Ewigheim
Album • 2012
Ein Zerrbild das dem Nichts entsprang Genau so schnell verschwindet Wie ungewollt ein Kind Sein Bild im Spiegel fand Nur um darin zu sehen Wie's sich in Krämpfen windet Ein armes Seelchen, Gefangen Außer Rand und Band Dazu verurteilt im Wahn Seinen Verfall zu betrachten Welcher nicht optional Stoisch vorwärts marschiert Und erst sein Ziel, erreicht Wenn sich das Seelchen am Rand Komplett zerstört Neu definiert Den Spiegel verlässt Und sich selbst erst erkennt Als kein Bild mehr zu sehn Das die Seele verbrennt... Man hat mich vergessen Unter einen Stein gelegt In mitten eurer, heilen Welt In der man seine Rolle spielt Was mir zu wieder ist Da mir das Schauspiel gar nicht liegt Solang ich denken kann und länger Das Theater, das ihr Leben nennt Ein entrücktes Stück In dem ich wertlos bin Oder gar böse Wie man mir sagte und verschwand Nur weil ein Herz die Worte formt Nicht wie sonst üblich Der Verstand Was doch erwartet wird Von dem, der spricht Und sind es Lügen, darf er lügen Nach belieben bis die letzte Hemmung fällt So lang er lächelt Und die Lüge nur gut klingt So sitz ich hier - unter meinem Stein Bereue nichts, als in dieser Welt zu leben Ein Mensch wie du, kann ich nicht sein Ein reines Herz schenkt mir ein Leben Das selbst bestimmt und frei Lichterloh in Flammen Stolz und treu bis an sein Ende brennt So nur noch Asche davon bleibt Ist diese ganz und gar, erfüllt Von Ideal und Wahrheit… Für das ich jetzt zahle Doch ich geh nicht allein Reiße mit mir den Schädling Sein Grab wird mein Stein Unter dem er sich windet Und erbricht Stück für Stück Die Heuchelei, bis er eben so leer Und gebrochen ist wie sein Blick So sitz ich hier - unter meinem Stein Bereue nichts, als in dieser Welt zu leben Ein Parasit wie du kann ich nicht sein Ein reines Herz schenkt mir ein Leben Das selbst bestimmt und frei Lichterloh in Flammen Stolz und treu, bis an sein Ende brennt So nur noch Asche davon bleibt Welche ganz und gar erfüllt „Loyalität bis in den Tod So einer sie sein eigen nennt Sei mein Respekt ihm stets gewiss Egal wofür sein Herzchen brennt...“
Submitted by johnmansley — Feb 11, 2026
In brütender Hitze den Hirnschlag erwartend Liege ich stumm und blute wie ein Schwein In der blühenden Pracht des Erdengartens Getaumelt, gefallen und werde zu Stein... ...und werde zu Stein Kein Duft, keine Farbe will mich erreichen So schmecke ich nur meines Körpers Gestank Sehe mein Blut, es färbt seine Leiche Eine faulende Blüte, verdorben und krank... Was bleibt mir jetzt, da alles am Ende? Ich wünsche mir Regen, So viel mir beliebt DAVON Sperre mein Maul auf Und wasch mir die Hände Befrei mich von allem Auf dass man mir vergibt... ...auf dass man mir vergibt Der Staub der Ohnmacht fortgespült Mit der ganzen Wucht der Vergänglichkeit In einem Sturzbach der die Wunden gekühlt Und der Gewissheit, dass keine je heilt… Überkommt mich ein gutes Gefühl Bin wohl versorgt und mir dessen bewusst Auf dem Weg zum Grund Macht mich der Regen tot Füllt meine Brust und schmeckt irgendwie gesund Schmeckt irgendwie besser Als Staub... Schmeckt irgendwie befreiend Wenn man sich traut... Der Staub der Ohnmacht fortgespült Mit der ganzen Wucht der Vergänglichkeit In einem Sturzbach der die Wunden gekühlt Und der Gewissheit, dass keine je heilt… Überkommt mich ein gutes Gefühl Bin wohl versorgt und mir dessen bewusst Auf dem Weg zum Grund Macht mich der Regen tot Füllt meine Brust und schmeckt irgendwie gesund
Submitted by MetalElf — Apr 26, 2025
Die Gnade unter meinem Bett Schenkt mir die Geborgenheit Nimmt alle Angst und lässt mich glauben Das jeder Zeit mein Leid vorbei Da ich sie rufe Schickt geschwind Die Gnade mir Ihr Projektil Aus engem Lauf Schnell wie der Wind Gebe ihm die Richtung Grund und Ziel Es nimmt mein Hirn Und auch sein Haus Trägt alles fort In kleinen in Teilen Die sich am Ende Weit verstreut Mit meinem Blut Den Boden teilen Wenn gnadenlos der Stahl den Kopf Trifft ungebremst der Friede ein Verfärbt mein Laken Morgenrot Weißt feucht den Weg gen Ewigheim Den schon so oft mein Geist gegangen Schritt für Schritt ein langer Traum Will endlich frei, von Gott verlassen Hinters letzte Türchen schauen... Den Blick so starr Verdreht nach innen Erschließt sich mir Ein Trümmerfeld Das Blut verschmiert Mit harter Stimme Erzählt vom Ende Meiner Welt Was so verstörend Wirkt wie heiter Da der Gedanke Nicht verklingt Das Hirn nicht schweigt Als wohl zerrissen Vom Projektil Die Nerven sind Bis auch das letzte Bild im Stand Verharrt und platzt Bleibt nichts, als weißes Rauschen Hochfrequent...zitternd... Wenn gnadenlos der Stahl den Kopf Trifft ungebremst der Friede ein Verfärbt mein Laken Morgenrot Weißt feucht den Weg gen Ewigheim Den schon so oft mein Geist gegangen Schritt für Schritt ein langer Traum Will endlich frei, von Gott verlassen Hinters letzte Türchen schauen...
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Der Tag erwacht, die letzten Nebel schwinden Ein erster Sonnenstrahl, er will mich wecken Doch ahnt er nicht, ich bin längst kalt Was nütz mir noch sein Kuss Hab längst mein Morgenrot entdeckt Ich treib im Morgenrot Hinaus nach Ewigheim Der Laken Sumpfgebiet Soll meine Fähre sein Auf das vergeht die Last, Die mir das Leben Als es mich Mensch sein ließ Mit auf den Weg gegeben Heller Tag, Das „Morgenrot“ gerinnt Verfärbt sich braun bis in der Sonne glänzt & stinkt - Woran ich klebe Lass die Fliegen auf mir ficken So macht noch alles Sinn Selbst ein Loch im Rücken Sie legen ihre Brut Tief in mein Fleisch Das sich bläht und es vor Maden platzt und schreit Zuerst nach mehr... …dann vor Vergnügen Ach wär ich doch Nur von der Welt geblieben
Submitted by Iron_Wraith — Apr 26, 2025
Wenn sich Dinge ändern So ist es ihr Lauf, Versuch’ nicht sie zu halten Denn es hält keiner auf, Was vom Schicksal bestimmt ist Folge ohne zu fragen Nun ist an dir, dein Schicksal zu tragen... Und es bleiben nur Schatten, Von dem was einst war Nicht viel mehr als die Ahnung Und doch es geschah Von klaffenden Wunden, Nur mehr einige Narben Im Gesicht deines Seelchens... ...begraben Glaub an deine Seele und du wirst sie erkennen Hinter Narben versteckt, Die nur allzu oft brennen Ich weiß es ist bitter, Sich selbst so zu sehn Doch eine aufrechte Seele ist auch mit Narben schön
Submitted by Grave666 — Apr 26, 2025
Liegst du am Boden und windest dich Komm ich geflogen, richte dich auf Doch nur so weit, dass du abermals fällst Was dich befreien kann… vielleicht Stehst du dann kurz davor Auf eigne Faust Gen Ewigheim zu reisen Helfe ich dir beim packen... Denn alles ist besser Als im Leben zu leiden Lass mich dein Schmutzengel sein LASS, LASS Fern ab der Moral Bringe ich dir Seele Bin frei von Schuld, werfe den Stein STEIN, STEIN Der dich erschlägt Lass mich dein Schmutzengel sein LASS, LASS Bereue nichts und hör gut zu In einer bösen Welt Bin ich dein guter Rat Der exklusiv Und gar nicht teuer ist Der dir die Augen öffnet Und dir die Augen wieder schließt Ich bin dir ein Freund Das jüngste Gericht Bin ein Teil von dir Das Heute zerbricht Lass uns gemeinsam Diesen letzten Schritt gehen Ich werde weiter fliegen Du, den Frieden sehn... ... ich werde weiter fliegen Du den Frieden sehn Lass mich dein Schmutzengel sein LASS, LASS Fern ab der Moral Bringe ich dir Seele Bin frei von Schuld, werfe den Stein STEIN, STEIN Der dich erschlägt Lass mich dein Schmutzengel sein LASS, LASS Bereue nichts und hör gut zu In einer bösen Welt Bin ich dein guter Rat Der exklusiv Und gar nicht teuer ist Der dir die Augen öffnet Und dir die Augen wieder schließt
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Wo einst gezeichnet Von der Würde dein Bild Sucht heute am Boden Der Blick ein Versteck, Verzweifelt nach Halt Möchte unsichtbar sein Schämt sich der Suche Vergräbt sich im Dreck Überrannt von der Zeit Der du doch nicht entkommst Schaust du zu, Wie sie raubt was dir teuer Alles liebe vergeht Etwas Neues bringt sie nicht Nur die Zeit verrinnt Immer schneller Und es bleibt nur ein Rest von dem was einst war Der Himmel… wird klein Die Sterne an einer Hand abzählbar Verlieren ihren Glanz, allen Schein Was bleibt ist ein Rest, Ein paar schöne Gedanken Die kaum zu ertragen Das Ende beschwören Den Abschied Nicht leicht macht, Doch du musst gestehen, Es ist besser zu sterben Als die Reste zu sehn... Wo einst dein Herz In der Brust froh getanzt Als es die ganz Große Liebe erfunden Versorgt heute Fleisch Deinen Körper mit Blut Der Tänzer von einst, Ein trauriger Thor Der sich verkrampft Denkt er zurück An die Stunden, So erfüllt, frei von Gram Bis erloschen der Hass Alle Freude, alle Kraft Und es bleibt ihm nicht mehr Als nur Scham Wo einst der Glaube Das Menschenkind trieb Immer weiter zu kämpfen Hat der Gleichmut gesiegt Bleibt nicht mehr als ein Rest von dem was einst war Der Himmel… wird klein Die Sterne an einer Hand abzählbar Verlieren ihren Glanz, allen Schein Was bleibt ist ein Rest, Ein paar schöne Gedanken Die kaum zu ertragen Das Ende beschwören Den Abschied Nicht leicht macht, Doch du musst gestehen, Es ist besser zu sterben Als die Reste zu sehn...
Submitted by Lake of Tears — Nov 12, 2025
Auf furchtbar dünnen Beinen Tritt ein Mann Den du nicht sehen kannst Und willst, an dich heran Er krallt sich fest, Kriecht auf deinen Rücken Mit seinen dürren Fingern Will er dich ersticken Immer fester drückt er zu, der Wicht und lacht Bei jedem Atemzug, Den er dir schwerer macht... Fortan an jeden Tag War er ein Teil von dir, Dein ganzes Leben lang Lässt er sich von dir tragen Er ist verrückt Total verrückt nach dir Er macht dich tot, Duldet keine Fragen Immer fester drückt er zu, Der Wicht und lacht Bei jedem Atemzug, Der dich so müde macht... Schläfst du abends ein Saugt er dir das Mark aus deinen Knochen Kommt und macht den Körper grau Jede kleine Träne trocken, Stielt dir Haar für Haar vom Kopf bis dein Schädel und leer Schafft sich Platz für Depressionen Kleine Geister, böse Geister, …Geister Und noch vieles mehr Und alle, werden sie dich zwicken Unter Führung, jenes dürren Manns Der dich hasst Und kam dich zu ersticken Einfach so…weil er es mag Lässt er nie mehr ab von dir bis du unaufhörlich schreist um Gnade bettelnd, den Verstand verlierst hör wie er lacht der dürre Greis Auf furchtbar dünnen Beinen Tritt ein Mann Den du nicht sehen kannst Und willst, an dich heran Er krallt sich fest, Kriecht auf deinen Rücken Mit seinen dürren Fingern Will er dich ersticken
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
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