In Extremo
Album • 2013
Ich greif' das Licht mit beiden Händen Trink' es aus dem großen Glas Will damit im Dunkeln blenden Ohne Zeit und Maß Sing' von hellen Sonnenstrahlen Von Überfluss und Lichterzahlen Hab den Mantel der Nacht besprochen Und heut' sogar den Mond zerbrochen Wenn ich die Sonne schlafen schick' Blicke ich nicht mehr zurück Ich schaue in das dunkle Meer Ergebe mich, mein Kopf ist leer Ich sammle Sterne, Wolkenschleier Web' daraus ein weißes Tuch Damit fühle ich mich freier Welch ein Fluch Doch morgens früh, da schwanke ich Mein schweres Haupt hängt im Genick Mach darunter einen Strich Wenn ich die Sonne schlafen schick Wenn ich die Sonne schlafen schick' Blicke ich nicht mehr zurück Ich schaue in das dunkle Meer Ergebe mich, mein Kopf ist leer Wenn ich die Sonne schlafen schick' Wenn ich die Sonne schlafen schick' Wenn ich die Sonne schlafen schick' Wenn ich die Sonne schlafen schick' Blicke ich nicht mehr zurück Ich schaue in das dunkle Meer Ergebe mich, mein Kopf ist leer
Submitted by NecroLord — Feb 23, 2026
Jenem Weg entgegen Der nie infrage kam Durch Sonnenschein und Regen Hält uns der Aufbruch warm Der Atem in der Sommerluft Den Schritt zur Erde zwingt Gestern nannte man uns Schuft Nur weil es einfach klingt Wir schauen nur nach vorne Und nicht zurück Wir schauen nach vorne Denn alles, was wir wollen ist das große Glück Und wir laufen über Wege ohne Namen Wir sind frei und treiben mit dem Wind Und wir laufen, tausend Träume in den Armen Sind dabei, denn nur wer wagt, gewinnt Wir setzten uns auch nieder Weil wir von weither kamen Denken an die Lieder Die all das vor uns sahen Wie oft haben wir gesungen Von diesem Moment Und immer drum gerungen Weil jenes Fernweh brennt Wir schauen nur nach vorne Und nicht zurück Wir schauen nach vorne Denn alles, was wir wollen ist das große Glück Und wir laufen über Wege ohne Namen Wir sind frei und treiben mit dem Wind Und wir laufen, tausend Träume in den Armen Sind dabei, denn nur wer wagt, gewinnt Und wir laufen über Wege ohne Namen Wir sind frei und treiben mit dem Wind Und wir laufen, tausend Träume in den Armen Sind dabei, denn nur wer wagt, gewinnt
Submitted by NecroLord — Feb 23, 2026
Ich bin der Größte, bin der Beste Ich feiere täglich Riesenfeste Ich bin der Schlauste auf der Welt Weil jeder Tag auf Sonntag fällt Im Lügenbett aus Redewut Taschen vollhauen, das kann ich gut Schlafe göttlich ohne Qual Und lass' euch stehen im Jammertal Und dann schau' ich in die Ferne Ja, so hab ich, hab ich mich gerne Unter Palmen am weißen Strand Bin ich charmant und abgebrannt Ich bin ein echter Lebemann Ja! Ja, ja, ja! Ich bin der Typ, der nie was übrig lässt Der Duft an meiner Backe haftet fest Trag' in der Hose schärfste Waffen Und auch Lack wie andere Affen Ich bin Pilot, bin Tiefseetaucher Bin Vollidiot und Kettenraucher Kenn' keinen Verdruss, leb' bis zum Schluss Schöpfe aus der Leere Überfluss Und dann schau' ich in die Ferne Ja, so hab ich, hab ich mich gerne Unter Palmen am weißen Strand Bin ich charmant und abgebrannt Ich bin ein echter Lebemann Unter Palmen am weißen Strand Bin ich charmant und abgebrannt Ich bin ein echter Lebemann Ja! Ja, ja, ja!
Submitted by NecroLord — Feb 23, 2026
Im Himmel zwischen Weiß und Blau Mag sein, dass es dort biblisch ist Hier unten sind die Katzen grau Denn wer nur schläft, der auch nicht frisst Auf Wolken zirpen Harfen zart Dort soll man schon am Morgen singen Hier unten scharfe Suppe gart Und hin und wieder Gläser klingen Am Feuer wird man nie bestohlen Hier unten schippt der Teufel Kohlen Ja, das haben wir uns geschworen Im Himmel haben wir nichts verloren Ja, das haben wir uns geschworen Denn das Laster hat uns auserkoren Wo ein lustiges Feuer prasselt Lässt man sich doch gerne nieder Denn wer beichtet, der vermasselt Da sing' ich lieber Lästerlieder Nun frag' ich euch was besser ist Ich glaub, die Antwort fällt nicht schwer Das kräht ein jeder Hahn vom Mist Denn wie der Herr, so sein Gescherr Am Feuer wird man nie bestohlen Hier unten schippt der Teufel Kohlen Ja, das haben wir uns geschworen Im Himmel haben wir nichts verloren Ja, das haben wir uns geschworen Denn das Laster hat uns auserkoren Ja, das haben wir uns geschworen Im Himmel haben wir nichts verloren Ja, das haben wir uns geschworen Denn das Laster hat uns auserkoren
Submitted by NecroLord — Feb 23, 2026
Die bunten Tücher sind zerknüllt Die Manege vollgemüllt Das Riesenrad quietscht rostig im Wind Im letzten Sommer trug es noch ein Kind Welch' Augenblicke voller Lachen Jauchzen und Freudengeschrei Nun haben wir andere Zeiten Die Alten brach das Schicksal einst entzwei Es tut so, es tut so, es tut so weh Es tut so weh, wenn ich die Gaukler weinen seh' Es rührt mich, berührt mich und ich gesteh' Es tut so gut, wenn ich dein Lachen wieder seh' Ich hauche in die Hände, die Kälte tut weh Klopf auf die Jacke, weg mit dem Schnee Im Schuppen die golde Robe Sie zierte des Clowns Garderobe Die Farben in seinem Gesicht Hat der dunkle Regen verwischt Es tut so, es tut so, es tut so weh Es tut so weh, wenn ich die Gaukler weinen seh Es rührt mich, berührt mich und ich gesteh' Es tut so gut, wenn ich dein Lachen wieder seh' Des Gauklers tränen nässt das Lachen Welches neu zu säen wär Dieses Feuer stets entfachen Ist Herzensblut und Spielmannsehr' Es tut so, es tut so, es tut so weh Es tut so weh, wenn ich die Gaukler weinen seh' Es rührt mich, berührt mich und ich gesteh' Es tut so gut, wenn ich dein Lachen wieder seh'
Submitted by NecroLord — Feb 23, 2026
Was damals schuf Picassos Hand Gehört an unsere nackte Wand Lass hör'n, gesagt, getan Ja, ich hab 'nen Plan Wir brauchen Hirn, ne Leiter, Zwirn Ne Flasche Bier, drei Blatt Papier Wir haben Mut, Ideen im Hut Kunst zu rauben liegt im Blut Niemand weiß, was heut' Nacht geschehen Niemand weiß und hat da was gesehen Aus dem Staub, welch eine Meistertat Kunstraub, Kunstraub, keiner weiß hier Rat An jedem Schloss eine Zahl Dumme Wächter könn'n uns mal Grinsend hieft empor die Meute Im Kerzenschein die fette Beute Was hinter Eisentüren verschlossen Wird ohne Eintrittsgeld genossen Wir wühlen in Gold und Edelsteinen Durch Freigeist in zarten Reimen Niemand weiß, was heut' Nacht geschehen Niemand weiß und hat da was gesehen Aus dem Staub, welch eine Meistertat Kunstraub, Kunstraub, keiner weiß hier Rat Niemand weiß, was heut' Nacht geschehen Niemand weiß und hat da was gesehen Aus dem Staub, welch eine Meistertat Kunstraub, Kunstraub, keiner weiß hier Rat Kunstraub, Kunstraub, Kunstraub
Submitted by NecroLord — Feb 23, 2026
Wir beide schau'n uns an Ein Herz und eine Seele Ziehst mich in deinen Bann Wir schreien's aus einer Kehle Vor uns liegt ein weiter Weg Ist nur einer von so vielen Egal ob früh, ob spät Lass uns mit dem Feuer spielen Immer, wenn die Sonne untergeht Immer, wenn der Mond am Himmel steht Verbrennen wir zusammen Im hellen Schein der Flammen Immer, wenn sich Tag und Nacht vereint Immer, wenn das Licht des Feuers scheint Verbrennen wir zusammen Im hellen Schein der Flammen Das Ziel liegt auf der Hand Bis ans Ende dieser Welt Mit dem Kopf durch jede Wand In den Abgrund wie ein Held Lass uns Uhren rückwärts drehen Durch den Regenbogen laufen Durch Nadelöhre geh'n Und uns neu im Feuer taufen Immer, wenn die Sonne untergeht Immer, wenn der Mond am Himmel steht Verbrennen wir zusammen Im hellen Schein der Flammen Immer, wenn sich Tag und Nacht vereint Immer, wenn das Licht des Feuers scheint Verbrennen wir zusammen Im hellen Schein der Flammen Immer, wenn die Sonne untergeht Immer, wenn der Mond am Himmel steht Verbrennen wir zusammen Im hellen Schein der Flammen Immer, wenn sich Tag und Nacht vereint Immer, wenn das Licht des Feuers scheint Verbrennen wir zusammen Im hellen Schein der Flammen
Submitted by NecroLord — Feb 23, 2026
Ich seh nichts Ich spüre nichts von dir Ich hör nichts Ich fühle nichts bei dir Du fragst nicht Ich sage nichts von mir Ich weiß nur Ich will alles von dir Kannst du mir sagen, wohin der Wind uns weht? Wie dieser Film zu Ende geht Auf meinem Weg, auf der Suche nach dem Leben Rast die Welt an mir vorbei Ich ziehe rastlos durch die Straßen Und verliere mich dabei Ich erträum dich Will zum Schein nur bei dir sein Ich umzäun mich Bin doch nicht gern allein Du fragst mich Bist du mein Es erfreut mich Nur einen Moment in dir zu sein Kannst du mir sagen: „Wie weit muss ich noch gehen?“ Bleibt denn der Zeiger niemals stehen
Submitted by NecroLord — Feb 23, 2026
Wer doof ist, glaubt was andere sagen Ja, der muss auch ständig fragen Wer doof ist, der hat nie gelesen Ist auch nie am Meer gewesen Wer doof ist, dem ist nix zu teuer Der versäuft auf See die Heuer Wer doof ist, der zahlt jeden Preis Glaubt den Weibern jeden Scheiß Spieglein, Spieglein an der Wand Wer ist der Dümmste im ganzen Land Im Reich der Blinden bist du ein König Doch die Zwerge stört das wenig Wer doof ist, kann nicht richtig kochen Der versalzt sich seinen Tee Zieht im stärksten Schnupfen Durch die Nase kalten Schnee Wer doof ist, der hat keine Olle Ja, der kann auch keine Rolle Wer doof ist, ist gefährlich Doch unterm Strich so ehrlich Wer doof ist, der kommt nie gelegen Ist döfer noch als manch ein Tier Wer doof ist, stellt sich in den Regen Und ich verschenk mein letztes Bier
Submitted by NecroLord — Feb 23, 2026
Hab in der Öde festgesessen Das Leben war so fern Die Flügel gebrochen Ich konnte mich nicht wehren Der Teufel lud zum Tanze ein Und ich sagte viel zu selten: „Nein!“ Hab das alles schon gesehen Wie es kommt und wie es geht Hab das alles schon erlebt Die Welt dreht sich weiter Die Nacht war hell Und schien durch meine Augenlider Flog höher als der Rest der Welt Und fand mich dann am Abgrund wieder Ich lauschte den Sirenen Und gab mein ganzes Glück Doch sie lockten nicht nur mich Das brach mir das Genick Hab das alles schon gesehen Wie es kommt und wie es geht Hab das alles schon erlebt Die Welt dreht sich weiter Auch ohne mich
Submitted by Lake of Tears — Feb 23, 2026
Das Mädchen auf dem Besen Kommt des nachts zu mir geflogen Das Mädchen mit dem Besen Fühl mich magisch hingezogen Komm ins Haus, kehr Kummer aus Bring herein, was beide sehnen Ein Leben in Saus und Braus Lass uns nun vom Himmel nehmen Du kennst bestimmt das schönste Spiel Komm setz dich auf den Besenstiel Hexe Hexe, ja du fegst durch meine Nacht Kommst herein und es wird laut Zeigst mir deine weiße Haut Hexe Hexe, ja du fegst durch meine Nacht Belladonna, heißes Blut Feuer schürt den Funkenflug Du Mädchen mit dem Besen Bist die eine, die ich meine Du verflucht schönes Wesen Trägst wie ich die selben Steine Du öffnest mir den Garten Eden Liegst aufgegrätscht du böses Mädchen Machst mir dort mein Leid zu eigen Du schönste der Himmelsgeigen Du kennst bestimmt das schönste Spiel Komm setz dich auf den Besenstiel Hexe Hexe, ja du fegst durch meine Nacht Kommst herein und es wird laut Zeigst mir deine weiße Haut Hexe Hexe, ja du fegst durch meine Nacht Belladonna, heißes Blut Feuer schürt den Funkenflug
Submitted by Lake of Tears — Feb 23, 2026
Es ist schon lang nach Mitternacht Der Jäger liegt noch auf der Wacht Zu holen seinen eigenen Teil Das ist fürwahr nicht allein feil Begehr ich eines, dann bist es du Zieh sanft die Schlinge um dich zu In meinen Klauen sollst du sein Heute Nacht nur bist du mein Die Glieder starr, der Körper rege Weil er die eine fassen will Er lauert einsam im Gehege Das Herz, es rast, der Rest steht still Der Duft, er flimmert laut im Kopf Der Wolf heult auf nur zum Begehren Die eine Beute heute Nacht In Liebe zu verzehren
Submitted by Lake of Tears — Feb 23, 2026
Ich hämmere mit klarem Kopf Ich stosse vor ins Ziel Und wenn ich auch nicht singen kann So tue ich es mit Gefühl Ich mag die ganzen Vögel nicht Die nicht zu Sachen kommen wollen Dann einem hartem Schaffenstag Fühle ich mich wie benommen Ich bin ein bunter, bunter Vogel Doch du fängst mich nicht Denn der Ast auf den du sitzt Bricht unter dem Gewicht Mit spitze Latte hämmere ich In jenes Schöne еin Lass die Spuren hinter mir Ich könntе Bücher darüber schreiben Mein Leben ist ein einziger Schlag Ich trotze dem Wind und Sturm Und durch die dickste Rinde auch Erreiche ich den Wurm Ich kenne Leben, nicht nur Sterben Kenn' weder Bitterkeit noch Reue Wenn ich den Baum erklimme Trennt sich Weizen von der Spreu Ich bin ein bunter Vogel Doch du fängst mich nicht Der Ast auf den du sitzt Bricht unter dem Gewicht So rattert Liebe durch den Wald Irre im schnellen Takt Wir bleiben jung egal wie alt Wir genießen jeden Akt
Submitted by Lake of Tears — Feb 23, 2026
Meie, dîn liehter schîn Und diu kleinen vogelîn Bringent fröuden vollen schrîn Daz si willekomen sîn! Ich bin an den fröuden mîn Mit der werlde kranc Ich bin an den fröuden mîn Mit der werlde kranc Alle tage ist mîn klage Von der ich daz beste sage Unde ir holdez herze trage Daz ich der niht wol behage Von den schulden ich verzage Daz mir nie gelanc Von den schulden ich verzage Daz mir nie gelanc Alsô noch genuogen an ir dienest ist gelungen Die nâch guoter wîbe lône höveschlîchen rungen Nu hân ich beidiu umbe sust gedienet und gesungen Nu hân ich beidiu umbe sust gedienet und gesungen Maie, oh dein heller Schein Und die kleinen Vögelein Die aus voller Kehle schrein Sollen mir willkommen sein Doch bei aller Freude mein Wird mir noch ganz bang Doch bei aller Freude mein Wird mir noch ganz bang Aller Tage bring mir Klage Die ich auch im Herzen Trage Von der ich das beste sage Auch wenn ich ihr nicht behage Spüre dass ich fast verzage Weil mir nichts gelang Spüre dass ich fast verzage Weil mir nichts gelang Anderen ist in ihrem Dienste so viel mehr gelungen Die um ihre Anerkennung voller Fleiß gerungen Ich nur habe ihr umsonst gedienet und gesungen Ich nur habe ihr umsonst gedienet und gesungen
Submitted by Lake of Tears — Feb 23, 2026
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