Ingrimm
Album • 2008
Mein fluch ist der bann, fortuna hat mir nicht gelacht Verbrannt das heim, weib und kinder fortgeschafft das mal der acht, eingebrannt in meine stirn Gib was du hast, sonst sollst du meine klinge spürn Homo homini lupus est No serviam Mein anblick erhasst Viel gold ist euch mein kopf schon wert Ich werd gejagt, mit feuer und mit schwert Ein judaswort, verrat erzwungen unter pein Für meine haut wird mit blut zu zahlen sein Erkennt ihr mich Ich komm aus euren reihen Das ist vorbei Bin vogelfrei Bin ein vagant Ich komm aus euren reihen So tief gefallen Und heut der herr der vogelfreien Es geht der krug zum brunne bis er bricht Den bittren fluch geschrieben ins gesicht Einst, da bin ich fort und niemand wird es kümmern An den vogelfreien wird kein grab erinnern
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
Haut aus stahl die hart Das herz im leib bedeckt So scharf Das schwert Vom mantel gut versteckt Ein blick Aus dem die weisheit spricht Den speer Führt eine sichre hand Im kampf Erprobt, schnell und gewandt Gestählt am leib, gestählt im geist, viel lande schon bereist Verdient die sporen, gesiegt, verloren, zum krieger auserkoren Vergangen ist die zeit, nur die legende bleibt und lieder Krieger stehen auf Wer daraus lehren zieht, was im verborgenen liegt, der wird krieger Krieger stehen auf Was wir geerbt, sind wir nicht wert, nicht viel blieb unversehrt Der wahre kern, ruft noch von fern, ganz leis ist er zu hören Ein stein Viel zeigt Ist er von braunem dreck befreit Nur der Versteht Der tief darunter gräbt
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
Seit der erste ton erklang Und das erste wort ich sang Das sich lang in mir versteckt Den ruhend drachen auferweckt Meine hand die zeilen schrieb WEil mein herz mich dazu trieb Euch damit den krieg erklärt Ein stück heile welt zerstört Ingrimm, vom zorn geschaffen Ingrimm, lieder sind waffen Ingrimm, die saat ist ausgebracht Der ingrimm ist erwacht Der wind, er soll ruhig wehen Wir stelen uns entgegen Das banner zeigt den Grimm Und dies war nur der beginn Uns halten keine schranken Bringen manchen thron ins wanken Schergen wurden ausgesandt Die gefahr in uns erkannt
Submitted by Morgoth — Apr 26, 2025
Ein galgen zum hängen Die fackel zum brennen Das richtschwert zum rächen Ein dolch zum erstechen Die armesünderglocke Erklingt für den am pflocke Die axt liegt auf dem nacken Bad soll der henker hacken Wie wein das blut fließt Der pöbel es genießt Das beil wird aufgehoben Und das volk wird toben Und das volk schreit Aus freud am leid Gebt dem sünder das geleit Todgeweiht Zwei kämpfer sich hetzen Mit dreizack und netzen Sich lauernd umkreisen Hell klingen die eisen Die mengen auf den rängen Dicht aufeinander drängen Es gilt tod oder sieg Bis endlich einer liegt Gladiator im sand Morituri te salutant Der daumen zeigt zu boden Und das volk wird toben Ein grausig langsam tod Ein gutes schauspiel bot Bas blut und höollenqualen Brachten dir wohlgefallen Bis durch üble list Du der am galgen bist Wirst langsam hochgezogen Und das volk wird toben
Submitted by BloodShrine — Apr 26, 2025
Zu schwerem dienst zwang uns der herr Sein magen voll unsrer war leer Das maß ist voll tritt über den rand Kloster und schloss wird niedergebrannt Mit sense, gabeln, äxten Werden die wölfe holen Sie sind sich selbst die nächsten Die uns bestohlen Es stürmt der schwarze haufen Die festung war genommen Keiner der adelswölfe Wird uns entkommen Tanzt, tanzt wie noch nie Tanzt zur melodie Pfeifer spiel auf Spiel auf Tanzt, tanzt wie noch nie Tanzt zur melodie Pfeifer, spiel auf Zum spießrutenlauf Lauft, lauft, hört nicht auf Tanzt mit langen spießen Heiß kocht das bauernblut Und heut soll blaues fließen Tanzt, die klingen glühen Rot in der morgensonne glanz Vernehmt die melodie Dies sei euer letzter tanz Auch die stadt fiel verwundet vom krieg In unsre hand leicht war der sieg Zu lang getan, was die wölfe wollten Gleiches wird nun mit gleichem vergolten Tanzt den blutig reigen der knecht wird den herrn richten Werden nicht sparen An hieben und stichen Es fleht das weib des grafen Wir bleiben ungerührt Er bekommt seine strafen Wie's ihm gebührt
Submitted by NecroGod — Apr 26, 2025
Traf dich in einer sommernacht Engelsgleich schien dein leib gemacht Doch der apfel fällt nicht weit vom stamm Woher du kommst seh ich dir an Ich träum von dir, seit ich dich erblickt Hab dein geheimnis längst entdeckt Du bist des teufels schönste list Weil du seine tochter bist Sieben sünden sich verbünden und du bist das elixier Um dich werben bringt verderben, komm zu mir Du hast den teufel, den teufel im leib Du raubst mir den verstand, nimmst du nur meine hand Ein teufelsweib Du hast den teufel, den teufel im leib Seitdem ich in dir versunken Bin von sinnen, liebestrunken Pures gift, ich weiß, ist deiner lippen kuss Küss mich, selbst wenn ich daran sterben muss Was hast du mit mir gemacht Mich in teufels küche gebracht Kein höllenfeuer ist mir fremd Wo meine seele für dich brennt
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Deus lo vult Per crucem ad lucem in ferner heißer wüstenei Wo die sonne glühend sticht Liegt im sand ein kriegersmann Seinen namen kennt man nicht Seine rüstung ist zerhauen Das gewand mit blut befleckt Augen die ins leere schauen Tief in der brust die lanze steckt Seid gefolgt dem ruf aus rom Ein narr rief vom narrenthron Gottes reich sollt ihr erbaun Blut für einen narrentraum Heiß entflammt vom oberhirten Das durchbohrte herz einst war litaneien den geist verwirrten Mit den narren zog der narr Wo er liegt, ruhen noch viele Freund und feind im tod vereint Fochten hart für hehre ziele Die gleiche sonne auf sie scheint Seid gefolgt dem ruf aus rom Ein narr rief vom narrenthron Gottes reich sollt ihr erbaun Blut für einen narrentraum Opferblut für narrenwahn Gottes wille ist getan
Submitted by Iron_Wraith — Apr 26, 2025
Warst in unschuld geboren Ein stern für diese welt In vier hände befohlen Die vom schicksal erwählt Für manches kind sind engel blind Wie könnt ihr damit leben Hattet ihr nichts zu geben Außer pein Ein stern kehrt heim Hell und klar soll er scheinen Niemals mehr tränen weinen Sicher sein Ein stern kehrt heim Kleine schultern ertrugen Soviel haß, soviel schmerz Große hände, die schlugen Brachen das kleine herz Selbst wenn es bricht, es schert euch nicht Wart ihr nur dumm, noch nicht bereit Bracht es euch lust, freude am leid Wart ihr zu schwach, die last zu groß Foltert die frucht aus eurem schoß Sag welche straf ist dem bestimmt Der einem stern sein lachen nimmt Das lachen nimmt
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
Für ein paar heller geh ich ein Ins paradies Besser noch als süßer wein Es ward geheißen kleiner tod Will ihn wieder verspürn Dein sündig fleisch berühm Amentes Amentes Dein fleisch Hat es mir angetan Ich verfall dem süßen wahn Dein sündig fleisch So schön, so weich, und du bist mein Und wieder allein Im gelben haus, dort harrst du aus Ein fiebriges verlangen Treibt mich in die nacht hinaus Sehnsucht nach dem weiberschoß Dort wo mein frieden ist Wieder kehr ich bei dir ein Zu holen was ich vermisst
Submitted by Grave666 — Apr 26, 2025
Meine Augen weinen nicht Keine in der bittren Flut Was mir auf Erden Trost verheißt Ein Messer und ein bisschen Mut Ich drück die Klinge in mein Fleisch Und mein Fleisch weint rote Tränen Und ich spür, wie wunderbar Glück und Wärme mich durchströmen Die Klinge öffnet das Tor Die Sinne steigen empor Und Stimmen dringen an mein Ohr Rot soll es fließen Rot soll mich trösten Ein heißer Schmerz, Wärmt mein kaltes Herz Die Haut verziert mit roten Narben Für jedes Leid ein tiefer Schnitt Rot ist die schönste aller Farben Wenn sie aus neuen Wunden tritt Die Klinge zeichnet rote Bahnen Fällt aus der Hand, das Werk vollbracht Was ich fühl' kann niemand ahnen Das Leid verstummt und es wird Nacht (..und es wird Nacht) Die Klinge öffnet das Tor Die Sinne steigen empor Und Stimmen dringen an mein Ohr Rot soll es fließen Rot soll mich trösten Ein heißer Schmerz, Wärmt mein kaltes Herz Rot soll es rinnen Will mich entsinnen An das was mich hält In dieser dunklen kalten Welt Rot soll es fließen Rot soll mich trösten Ein heißer Schmerz, wärmt mein kaltes Herz Rot soll es rinnen will mich entsinnen an das was mich hält, in dieser dunklen kalten....Welt!
Submitted by Iron_Wraith — Apr 26, 2025
Bin ein kind der mitternacht Bin aus hartem holz gemacht Es hat mich früh schon fortgetrieben Lass mir von niemandem gebieten Ich bin der sohn der schattenwelt Behängt mir lastern ungezählt Ein ketzer, den das kreuz nicht lenkt Dem pfaffen keinen glauben schenkt Ich bin vom teufel abgesandt Um euch die lust zu bringen Bin als vagant wohlbekannt Hört ihr mich singen Diaboli Ich bin der sproß des süundenfalls kenn das seil an meinen hals Wurd verbannt und fortgejagt Wie jeder der die wahrheit sagt Ich bin der höllenglut entsprungen Die schon so viele hat verschlungen Schleich mich in die herzen ein Wasch euch von der sünde rein Kommt und holt euch euren teil Wir geben euch das seelenheil Tanzen, lachen, weib und wein Solls von mir aus sünde sein
Submitted by MetalElf — Apr 26, 2025
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