts zu ertränken
Submitted by Lake of Tears — Apr 26, 2025
Mit Geschwüren im Gesicht und Krebs an eurer Haut Gebrochen im Staube liegend winselnd nach eurem Gott Vergehend an der Einsamkeit umgeben von Millionen Zerschnitten sei des Lebens Band die Freiheit wirds mir lohnen Ich seh die Schmerzen in euren Augen ich hör' euer Bitten und Flehn Erwachsen aus dem Geist der Zeit will ich euch sterben sehn Aus dem Innersten meiner Selbst hör' ich wie eine Stimme spricht Der Haß in mir erstarkt zu Macht das Inferno meines Ichs Geborgen durch die Krankheit die diesen Planeten befiel Jetzt schutzlos ohne Morgen das Ende als letztes Ziel
Vergilbte Hoffnung in weltfremder Endlosigkeit Ein lächerliches Gebilde erbaut durch Angst Beruhigend erwärmt Kerzenlicht sanft den Raum Und doch spiegelt es sich nur zitternd in deinen Augen wieder Mit einem gütigen Lächeln nähere ich mich dir Nur ganz langsam, ich will deinen Moment nicht zerstören Und ein eiskalter Windhauch schlingt sich, Vorsichtig immer fester um deine Seele Beide wissen wir, dass ich dir das größte Geschenk machen werde Behutsam tauche ich das Messer in das warme Fleisch
Submitted by Iron_Wraith — Apr 26, 2025
This track is instrumental.
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