Ethos
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen Die sich stetig hinter allen Tagen schließen Ich lebe mein Leben, der Sonne entgegen In blauen Meeren, auf grünen Wiesen Und wenn sich mir einst alle Ringe schließen Kann endlich alles neu beginnen Bin ich ein Sturm, der das Firmament zerreißt? Bin ich ein großer Gesang? Der klingt vor Gott, Jahrtausende lang? Ich lebe mein Leben, der Sonne entgegen In blauen Meeren, auf grünen Wiesen Und wenn sich mir einst alle Ringe schließen Kann endlich alles neu beginnen
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
Die Groschen fallen wie Türme zu Babel Riecht den Totenschweiß der alten Welt Alexandrinisches Feuer Und babylonisches Abendrot Durch die wuchernden Geweide der Städte Brandet an ein dunkler Gestank Im Niedergang verschlungene Leiber Wenn Elysium fällt Tod und Zores! Ketzer wеhen sanft im Galgenhain Tod und Zores! Wiе lind wird uns der Morgen sein Tod und Zores - Reinigendes Feuer! Brennen muss Sodom für den Neuanfang Aus dem Totenschweiß der alten Welt Wenn Elysium fällt Tod und Zores! Wenn Elysium fällt Tod und Zores! Ketzer wehen sanft im Galgenhain Tod und Zores! Wie lind wird uns der Morgen sein Tod und Zores! Aus dem Totenschweiß der alten Welt Wenn Elysium fällt!
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
Wurm schleich hinaus Aus dem Odem, im Ruachkuss geschenkt! Hier sollst du nicht nisten! Winde dich in das Fleisch! Winde dich in die Haut! Und dann, in einem Strahl Falle in das Nichts, aus dem du kamst Wie vom Schöpfer befohlen! Es geschehe so! Der Wurm ist nun fort, der Wurm ist nun tot! Wie vom Schöpfer befohlen! Es geschehe so! Der Wurm ist nun fort, der Wurm ist nun tot! Wie vom Schöpfer befohlen! Es geschehe so! Der Wurm ist nun fort, der Wurm ist nun tot! Wurm schlеich hinaus aus dem Haus Das nicht das deine ist! Hiеr sollst du nicht nisten! Winde dich - hinaus!
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
Tief war der Schlaf Und lang war die Nacht So tief war der Schlaf Doch ich bin aufgewacht Ich bin zurück. Ich bin bereit Endlich zurück! Noch ist Zeit Komm zurück. Hörst du mich? Ich stehe dir bei. Arkanum sei! Jedes Erwachen Bringt uns zum Anfang zurück Noch ist Zeit, denn es ist alles Licht Sieh den erlöschenden Stern Der ewig bleibt Lasst uns Horizonte schauen Am silbernen Kamm. Arkanum! Hinweg über Abgründe Immer wieder neu Von Anfang an. Arkanum! Noch ist Zeit, denn es ist alles Licht Sieh den erlöschenden Stern Der ewig bleibt
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
Schaut die Gebeine aus der alten Zeit Die blassen Traumgelichte der Wirklichkeit Seht die Feuerschlangen brüten in Siegeshallen Dann das Weltreich in Trümmer fallen Euer Geist ist gebannt in Wort und Bild Die Erde dreht sich, doch die Zeit steht still Schon steht Wermut hoch am Firmament Gott ist tot und die Welt ist fremd Denn längst füllt Wehmut eure Bäuche Verglühte Irrlichter jenseits der Wirklichkeit Längst füllt Wermut das Firmament Gott ist tot und die Welt ist fremd
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
Tief tauchte Leviathan durch die Legionen Schlafend trieb er in ihren Sog Still und ungesehen unter den Seligen Rot steht schon die Sonne über Getsemani Folgt seiner Bahn, entlang am Kamm Der in Grausamkeiten bricht Grau senkt sich der Abend über Golgatha Schon entsteigt ein Archipel Den Wassern Genezareths Im Frеudentaumel der Gottlosеn Massen In Feuer und Geschrei Seht dann euer goldenes Kalb! Hört nun meine Widersprache Ich habe den Morgen gesehen! Lauscht in euren Odem Den Ihr im Sog zum Schweigen gebracht Dort werdet Ihr erlöst von allem Bösen Kauert nicht hinter Triptychen eurer Tugend! Sprecht frei, denn Moloch liebt die Stummen! Werdet Brüder und Schwestern Und wendet ab das Schwarz der Nacht Sprecht frei, denn Moloch liebt die Stummen!
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
Was rührt dich im tiefsten Grunde? Fluchst auf jeden Tag und alle Zeit Jedes Wort und jede Tat - alles vermaledeit? Erinnere dich deiner Zeit! Denn Leben ist unser aller Pflicht! Jedes Wort und jede Tat! Leugne dich nicht! Woher der Unsinn Den du Tugend wähnst? Was stößt und reibt dich Willst du nicht gerufen sein? An mir gebärst dich krank Jeder Tag еin Kreuzgang Was rührt dich im tiefsten Grundе? Fluchst auf jeden Tag und alle Zeit Jedes Wort und jede Tat - alles vermaledeit?
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
Komm herbei, schwarze Nacht Herab von den Sternen, aus den Spalten der Erde Unser Haus steht dir offen, alle Feuer sind gelöscht In jede Wand hat die Angst einen Spalt gerissen Komm herbei, tote Nacht Herab von den Sternen, aus den Spalten der Erde Wie im Leben können wir auch hier nicht bleibеn In jede Wand hat die Angst еinen Spalt gerissen Komm herbei, schwarze Nacht Hier sollst du willkommen sein Heb das Dach von den Mauern Denn dies Heim mauert uns ein Nimm die Wortlosigkeit, die unsere Münder füllt Wir warten mit offenen Armen! Sei willkommen! Komm herbei Schwarze Nacht! Heb das Dach von den Mauern Denn dies Heim mauert uns ein Wir warten mit offenen Armen Hier sollst du willkommen sein Unser Haus steht dir offen, alle Feuer sind gelöscht In jede Wand hat die Angst einen Spalt gerissen Komm herbei, schwarze Nacht Komm herbei, tote Nacht Komm herbei! Komm herbei, tote Nacht Komm herbei, schwarze Nacht Komm herbei! Komm herbei! Komm herbei! Schwarze, tote Nacht!
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
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