Sommersonnwende
Feuersglut, hoch am Berg, Licht schießt gleißend ins Land hinab. Helle Strahlen durchdringen uns am goldenen Punkt des Jahresrads. Der längste Tag und fern die Nacht, das Licht hat das Schwarz besiegt.<br/> Am Feuer, im Gedanken ein Mittsommertraum, leuchtet uns die Sonnenwend‘.<br/> Ein halbes Jahr ist vergangen seit das Licht war zurückgekehrt.<br/> Dunkelheit wurd‘ vertrieben, mit dem Funken der letzten Sonnenwend‘.<br/> Der Hoffnungsschimmer zur Mittwinternacht hat uns mit neuem Mut beseelt.<br/> Als wir schritten durch die Finsternis, wuchs der Funke zum Feuer auf.<br/> Feuersglut, hoch am Berg, Licht schießt gleißend ins Land hinab. Helle Strahlen durchdringen uns am goldenen Punkt des Jahresrads. Der längste Tag und fern die Nacht, das Licht hat das Schwarz besiegt.<br/> Am Feuer, im Gedanken ein Mittsommertraum, leuchtet uns die Sonnenwend‘.<br/> Waldesdunkel ist hinfort, die Sonne durchdringt der Wipfel Dach.<br/> Schlechte Geister sind geflohen, geschlagen von der Lebenskraft.<br/> Feuer brennt, Flammen lodern, hoch in den Himmel hinauf.<br/> Den Funken stets im Innern getragen, verdrängt die Glut in uns die Nacht.<br/> Feuersglut, hoch am Berg, Licht schießt gleißend ins Land hinab. Helle Strahlen durchdringen uns am goldenen Punkt des Jahresrads. Der längste Tag und fern die Nacht, das Licht hat das Schwarz besiegt.<br/> Am Feuer, im Gedanken ein Mittsommertraum, leuchtet uns die Sonnenwend‘.
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026