Faðir
Ich hebe meine Hände zu dir empor, zu dem ich flehe Dem ich einst im tiefsten Drangsal Altäre geweiht Auf das mich dein Antlitz wieder riefe Verloren und ohne Geleit Auserkoren, der, der ich bin Höre mich, Faðir Ich breite meine Schwerter vor dir aus, für den ich streite Dem ich in schwärzestеr Nacht Trotzburgen schliff Auf das mich dein Wort wiedеr erreiche Verloren und ohne Geleit Auserkoren, der, der ich bin Höre mich, Faðir Über die Grenzen dieser Welt Bis zum Ende, wenn der Tod den Schleier hebt Richte ich den Blick nach deinem Stern Sehnend nach seinem Lichte Alleine unterm schwarzen Himmelszelt
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
Am stramm geflochtenen Tau, zieht mich hinauf Aus dunkler Tiefe in die schwarze Leere Zum höchsten Punkt, zieht mich hinauf Auf dass mein Schemen in die Stürme zerreißt Mich, das tote Laken voller Löcher und Geschmeiß Die müden Gebeine werden endlich zu Staub Ich trinke meinen Aether, die Fäule begleitеt mich dicht, zwingt und dringt und frisst sich tief Auf, auf, hoch hinaus! Typhon kostet meinе Haut! In der Schlinge, mein letztes Heim Dies soll euer Frieden sein Mich, das tote Laken voller Löcher und Geschmeiß Die müden Gebeine werden endlich zu Staub Ich trinke meinen Aether, die Fäule begleitet mich dicht, zwingt und dringt und frisst sich tief ans Licht Komm endlich, geruhsame Nacht! Fortan wiegen mich Ätherwellen Über Bord fällt meines Lebens schwere Fracht In Andacht schickt mir einen letzten Gesang Zu mir hoch droben, auf Neptuns äußersten Ring Wo ich wohlgebettet bin Seufzend mich drehend In Tritons kaltem Schein Zur ewigen Ruhe Labsal mein Auf, auf, hoch hinaus! Typhon kostet meine Haut! In der Schlinge, mein letztes Heim Dies soll euer Frieden sein
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
Frei trägt es der Knabe im Sinn Voll großer und kleiner Leidenschaft Schmerzlich verstrickt in Will' und Wahn Legt seinen Scharlachring der Liebsten an Auf dass er mit ihrem verschmelze Verzückt verstrickt in Will' und Wahn Doch getreu im Glück Ihr von Herzen zugetan Frei trägt es der Knabe im Sinn Voll großer und kleiner Leidenschaft Schmerzlich verstrickt in Will' und Wahn Legt seinеn Scharlachring der Liebsten an Endlos vеrstrickt in Will' und Wahn Und in all dem Missgeschick Ihr doch von Herzen zugetan Schweigend schreitend durch Sphären titanischer Nacht Elend bald und ohne Halt Sucht er der Berge tiefen Schoß, den schwarzen Spalt Hier, in schwarzem Stein, sei Ihm ein Wohlgemach
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026