Von Schemen und Trugbildern
Weltenerbe, blicke auf Dein Land Empfinde Stolz auf was nach Dir genannt Jeden Winkel hast Du selbst erkundet Und alles lebt in Dir... Fühle Dich befreit Von den Ködern dieser Zeit Von den Fallen Dir gestellt Von dem Wissen Dir mitgeteilt Von Schemen und Trugbildern Von Schemen und Trugbildern Willst Du schreien, schreie Wollen Dir Tränen fließen, laß sie Dämme brechen Willst Du lachend durch die Straßen ziehen? Lachend, lachend Oder willst Du lieber Scheme sein? Ein Trugbild wider besseren Wissens Ich sehe Dich doppelt, nie bist Du allein Die Welt ist klein, ja, die Welt ist klein Die Welt ist klein, ja, die Welt ist klein
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
Tausend Jahre habe ich gewartet Auf dem Weg hin zur Fratze bin ich spürbar gealtert Doch die Sehnsucht lässt nicht nach Doch die Hoffnung stirbt zuletzt Man nennt uns die Schergen des Neon-Prinzipes Des letzten Verwirrspieles Was bleibt ist Zuversicht Was mehr kann auch noch bleiben Was bleibt ist Widerstand Und er fängt im Ego an Also erfreue Dich am fröhlichen Gezupfe der Neonschergen Saitenspiel Fortan bereue und erwarte nicht zu viel Ich bringe Dir Erlösung Ich biete Dir Freundschaft Ich drohe Dir mit Chaos Ohnehin klebt Dein Bewusstsein verdächtig nah am Schweiß Leiber der Zeit Umweht von Geschichte, geprägt von Visionen Die Sünde der Zeit, der Zeit der ich harre In der ich verstumme, verbietet mein Stolz Du sollst mich wiedersehen, ich schreib Dein Requiem Du wirst mich wiedersehen, ich bin auch Dein Problem Die Zeit scheint still zu stehn, fast wie ein Requiem Gesang wie aus Toten, tief und leer Trag mich schwer Werfe Steine nach diesem Körper, der Dich einst hat angelogen Vor allem hast Du Dich selbst betrogen Fresse Steine, ein Leben lang Ein Leben lang Werd ich singen von vergangenen Zeiten Werf ich Fragen zum Himmel hinauf Die Kälte ist grausam, betörend fällt der Regen Auf das isolierte Leben, ganz alleine mit dem Regen Lang und steinig ist Dein Weg Lang und steinig ist Dein Weg Folge ihm, solange Du kannst Ein Leben lang Ein Leben lang Werd ich singen von vergangenen Zeiten Werf ich Fragen zum Himmel hinauf Die Kälte ist grausam, betörend fällt der Regen Auf das isolierte Leben, ganz alleine mit dem Regen Ganz alleine mit dem Regen Was bleibt diesem Leben? Ich will mehr als das Leben selbst Meine geduldigen Freund... Ich will mehr als das Leben selbst Langsam, ... Und es ist so ruhig und ja, es ist so still Und wenn ich ehrlich bin Ist dies ein Augenblick in dem ich mich festbeißen will Doch es bricht schon wieder los Und all das hab ich dem Tode entrissen Und all das hab ich dem Leben gewidmet Was bleibt, wenn wir nicht mehr richten können Was wir einst erschaffen, einst dem Leib zugespielt haben Hochverrat! Gnade oder Ehre, tränket diese Erde Mit all Eurem Blut Mit der Schönheit Eurer Leben
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
Wo Stürme heulend Trauer tragen Auf den Weiten des ewigen Meeres Reisen wir mutig, trotzen all den Gefahren Doch unserem Schiff lauert ein tödliches Riff Und so steig ich herunter, zu mir selber hinab Und sehe was das Leben mir vorenthalten hat Lachend winken Sturmpropheten Den Frischling hin zum Untergang Lachend winken Sturmpropheten Den Frischling hin zum Untergang Untergang Neuanfang Die Zeichen stehn geschrieben, ewig dem Papier Ich werde sie nicht ändern, denn sie starben als ein Teil von mir Laß mir ihre Schönheit, verfluche ihren Klang Zeugt mir ihren Abgrund, kläfft solang das Messer brennt Schickt mir einen Arzt, ich glaub', ich kann mir nicht mehr helfen Denn die Hände zittern, Symptome einer schweren Störung Ansonsten bin ich freundlich und dann lache ich sehr gerne Ich bin ein Bündel Nerven Ein Kreislauf voller Strom und Schmerzen Schmerzen, ich hab Schmerzen, Schmerzen, heile mich Meine Hände berühren, entführen und heilen Verzweifeln muß ein Traum Der sich selbst nicht mehr erfüllbar glaubt Ertränke Deinen Kummer, bestraf Dich für Dein Leben Tränen muß die Nacht, die über alledem so einsam wacht Und schon bald weichen wird, denn der Morgen graut heran Denn der Morgen graut heran... Guten Tag! Der Wind hat mich vor Deine Tür geweht Hat nun ein Kraftfeld um uns beide gezogen Ein Sturmprophet hält Dir die Hand Wie sie zittert und Dein Zittern ist der Anfang unserer Reise Tief geschnitten vom Glück, das Blut erwärmt die Haut Dein Blut erwärmt auch meine Haut Nun kehre in Dein Land zurück Ich vergrub meinen Atem in Deiner Abgeschiedenheit Und der Glanz des Morgens war wunder, wunderschön Wunderschön Die Zeichen stehn auf Sturm, es weht ein frischer Wind Und noch fern hör ich die Schreie, die ein Teil der meinen sind Es sind die Zeugen Blutes, sie verkleben meine Hände Und ich röchle nach dem Leben Bis der Schweiß sich nicht mehr bindet STURMPROPHETEN Auf dem Weg zurück ins Chaos, fahren wir durch Lavaströme Bären neue Erdgestirne Land unter... Ich und der Wahnsinn verwoben zum Kleid Ich und der Wahnsinn verwoben zum Kleid Sturmpropheten lauern im Nirgendwo, im Überall Und was Du einst nicht geahnt, nahm sich Deiner Dir zur Blüte an Bin der Held in Deinem Leben und Helden sterben niemals! Du der Held in Deinem Leben und Helden sterben niemals! Auf ewig
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
Alles lebte, alles schlief, alles ging, alles blieb Alles wollte ewig sein, nur nie alt, nur nie alleine Ich verfluchte einen jeden, war mir stets zuerst im Wege Wissend, meine SehnSUCHT hält mich am Leben Horch, was war Dir da zugegen Dass so schwankte, doch nicht fiel Wie es sich gab selber Halt, nutzend die Gelegenheit Sich zu paaren, sich zu mehren, alles kleine NEONSCHERGEN Gab mich dann auch schnell geschlagen Musste ja mein Leben tragen SehnSUCHT - bitte funktioniere, mechanisch, präzise, linientreu SehnSUCHT - nach Dir selbst, wenn Du Dich mal aufgegeben Irgendwann fällt der Schatten, zu schade, auf Dein Leben...
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
Schicksal bleibt Schicksal, Dimension von Stärke Du bist nur gekommen um das Rad zu erfinden Also maße Dir nicht an, Dich über mich zu stellen Denn dort, wo wir ruhen ist nun wirklich nicht mehr Platz für viele Den Rachen voller Gold, der Morast auf Deiner Seele Dein Herz pumpt Dich nach vorne, ein konsequentes Innenleben Kann ich Dir bescheinigen und gerne auch in Rechnung stellen Ihr interessiert mich nicht, warum bloß nicht? Wie ein Hauch von Entsetzens ob des Wahns Die Mittel nicht stark genug, die Sinne nicht kontrollierend Glaube, bitte glaube mir, nicht jeder, der Dich liebt, denkt logisch Laß die Zeit eine Brücke sein Durchspült von Darm- und Magensäften Irgendwann bricht es hervor, nur dann soll es zu spät schon sein Und wieder werd' ich angeklagt, mein Gesicht mit dem Eiter Deiner Haut vernarbt ... NARBENHAUT! Eures Gottes Tod werd' ich weltweit proklamieren Begierig starrt Sakralästhetik auf die taumelnde Masse Ohne Namen Der Teufel hat gute Arbeit geleistet Fassaden gekleistert in leuchtenden Farben Doch Freunde kreuzten ihn, wie er ihnen hat gedient Kein Dank galt der Freiheit, die nicht störte sondern fiel Nur des Luzifers Schergen, allesamt bleich gesichtet Der Rache Schwur bedacht, die Festung Mensch wird fallen HURRA! HURRA! HURRA! Wie ein Hauch von Sakralästhetik Der schöne Schein seine Wirkung entfachte Und Medusas Augen dazu Grabsteine starrten Krankheit bleibt Krankheit, ich spreche aus Erfahrung Denn so viele Patienten harren ihrer Lösung Auch wenn das sehr zynisch klingt Wie soll ich es denn beschreiben, wie hätten Sie's denn gerne? Folgenschwer oder schleichend langsam Nur der Preis ist stets der gleiche Und schon wieder seh' ich Deinesgleichen Um mich geschart, wie Insekten nah dem Licht Ich bin unkontrollierbar und das macht mich verführerisch Kaum geboren ward er aussortiert Von der Masse seiner Weggefährten Unverstanden, doch unverzichtbar, trieb es ihm Wie so oft, die Träne aus dem Auge Und trotz all der verheerenden Widersprüche stand er treu zu ihm Auch wenn das selten so schien Und der Freund, er dankte es mit einem Lächeln Des Toten letzter Glanz NIEMALS GEHT MAN SO GANZ...
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
So wie diese Erde, die seit Wintern meine Wandlung trägt Einst unberührt, so will ich sein Und wenn sich Lebenslichter in meinem Atem widerspiegeln Schon naht der Winter, schon friert die Zeit Schon friert die Zeit Was glaubst Du? Hält die Zeit mir ein Morgen noch bereit Ist Zeit zieht sie vorüber für mich nur noch Vergangenheit Tausend Gedanken durchzucken meinen Körper Ein jeder ist grausam, keinen laß ich ziehn Wie fühle ich mich verbunden mit dem Pinsellauf des Künstlers, der, wie kann Ich das begreifen? Meine Seele skizziert Auf in die Nacht, leichenblaß, wie damals am jüngsten Tag So gottlos mein jüngster Tag An den kalten Ufern Schritt für Schritt Schnitt für Schnitt Strich für Strich Schritt für Schritt Still gestanden! Hoffnung ist Theorie! Was Du hoffst wird geschehen Was Du nicht verstehst wird nur Hoffnung sein Gestorben als ein Teil von mir Ertränke Du Deinen Pinsel in dem Fluß meiner Seele Zieh mit Deiner Phantasie vor das Tor meiner Hölle Wenn wir uns wiedersehen, werden wir Zeit und Raum verstehen Heute Nacht muß es geschehn Ich habe das Herz der Welten bluten sehn Doch die Zeit rinnt durch die Hände Dir Verrat, Vernichtung, alles gönne mir Fort von diesem Bilde Her! Die Farben sind getrocknet, wie soll er denn enteilen? Eulen nach Athen, Quadratur des Teufelskreises Einst hat ihn ein Künstler entsandt Nun tötet das Werk, seine Schuld ihm zuerkannt Du bist, ich bin Du bist die Zeit, ich bin der Raum Du bist, ich bin Als Fundament allen Seins hat man uns erschaffen Du bist, ich bin Ich bin ganz ruhig, ich bin ausgezeichnet Spinnen wir nicht manchmal gar zu große Gedanken? Ich bin gekommen, um mich zu richten Ich bin verzichtbar, also halte Dich fern von meinen Träumen Das klagende Heulen, meiner Brüder, der Wölfe Es soll niemals verstummen, noch ehe ich schlafe! Noch ehe ich schlafe! Du bist, ich bin Du bist die Zeit, ich bin der Raum Als Fundament allen Seins hat man uns erschaffen Du bist, ich bin Ich bin ganz ruhig, ich bin ausgezeichnet Spinnen wir nicht manchmal gar zu große Gedanken? Ich bleibe hier, ich bleibe! An den kalten Ufern Ich bleibe hier, ich bleibe! An den kalten Ufern Ich bleibe hier, ich bleibe! An den kalten Ufern Ich bleibe hier, ich bleibe! An den kalten Ufern
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
Leben mit der Angst, leben mit der Angst In der vollkommenen Illusion Alles könnte so schön sein, wenn nur die Angst nicht wär Es ist die Angst vor dem Tod, vor dem finalen Augenblick Es geht nicht mehr zurück Doch Deine Angst ist unbegründet, mein Kind Denn wir streifen Hand in Hand durch das einst gelobte Land Wir werden Brüder sein, wir werden Schwestern sein Und die Narben unseres Lebens werden sich schließen Der Atem bedeckt den Spiegel Zart wallend über dem verbotenen Glas Ich sehe die Züge der Jahre Ein alter Bahnhof, einer Ruine gleich Der Nebel hält Station Die Haut sprenkelt sich in der Kälte Monotonie Verdrängte Worte Hin zum Ende der Zeit Nachts flüstert der Wald von Zukunft und Vergangenheit So nah am Herzen, am Puls der Könige Es ist die Wiege allen Stolzes, der ungekrönten Gotteskraft Hier und da scherzen Engel mit Dämonen Doch mein Geist durchdringt Äonen Vielleicht bin ich nicht unsterblich Wohl bin ich schöner als mein Leben Ich bin Dein Licht in dunklen Chaosphären Augen berühren sich ein allererstes Mal... Sei Du mein Licht in dunklen Chaosphären Entflammte Körper, ekstatisch vereinigt Rhythmus der Sinne, Blüte der Zusammenkunft Schmieg Dich an mein Leben Erklär mir meine Gedanken Wovon nährt sich die Angst? Bist Du ihr in mir noch nicht begegnet? Ich will Dich mit in meinem Leben nehmen Und fasst mich an die Angst, sag ihr, wir haben noch viel vor Entflammte Körper, ekstatisch vereinigt Rhythmus der Sinne, Blüte der Zusammenkunft Wovon nährt sich die Angst? Trauer, Sucht befällt die Herzen Immer die falschen Herzen Ihre Trauer bündelt ihre Welt Sucht, befällt die Herzen Immer die falschen Herzen Ahne Ihre Sucht Bündelt ihre Welt Mir bleibt der tägliche Wahnsinn Ich find ja doch keine Ruhe Was sich nachts wie im Sturm entfesselt Verirrt sich im Dunst eines trüben Morgens Mir bleibt der Blick ins Leere Ich möchte nur noch schweigen Nur noch schweigen Leben mit der Angst Leben, kleben am Leben Wir streifen Hand in Hand Leben mit dem Tod Wir streifen Hand in Hand Wir streifen Hand in Hand auf der Suche nach unserem Land Die Lippen wie vom Schmerz verzogen Du denkst Du könntest lachen, versuche es nur nicht Es wäre lächerlich und völlig unglaubwürdig Außerdem kann ich Dich sehr gut verstehen Du durchlebst zu Zeit wohl gerade die schwerste Phase In Deinem noch sehr Jungen Leben Und manchmal, da willst Du ja gar nicht mehr leben Denn die Angst, die mit Dir spielt ist Dir hemmungslos überlegen Sie macht Dich alt und schläfrig, Du versuchst ihr zu begegnen Und schon fängt Deine Sucht nach Selbstverfall zu wirken an Sie macht Dich alt und schläfrig, Du versuchst ihr zu begegnen Und schon fängt Deine Sucht nach Selbstverfall zu wirken an Ja, ja oder doch nein Ich sag doch lieber ja zu mir Ja, ja oder doch nein Ich sag doch lieber ja zu mir Ich rufe nach den Sternen, doch die Sterne sprechen nicht zu mir Leben mit der Angst, dass trotz aller Qual mein eigenes war Ich blicke stolz zurück und empfinde diesen Augenblick Als unendliches Glück Ich empfinde diesen Augenblick Hältst Du mich deshalb für verrückt? Ich glaub', ich habe mich noch niemals so lebendig gefühlt!
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
Tief erwacht der Schrei, hier und jetzt fällt die Zeit Fahrt nur höllenwärts, Ihr Schergen der Grausamkeit Licht zersetzt den Schein, dass das Leben die Nacht impliziert Die Klage schweigt laut und weit reicht der Fluch E steht für Eisnebel Musik muss bluten Eiternd fließt das Ende in mein Lied Schwarz und weiß erstick' ich den Trieb Und der Wind entführt Deinen Schrei Visionen von Zeit ruft das Harren herbei Hail the spirit of the Metal Cult Hilflos fault ein Körper aus Fleisch Siechend strebt er dem Abgrund entgegen Und mir zerreißt es mein Herz O' Erde, wie konntest Du so grausam sein? Herein fällt die Nacht und wie in mir mein innerstes erwacht Gemeinsam sind wir stark, also reiche mir den toten Stein Ich werf' ihn weit hinfort, ach' könnte alles nur so einfach sein Und Deine Spuren, was suchen sie hier Wie Du mir, Fluchgeburt, ich witter Dir Ich muß tief aus dem Rauch zu Dir steigen Fluchgeburt Dir den Kampf zu schwören Fluchgeburt Das Schicksal einer Winternacht Verdammte Geburt Wie Du meiner Erde Thron verlachst Musik muss bluten Musik muss bluten Tief erwacht der Schrei, hier und jetzt fällt die Zeit Fahrt nur höllenwärts, Ihr Schergen der Grausamkeit
Submitted by Iron_Wraith — Jun 03, 2026
Schwante mir einst unheilvolles aus dem Menschenbild das vor mir schlief<br/> Erahnte ich der Tiefen geworfen in der Schwinge Schlag<br/> Ein Schleier sanfter Anmut, Wort gehalten, es bedarf ihm nicht<br/> Und wo Schwäne flüsternd tauchen<br/> Sprechen ruhige Wellen frei ihr Licht<br/> <br/> Ich bin nur ein König, doch ich herrsche übers Land<br/> Ich bin der Hure Unschuld und glaube nicht mal selbst daran<br/> Wie viel wovon kann sein und was bedeutet Wirklichkeit<br/> Koryphäen tretet bei, im Nebel sind wir alle gleich...<br/> Bleich wie der Tod<br/> <br/> Schwäne sind Ästhetik, Du musst sie nicht verstehen<br/> Sie scheinen wie Trugbilder und sind doch nur klar und rein<br/> Ihre Körper schimmern Hoffnung und so manchen Tod begleiten sie<br/> Sie sind der Suche Ursprung und ja, sie singen, also lausche ihnen!<br/> <br/> Ich bin nur ein Zeuge, doch ich zeuge Untergang<br/> Ich bin erschreckend menschlich und verspotte Eure Todesangst<br/> Die wohl Ihr habt verdient, wie Ihr nun wacht in Reih und Glied<br/> Blicke jenseits Hoffnung, Klage längst verstummt<br/> Misstraut den Schergen Neons!<br/> Ihr Lachen ist Verrat!!<br/> Neons faule Schergensaat!!!<br/> <br/> Wogen aus tiefblauem Stahl, der Winter ist gekommen, hat Endzeit angestimmt<br/> Leise friert der Atem mir, wartet hin zur großen Liebe<br/> In mein Bewusstsein dringen Stimmen<br/> Aus Alltiefen zurück ich fiel<br/> <br/> Nebelwelten kommen und gehen, schon sind sie ganz nah, willst Du denn nicht sehen<br/> Was die Welt, wenn der Nebel sie entstellt, für uns bereithält?<br/> <br/> Der Strom spricht zu mir...<br/> Beschränkt auf seinen Verlauf, vielleicht zieht es ihn einst aufs Meer hinaus<br/> Dort wird er unter seinen sein<br/> In ferne Welten kehrt er heim<br/> Wer ? Wer spielt Gott, wer spielt Teufel?<br/> <br/> Und dann fing ich an mich selbst zu meiden<br/> Ich wollte niemals, niemals wie die anderen sein und habe doch auch geschwiegen<br/> Jahrelang saß ich da und lauschte den Schwänen<br/> Und mit dem Frieden, den ich suchte entschwanden sie<br/> Hundert sind gefallen und ganz sicher<br/> Gedenkt man ihnen ... in rauschenden Festen überall<br/> Wollt Ihr den totalen Rausch?<br/> Wenn der Mythos fällt, reißt die Wunde gänzlich auf<br/> <br/> Sind wir nicht alle wunderschön?<br/> Nein, wir sind MENSCHEN!!!<br/> <br/> Und die Schwäne werden singen von vielleicht ewig fernen Zeiten<br/> Lasst es ewig Winter sein, lasst mich um meine Fassung ringen<br/> Und die Schwäne werden singen aus ihren abgrundtiefen Seelen<br/> Aus diesen Welten kehret heim, aus diesen Welten nun genug muß es sein<br/> Und die Schwäne möchten schlafen denn ihr Singen hört man nicht<br/> Lasst es zu kalt für Leben sein<br/> Wer ? Wer spielt Gott, wer spielt Teufel?<br/> <br/> Und dann hielt die Welt den Atem an<br/> So als wollte sie für immer schlafen<br/> Und ihre Ruhe gab mir neuen Mut<br/> Bist Du Sohn der Erde, dann schlafe auch Du<br/> Die, die jetzt noch suchend wandeln<br/> Werden alsbald zugrundegehen<br/> Sie glauben noch so stark zu sein<br/> Welch jämmerlicher Schein<br/> <br/> BITTE WEICHET VON DIESEM MEINEM BLUT UND MISCHET NICHT BEI TRÄNEN, DIE MENSCHLICHEN!!!
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026