Hämatom
Album • 2013
Die Zeit erlischt Der Himmel schweigt Die Sonne sich zum Herzen neigt Vor uns liegt die Ewigkeit Willkommen in der Unsterblichkeit.
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Eine unheimliche Stille Legt sich übers Land Auf Plakaten flattern Märtyrer Leise an der Wand Durch die Straßen ziehen Wölfe Hungrig nach Gewalt Scheuchen Beute vor sich her Und fressen den Asphalt Die Spreu trennt sich vom Weizen Milch und Honig schmecken bitter Die Reichen spielen Monopoly Die Armen schwarzer Peter Auf der einen Seite Chaostage Auf der anderen Erntedank Kaviar auf dem Tisch Oder Molotovs im Schrank Die Säulen des Wahnsinns Die Ruinen der Macht Die Türme des Zorns Überschatten die Nacht Die Säulen des Wahnsinns Gegossen aus Wut Ein Denkmal der missglückten Schöpfung Aus unserem eigenen Fleisch und Blut Pausenlos kreisen Menschenhaie Im dreckigen Gewässer Das Plankton geht zu Grunde Wartet flehentlich auf den Retter Eine Wüste voller Träume Trocknet langsam vor sich hin Sie verdunsten in der Sonne Und verlieren sich im Wind.
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Ich war jung von Angst zerfressen Als mich dieser Lichtstrahl traf Hielt sie im Arm fast engelsgleich Wie einst der König der sich seiner Magd unterwarf Sie war so rein und voller Zier Hielt fest die Unschuld in der Hand Bis wir die ersten Schritte wagten In ein fremdes Land Die Engel sprechen ein Gedicht Alte Liebe rostet nicht Die Sonne zeigt mir Ihr Gesicht Alte Liebe rostet nicht Tiefe Narben langsam heilen Gedanken noch sehr lang verweilen Bis der Frühling lachend spricht Alte Liebe rostet nicht Als der Docht der achten Kerze Wie ein Baum im Sturm zerbrach Erlosch im Haus die letzte Glut Legte sich Asche wie ein grauer Schleier über's Dach Seitdem probierte ich genügend Verbotene Früchte laut und still Doch was nützen tausend Messer Wenn man eine Gabel will Ungeachtet der Gezeiten Die hart am Denkmal nagen Werden Herzen auch nach Jahren Mühelos im Gleichschritt schlagen Zwei Seelen schlagen in der Brust Eine Liebe andere Frust Und will ich einmal glücklich werden Muss eine von den Beiden sterben Die Engel sprechen ein Gedicht Alte Liebe rostet nicht Die Sonne zeigt mir Ihr Gesicht Alte Liebe rostet nicht Tiefe Narben langsam heilen Gedanken noch sehr lang verweilen Bis der Frühling lachend spricht Alte Liebe rostet nicht
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Ich atme doch ich lebe nicht Am Ende kein Licht in Sicht Wo ich bin bin ich nicht Wo ich gern wär' will man mich nicht Viele gingen viele starben 1000 Seelen 1000 Narben Vernunft und Not beide klagen Mit der nächsten Flut werd ich es wagen Am Ufer steht der Kahn bereit Soll uns schleppen meilenweit Wir sind viele viel zu viele Die Schale neigt sich hart am Kiele Alles zittert alles bebt Der Fährmann auf der Brücke steht Die Taue fallen Anker licht Vorwärts in die schwarze Gischt Ahoi Weiter vorwärts durch die Flut Ahoi Sind wir erst dort wird alles gut Ahoi Die See verschluckt das Abendrot Ahoi Für's Leben tanz ich mit dem Tod Ahoi Die Nacht verschluckt uns ohne Scheu Meine Angst sie bleibt mir treu Wir stehen eng stehen kalt Die See verachtet mit Gewalt Vor uns das gelobte Land Hinter uns der Weltenbrand Zwischen Stühlen sitzt man schlecht Sind unserer Hoffnung Knecht Ich steh am Bug und schrei Die Welle bricht das Boot entzwei Um mich herum mein letztes Geleit Europa ist noch weit
Submitted by Finntroll — Apr 26, 2025
Keine Ahnung Wer Du bist Keine Ahnung Ich erkenn' dich einfach nicht Da ist nichts Tote Augen toter Blick Ohne Seele ohne Herz Du brichst Dir selber das Genick Ohne Wille Doch mit Drang zur Idiotie Nur noch Schale ohne Kern Kopf nach unten offene Knie Viel um Nichts Nichts um Viel Jedes Mal das alte Spiel Keine Fahne kein Verlangen Liegengeblieben vor dem Ziel Warum kommst Du nicht aus deinem Versteck Warum ziehst Du den Kopf nicht aus dem Dreck Steh auf wisch all' die Wunden weg Und geh auf einem neuerbauten eignen Weg Links Rechts Bückst dich und hältst deine Schnauze Links Rechts Vorne wartet das Gebälk Seil ab um den Hals Schmerzerfüllt siehst du aus Der Bohlen fällt aus seinem Anker Letzte Chance steh jetzt auf Eiter auf den lahmen Sohlen Eiter zwischen deinen Fingern Heil dich heil jetzt Leg die Asche auf Dein Haupt Wisch sie weg Und befrei dich von dem Dreck Und ab Mach es hier mach es jetzt
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Die Zeit schlägt leise im gottverlassenen Turm Die Fahnen wehen auf halbmast Es ist die Ruhe vor dem nächsten Sturm Gedanken springen ziellos Drehen sich im Kreis Bis das stolze Raubtier in die offenen Wunden beisst Das Herz erhöht die Schlagfrequenz Und bohrt die Nadeln ins Gehirn Der Virus tanzt im Siegesrausch Gewinnt den Kampf noch vor Beginn Mein Kopf meine Lunge meine Muskeln meine Venen Alle Teile meines Körpers sehen rot Meine Augen mein Gehirn mein Herz meine Kehle pochen einen Abschiedsrhythmus vom Tod PANIK! (Überall in meinem Haus herrscht) Langsam fällt das Fieber Maschinen tanken Kraft Lautes Lachen bricht die Stille Es ist noch nicht vollbracht Der Abgrund ist poliert Und mit Charme und Eleganz bittet mich der Teufel Zum weiteren Tanz Und wieder zieht die Karawane Durch die sternenlose Nacht Legt im Schatten der Wirklichkeit ein Feuer unter jedes Dach Mein Kopf meine Lunge meine Muskeln meine Venen Alle Teile meines Körpers sehen rot Meine Augen mein Gehirn mein Herz meine Kehle pochen einen Abschiedsrhythmus vom Tod PANIK! (Überall in meinem Haus herrscht) Das Glas zerspringt! Die Decke weint! Die Wände beben! Das Haus stürzt ein!
Submitted by Celtic Frost — Apr 26, 2025
Die erste Zelle bricht entzwei Sie friert und will nicht länger einsam sein Die Anderen alle tun's ihr gleich Und gründen bald ein eigenes Königreich Aus diesem Königreich entspringt Ein König oder eine Königin Die Wurzeln bohren sich ins Fleisch Mühlen mahlen langsam unter Schweiß Mit dem Leben kommt der Tod Die Sonne schluckt das Morgenrot Ein Herz verliert die letzte Schlacht Bevor ein heller Schein erwacht Die Zeit verrinnt doch nichts passiert Muttertrieb gewinnt Verstand verliert Die Beine schwer die Brust gespannt Nimmt sie das Schicksal selbst in die Hand Aus ihren Augen spricht blanker Wahn Verzweiflung bohrt sich tief in einen alten Mann Der Atem flach der Kampf gewonnen Jetzt kann das langersehnte Kindlein kommen
Submitted by SerpentEve — Apr 26, 2025
Der Himmel weint Die Hölle öffnet sich Die Tobsucht schweigt Der Stolz zerbricht Das Ende naht Endlich vollbracht Freudenschreie schallen durch die Nacht Jubelarien Nackte Haut Götzenbilder Wohlgebaut Wein vermischt sich mit Jungfrauenblut Engel baden in der Flut Lass uns tanzen Du Menschenplage Denn wir feiern jetzt unsere letzten Tage Gott serviert den Henkersbraten Teufelsünden Göttertaten Engelstränen Seelenpiraten Der Bube zinkt Ein leeres Blatt Wertlose Asse drehen sich im Takt Der König sticht Zum letzten Mal Lustgesänge bei der Damenwahl Ein Schritt vor zwei zurück Wir hatten leider kein Glück
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Was du liest was du hörst was du siehst Stammt aus der Feder meiner Phantasie Ich beschütze dich ich gebe auf dich acht Ich schaffe es dass die Sonne für dich lacht Leg einen Samen in meine kalte Hand Ich pflanze Lügen in deinen Verstand Ich pfeife einmal und du wedelst mit dem Schwanz also halts Maul und tanz 1 2 3 4 Reich mir die Hand und folge mir Ich nehm' dich auf die Reise als blinden Passagier Falsche Dogmen auf wertlosem Papier 5 6 7 8 Wie weit wir gehen liegt allein in meiner Macht Ich kann dich steuern kann dich manipulieren Ich kann dich spielend auf die falsche Fährte führen Kann Häupter krönen kann Luftschlösser bauen Kann sie enthaupten und zum Frühstück verdauen Ich bin der großer Bruder der dein Wissen überwacht Du wirst nicht dumm geboren du wirst dumm gemacht Schließe deine Augen laufe blind durch die Nacht Und schenke dein Vertrauen der vierten Macht
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Ich riech' ihn noch den schwarzen Duft Den Duft der mir die Luft zum Atmen nimmt Hängt im Knebel schwer wie Blei Die Fesseln legen Venen frei Ich kann ihn riechen nur nicht sehen Er sieht mich und er hört mich flehen Das Messer scharf im Keller klingt Und ich höre wie er singt Wie er singt Sing für mich allein Sing für mich Sing ein Lied für mich Kalter Stahl auf meiner Haut Er setzt ihn an und atmet laut Die Klinge fährt durch Fleisch und Bein Sein Lied er singt's für mich allein Ich fühl mich warm fühl mich zu Haus Dort ganz weit weg geht ein Lichtlein aus Hör mir doch zu ich liebe dich Sing ein letztes Mal dein Lied für mich
Submitted by NecroGod — Apr 26, 2025
Hat der alte Hexenmeister Sich doch einmal wegbegeben! Und nun sollen seine Geister Auch nach meinem Willen leben. Seine Wort’ und Werke Merkt’ ich, und den Brauch, Und mit Geistesstärke Thu’ ich Wunder auch Walle! walle Manche Strecke, Daß, zum Zwecke, Wasser fließe, Und mit reichem vollem Schwalle Zu dem Bade sich ergieße. Und nun komm, du alter Besen! Nimm die schlechten Lumpenhüllen; Bist schon lange Knecht gewesen; Nun erfülle meinen Willen! Ein Teil von Dir Ein Teil von mir Durch Liebe und durch Hass gestillt Mein perfektes Ebenbild Eine Kreatur im Teufelskleid Die Seele ist dem Tod geweiht Ein schwarzes Herz das niemals weint Mein bester Freund und bester Feind Eine Kreatur im Teufelskleid Die Seele ist dem Tod geweiht Die Geister die ich mit den Händen goss Werde ich nun nie mehr los O, du Ausgeburt der Hölle! Soll das ganze Haus ersaufen? Seh’ ich über jede Schwelle Doch schon Wasserströme laufen. Ein verruchter Besen, Der nicht hören will! Stock, der du gewesen, Steh doch wieder still! Seht, da kommt er schleppend wieder! Wie ich mich nun auf dich werfe Will dich fassen, will dich halten, Mit dem scharfen Beile spalten Wehe! wehe! Beide Theile Stehn in Eile Schon als Knechte Völlig fertig in die Höhe! Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!
Submitted by johnmansley — Apr 26, 2025
Der Tag neigt sich zum Horizont Die Nacht erwartet ihren Sohn Die Zeit ertrinkt in warmen Tränen Schmiedet leidgetränkte Pläne Dein Wille liegt im Sand begraben Die Tage tragen deine Narben Doch wenn die Meere schlafen gehen Kann ich mit Dir die Sterne sehen Wir sprengen die Ketten der Nacht Vergessen die Zeit bis der Himmel erwacht Wir sprengen die Ketten der Nacht Solange der Wind unser Feuer entfacht Ich schließe die Augen und fliege los Geborgen im vertrauten Schoss Wir holen uns die Zeit zurück Und feiern jeden Augenblick
Submitted by SerpentEve — Apr 26, 2025
Augen auf Dunkelheit Graue Wände kalter Rauch Der Tag beginnt mit Frustration Und angestauter Wut im Bauch Wir sind taub stumm und blind Ausgelaugt und ohne Ziel Dabei verlangen wir vom Leben gar nicht mal so viel Wir halten uns an die Regeln Bis regelmäßig sie zerbrechen Schauen zu Idolen auf Die Lebenslanges Glück versprechen Wachen auf in Ruinen Schutt und Asche bis zum Kinn Mit Zorn gespicktes Mienenfeld Und wir stehen mittendrin Kein Licht das mehr die Nacht erhellt Das Paradies scheint gottverlassen Mit unsrer Zukunft in der Hand Stürmen wir die Straßen Genug ist genug ist genug ist genug Brennende Straßen Feuer und Glut Die Feinde im Nacken Es regnet Blut Augen zu Lichtermeer Neue Welt in bunten Farben Solange Träume in uns keimen Heilen auch die tiefsten Narben Helden fallen Tränen fließen Konterfeis in Stein gehauen Altes Leben wird vernichtet Um es wieder aufzubauen Wenn Smartphones zum Erlöser werden Kleinste Wünsche laut zerplatzen Die Straßen voll sind mit Hyänen Henkern Lügnern miesen Glatzen Lohnt sich dieser harte Kampf Auch wenn sie uns am Galgen hängen Denn der Puls in unseren Adern Wird das Seil in Stücke sprengen
Submitted by Finntroll — Apr 26, 2025
Wir sind der Anfang sind die Glut Purer Hass kalte Wut Dein schlimmster Feind Durch Seelengift und Zorn vereint Die Hoffnung die nie stirbt Die Fleisch verdirbt Das Herz getränkt in Blei Eins zwei drei Vier Flammen vier Herzen Ein Kranz aus vier Kerzen Vier Kehlen für's Leben Die fordern nie flehen Schutt und Asche Wir bringen Schutt und Asche Bis die letzte Mauer bricht Wir reissen ein schenken neues Licht Ihr seid der Kompass der uns führt Ein Funke der das Feuer schürt Der Wirt der unseren Virus teilt Und niemals heilt Ihr seid der Puls der uns das Leben schenkt Das Schiff durch Stürme lenkt Ein Bund für alle Zeit Vereint in Ewigkeit Wir scharen ein Heer Gehen gemeinsam durch ein Flammenmeer Sind die brennende Masse Und legen alles in Schutt und Asche
Submitted by Iron_Wraith — Apr 26, 2025
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