Schwarz gegen Weiß
(<em>Instrumental</em>)<br/> Warum liegen die Ketten verlassen nah den Gleisen?
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Welch bittersüßer Nektar ist uns nun wieder gelungen Nach monatelanger Hege und Pflege Und dann finaler Auslese Bald fließt er wieder in den Kehlen Und was wird man über ihn gar merkwürdig erzählen? Ach, würde man ihn hier nicht nur süß Und würde man ihn dort nicht nur bitter erschmecken Könnte unser edler Tropfen´ Geist Einem Mehr an Seelen Vom Leibe gehüllt zwischen Schwarz und Weiß Erotisches erzählen So wie man es kennt aus dem Erleben von Leben Denn welch Sinn stünde dem entgegen? Könnten meine Gedanken zu Tyrannen mutieren Und mit unverhohlener Freude Ihre zahllosen Freunde Durch linke wie rechte Kanäle dirigieren Bis sie in Dir explodieren Gefühle kontrastieren Wer liebt die Farben, wenn sie nicht mehr blühen? Wessen Blick durchbohrt das Schwarz und sieht alles, das in ihm versteckt? Wer glaubt dem Weiß, daß es jungfräulich und rein? Daß im dunkelsten Gedankengang ein Licht Dir brennt und sei es noch so klein Wir spielen: Schwarz gegen Weiß Durch Gitterstäbe gilt es zu sehen Wie die Morgensonne durch Wälder bricht Fern scheint die Freiheit Doch ergriffen scheint sie selbstverständlich Das ganze Spiel offenbart sich mir als Belustigung des Volkes Wie ein dunkler Karneval, in dessen Kontext wollte es Eruptionen inneren Antriebes Nihilismus in Gestalt und Konzept Und das schöne Weiß, es ist überall mit Blut befleckt!
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
Ein Schrei wie aus abertausend Seelen Geistert durch diesen Ort Nebelschwaden trüben mein Auge Fahles Licht wie aus Spiegeln reflektiert Ein Mann gehüllt in Schwarz sieht mich durch die Mauern an Ich greife nach ihm um ihn zu töten Doch scheint er wie im Stein versunken In Apathie... In Apathie... Meine Einsamkeit und Entsagen auf ihrem letzten Punkt zu drücken Etwas in mir erkennt Etwas in ihm Vielleicht teilen wir uns ja unsere Apathie Er scheint projeziertes Nichts, doch Alles an ihm War schon einmal hier und zeigte ihn mir So suchte ich nach Einsamkeit, doch fand nur ihn Dessen Anblick mir gestattet Der aus toten Winkeln mich beschattet Dem eigenen Fleisch ausgeschnitten Im eigenen Saft den Körper konserviert Jedem Anflug von Zufriedenheit ''Nein'' gesagt Doch dem Drang zur Eigenschändung alle Zweifel offenbart Dem Zwang zur eigenen Zerstörung In Apathie versunken Mit Leib und Seele ihm verbunden Apathisch sinke ich Zurück in mich zusammen Auch die Mauern rücken näher Welche halten mich gefangen Ich glaube nicht daran Hier jemals auszubrechen Bevor die Mauern in sich selbst zerfallen... In Apathie... In Apathie...
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
(<em>Instrumental</em>)<br/> "Stillstand für antriebslose Räder, die den Rost als Schmuck verehren"
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
dreht sich der Teufel Einmal kurz zurückgedacht Der Stunde Null Allgegenwart Mit dem Kopf die vaginale Wand angerannt Blutbeschmiert aufgeschrieen, den Fehler instinktiv erkannt Seitdem reise ich in meinem Zeitplan Erst stiegen Massen zu mir in den Zug, doch allmählich Lichten sich die Reihen der Mitreisenden stationär stetig Auf feuchtem Urgrund zünde an Dir ein Licht Hebe auf die Moral wenn sie sich dort die Beine bricht Zünde an. Zünd' es an, zünd' es an! Hebe auf. Heb' sie auf, heb' sie auf! Dieser Zwilling ein freier Mensch? Der Friedefürst Teufelskind? Mein gezeichnetes Ich stellt Fragen sich So geschehen vor dem Bild, das mir optisch entspricht Im Zenit höchsten Glücks Suche ich Gott und finde mich Im Zenit höchsten Glücks entfessele ich Dein nichtiges Ich Will wichtig sich Will mehr sein als vorhanden Will Evolution, Rehabilitation Es will für sich. (für mich) Rache! Ich sehe Ich erkenne Ich verlange und treibe Ich verliere Ich ergreife Ich benutze und entsage Jeglicher Schuld im Namen des Teufels Ich sehe Ich erkenne Ich verlange und treibe Ich verliere Ich ergreife Ich benutze und entsage Jeglichem Glauben in seinem Schatten, dem Zweifel Dem Zweifel, dem Zweifel Meinem ewigen Schatten, meinem ewigen Schatten Meinem ewigen Schatten Ich als legitimer Feind aller Normgewächse Schließe jede Schicksalswette Gekoppelt an die Frage ob ich jemals vor mir selbst versage Im Falle eines fröhlichen JA's Gebe ich mich endgültig dem Teufel hin Dem Teufel hin Ich gebe mich, ich gebe mich, ich gebe mich Übergebe mich dem Teufel hin Wenn ich nicht selber schon der Teufel bin Suche nicht nach der Logik, die das Chaos kontrolliert Nicht nach dem Grund, der Dir Dein Dasein garantiert Warte nicht auf das Echo, das Dein Wesen reflektiert Spiele nicht mit dem Orchester, das im Wahnsinn musiziert Was man Dir nimmt, läßt Dich immer alleine Was man Dir gibt, dringt doch nie ins Dir Deine Und nie! nie! niemals verläßt Dich der Teufel... Blicke jeder Illusion beraubt in die Welt hinaus Und baue Deine Heimat Mit Leere auf, jeder Illusion beraubt
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
Zwei Schicksalsbrüder den Menschen gegeben Der eine der andere Beide sollen Spiele spielen Der andere die Schulden des einen verdienen Wo's zu trocken ist, da soll es fließen Wo es überfließt, da soll's versiegen Zwei Schicksalsbrüder den Menschen gegeben Öde und brach Dar liegt mein Land Statt Bäumen hat er Sorgen gepflanzt Mensch, wachs' doch gegen Widerstand empor! Entgrabe Dich der Tiefe Sehe! Ich sehe Staune! Und staune Ob der Möglichkeiten Dir offenbart In dessen Grenzen Du ich sein darfst Ich Bringer von Kraft und Freude Hin zu jedem Zeitpunkt, jedem Zielort Doch nicht nur vom einen muß ich Euch erzählen Auch der andere bereits führt ein allzu forsches Eigenstreben Beide Egoismen zu identisch sich zu dienen Warum nur mit den Menschen Willst Du gehen? Den Glauben an Dich nur ihnen empfehlen? Nicht meinen Anteil unseres Auftrages ehren Doch den Bruder im Schatten gar als Dieb zu erklären!!! Lerne Verzicht! Tyrann warmen Blutes Erkälte Dich! Denn welchen Sinn hat Existenz, wenn sie selber nicht erkennt Daß ein wesenhaftes Spiegelbild sich Allzu gerne Mal nahe einem Tier Mal nahe einer Gottheit Realisiert? Irgendetwas wohnt in mir Irgendetwas sieht mich an Irgendetwas macht mir Angst Irgendetwas... Hebt sich empor... Lehrt Gott es zu fürchten! Triumphales Pathos... Nackt blickt die Welt es an... Was genau ist der Mensch? Etwas, das jeder ist und doch keiner kennt Was genau ist der Mensch? Was genau ist der Mensch? Etwas, das jeder ist und doch keiner kennt Was genau ist der Mensch? Ich nur Konsequenz Einer Umarmung von Leben und Tod? Ein Spielzeug zweier Kinder? Dabei Diener welcher Macht? Wenn Du mich suchst wirst Du mich finden An jeder Kreuzung des Lebens Und wenn Du nicht nach mir suchst Mußt Du mich dennoch finden und Dein Leben vollenden Volk, Du mußt nicht untergehen Du kannst Deinen Glanz der Zukunft geben Heimat, darfst nicht untergehen Du kannst Erde sein, auf der sie säen ... Und unter ihnen beben...
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
Schlagt ab die morschen Äste, die so nutzlos im Winde baumeln Doch verschont die Wurzel Denn nur sie wird uns neues Leben schenken Im Namen der Wurzelgeister, die ich zum Gespräche bat Im Namen der Wurzelgeister hallt es aus der Tiefe nach Alles Unglück Alles Unglück Alles Unglück Nährt sich aus der Tiefe! Nährt sich aus der Tiefe! Verrat strömt dem Licht der letzte schwache Atem aus Kalt setzt mein Mond zwischen Feuer und Ewigkeit Führt mich mein Weg einsam durchs Sternenreich Zum Ursprung der Nacht Gepriesen sei die Sehnsucht nach Freiheit Weiche dem Pfad, der da führt zu den Gräbern Erschaffe Dir Nichts, denn das ist was Du begreifst Tief in mir kreischen Dämonen nach Schwertern Ein Ritual, ein Requiem von Wortes Qual Ich bin Elixier des Druiden der das Zeichen sieht Der das Zeichen sieht Ich bin Götterzorn, bin Gedanke an die Ewigkeit Aus entweihten Grabestälern kriecht der Nebel über das Land Schleicht des toten Winters Fänge Spricht von Schuld und greift das Herz Es ist Zeit für Grabgewalt Jenseitsreich, ein Schlachtfeld Grabgewalt Erde entweiht Feuer... Ein Strom der Zerstörung, wo der Wahnsinn endlos wuchert Bin ich Schöpfer unter Toten LIEBE... ein zu schwaches Licht im Nebel Schon bald ist es erloschen, denn die Gräber liegen frei vor mir Es ist Zeit für Grabgewalt Jenseitsreich, ein Schlachtfeld Grabgewalt Erde entweiht
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
Koryphäe im Spiegelbild, du emittierst Gelächter Der Schall rast in die Ferne Verflucht die Atmosphäre Der Fluch tarnt sich als Schicksal Weist sie hin zur Katastrophe Ein Schloß ist ihm Kulisse Als Ruine schön genug Ängstlich tasten Schritte nach dem Grunde, ihr zu folgen Der wie vom Schicksal Durch Schneelandschaften hin zum Schloß befohlenen Maid Buckelig vor ihr, das junge Blut zu betören So wie einst der Wein Den im blauen Blut ertrunkenen In Liebe IHR verbundenen Schlossherrn Vier Augen, zwei sehen nicht Grausame Schönheit zeigt selber sich kein Angesicht Vier Augen, zwei sehen nicht Grausame Schönheit zeigt selber sich kein Angesicht Koryphäe im Spiegelbild, gehetzt zum Szenario Am Abend ihrer Tage, in Zweisamkeit gen Ewigkeit Der Mond bahnt seine Strahlen Umklammert das entstellte Glück Vermählt es abseits von Glanz Und auch Gloria schenkt keinen Segen Lauschet dem, was der alte Mann erlebt! Jede Träne eine eigene Welt! Eine kleine Geschichte... Jede Träne eine eigene Welt! Eine kleine Geschichte... Eine kleine Geschichte... Lauschet dem, was der alte Mann erlebt! Ich kam als Schatten und wurde meinen Sarg nie los Die Einsamkeit der dunklen Mauern erbauten sich als Hülle Trost Du bist nun mein Zweck, korrigierst mein Spiegelbild Gemeinsam strahlen wir, ein schönes Paar, Kind, glaube mir Stets verlacht im Reich der Schönen ob meiner Häßlichkeit Heute lachen sie nicht mehr, die Trauzeugen gleich unter Dir Dieses Schloß nun Residenz, für uns die es vom Leben trennt So wurde ich zu dem, der sich Schlüssel zum Verständnis ist Und doch vor lauter Selbsthaß, den Schlüssel im Schloße bricht Flüsternde Choräle Mauern schwelgen in Vergangenheit Welch unheilvolle Zukunft dagegen Im Trott eines jeden verblichenen Tages Und Abends... singen Krähen von Verfall Und Abends... singen Krähen von Verfall Und dann bemerkte ihren Verfall Dem sich auch die Mauern nicht verwehren wollten Der sich leblos vereinten Körper Glückseligkeit Niemand Und dieser weinte ihnen nach Dieser weinte ihnen nach Wie den eigenen Kindern
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
Seht! Seht doch am Firmament Wie schön uns der Mond doch glänzt Uns Kindern der Nacht Mir scheint, als ob sein Silberlicht Eine Sprache spricht, die nur wir verstehen Treu bleibt er der Erdin Freund Schenkt jedem Kind, das träumt Heiligen Schein Geradeaus führt sein Weg Mit uns durch Zeit und durch Raum Wir ketten ihn an uns Ist seine Strafe uns der Traum? Der Traum hat die Nacht vom falschen Licht befreit Und dem Tag von der Ruhe zurückgegeben Den Menschen hat er den Krieg erklärt Der um und durch sie wuchert und sie selber verzehrt In Einsamkeit und Dunkelheit war er mir erschienen So lernte ich beizeiten Euch beide zu lieben Der Traum akzeptiert keine Ordnung Kein Ufer Nur das offene Meer Er krönt unser elendes Tagewerk So logisch wie dieses uns selbst Und doch Sperren wir immerzu unsere Hoffnung In das kleine Wort ''Der Traum'' Wie groß ist dieser dunkle Raum? Wie sicher uns darin der Boden? So lebt der Traum in meinen Träumen fort An dem für ihn denkbar sichersten Ort Wenn dann mein Schlaf eines Nachts seiner Endlichkeit enteilt Wird der Traum mein Traum - bewußt geträumte Wirklichkeit!? Wirklichkeit Wirklichkeit in trauter Einsamkeit Einsamkeit Erwachet, erwachet Erwachet, erwachet Seht Der Traum Seht, seht Seht Der Traum Seht Der Traum Frißt seine Kinder Frißt seine Kinder Aus Aus Aus Aus: Der Traum
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
Instrumental
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026