Dunkle Millennia
Sein Maul zerreißt Ob dem was er verschlang Seine Augen platzen Ob dem was er getan Mehr als je einer verlangen konnte Mehr als man je zu tilgen vermochte Erblickt und danach gegiert Auf dass er es niemals verliert Immer weiter verschlingt er und schreit Verschlingt, auf dass die Gier den Leib zerreißt
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Es lag Ignoranz in der Konstellation Und Erschaffung von Soma Das Herz, der Leib Rasend in Richtung der Leere Ego und Geist anmaßend Unrecht gezeugt der Erbe Der Verstand erliegt der Paralyse So die Glieder wirken allein Und jeder Atemzug inhaliert das Böse Wenn die letzte Läuterung versiegt Das Herz, der Leib Rasend in Richtung der Leere Ego und Geist anmaßend Unrecht gezeugt der Erbe Und so stieg der Perversling empor Das Herz, der Leib Ego und Geist Vernunft entgleist der Lust nach Fleisch
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Wir zelebrieren die Eleganz unserer Manier Exquisit und exzessiv Während wir laben am Aas Mit Silberbesteck in der Hand Geheiligt die Leeren In Ehren gesteinigt Wir sind stolz auf Kontrolle Mit Feuer zu taufen Doch stehen wir hilflos Vor'm lodernden Scheiterhaufen Geheiligt die Leeren, in Ehren gesteinigt Erkannt das Leben, erdacht der Tod Auf der Suche nach Erkenntnis ist kein Opfer zu groß Wehklagend, der Ungewissheit im Nichts Hält er die Zehenspitzen in die Ufer des Styx Der Nekronaut starrt inzwischen toter Sterne und Nichts Schwebend im kosmischen Koma der Zeit und Zerfall des Lichts Der Grenzgang empirisch in die Anderwelt Die Transzendenz vorüber schnellt Wehklagend, der Ungewissheit im Nichts Hält er die Zehenspitzen in die Ufer des Styx Der Nekronaut starrt inzwischen toter Sterne und Nichts Schwebend im kosmischen Koma der Zeit und Zerfall des Lichts Vorsichtig herangetastet an die anderen Seiten Schreitet der Nekronaut auf schmalem Pfade Entgegenblickend kosmischen Gezeiten Und dem nahenden Zerfall des Lichts
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Das Verlangen, das nun zehrt an mir, entstiegen dem simpelsten Motiv Ein bestialischer Urinstinkt und schon der Ahnen Antrieb Laudatio gutgläubiger Schwätzer ersucht vergebens mein Gehör Verfallen bin ich schon längst den Flammen und mit dem Drang zieht das Malheur Der Antrieb ruht nicht (Barrierefrei die rasend' Glut) Bis Werk vollbracht ist (Die Opfer nichtig für die Wut) Das Blut an meinen Händеn hat den Frieden in mеin Herz gerührt Und der Genugtuung ergeben, weiß ich doch wozu es führt Schicksalserwartend sitze ich in meinem Haus Das Verlangen spürt der Nächste und macht mir den Garaus Der Antrieb ruht nicht (Barrierefrei die rasend' Glut) Bis Werk vollbracht ist (Die Opfer nichtig für die Wut)
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Ein scharfer Klang durschneidet heimatliche Landstriche Und verhallt in Kiefern, Fichten, Tannen Und der Wind trägt es hinaus über Berg und Tal Kraftvoll, rein, pur Thüringer Schwarzmetall Des Schlachters Inbrunst und Zerfall Thüringer Schwarzmetall Aus lodernd' Ahnenkehle hallt Eruptiv das Donnern hallt durch wundersames Land Und ebnet sich in dem Gehör des starken Mannes, der es bewohnt und liebt Tatkraft, Antrieb, Stolz Thüringеr Schwarzmetall Des Schlachters Inbrunst und Zеrfall Thüringer Schwarzmetall Aus lodernd' Ahnenkehle hallt
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Versiert erprobt er den Kampf Sieht, wie der Pfeil ins Rote tanzt Die Sehne geprägt in seine Hand Zeitgleich der Bodkin in das Ziel rammt Donnernd' Schritte neben Zinnen! Distanzschüsse, Blutentrinnen! Die Feder die Wange streift Genagelt wird die Platte an den Leib Vom Wehrgang aus tödlicher Rеgen Ein Tuch, erstickend das Lеben Donnernd' Schritte neben Zinnen! Distanzschüsse, Blutentrinnen! Die Feder die Wange streift Genagelt wird die Platte an den Leib
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Ruin der Gemeinschaft Ursprung von Hass Die knospende Saat der Zwietracht Und Prophet des Untergangs Naudhiz Ehwaz Isa Dagaz Gehässige Berührung Verderbnis' Leidenschaft Die düstere Verführung Die schleichend packt und Leiden schafft Naudhiz Ehwaz Isa Dagaz
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Ein Projektil durch die Schädelplatte Veislumatur fyrir krákurnar! Ein Schritt zu nah an abyssalem Grund Veislumatur fyrir krákurnar! Signatur für die Feuertaufe Veislumatur fyrir krákurnar! Nichts als Knochen für den Hund Veislumatur fyrir krákurnar! Schritt um Schritt, es gibt kein Entkommen Der Richtung ist's gleich Spontan schlägt die Zeit, doch vollkommen Verfallen wird jegliches Fleisch Ein Projektil durch die Schädelplatte Veislumatur fyrir krákurnar! Ein Schritt zu nah an abyssalem Grund Veislumatur fyrir krákurnar! Signatur für die Feuertaufe Veislumatur fyrir krákurnar! Nichts als Knochen für den Hund Vеislumatur fyrir krákurnar! Allseits präsent lauert das Vеrgehen Keiner kann es riechen und niemand es sehen
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Im Buch erblickt Was schickt mich auf endlose Pfade Gesucht das Licht Doch nichts war das Ende der Tage Entschlossen das Ziel So viel glaubte ich zu erreichen So zog es mich Dickicht und Winde die pfeifen Wandernd durch Qual einen ewigen Pfad Diesseits verneint und das Jenseits bejaht Erschöpft das Bein Um Sein zu untermauern Das Leid, der Pein verneint Gut Ding sollte dauern So hoch war doch letztendlich Wonach ich strebte Doch karges Land und Schlamm War wofür ich lebte Wandernd durch Qual einen ewigen Pfad Diesseits verneint und das Jenseits bejaht
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Wie ein Pferd nach langem Ritt durch Wüstenstaub Letztendlich findet den Tod am Wassertrog So sich Abscheulichkeit und Hass aus dem vermeintlich Gutem erhob Ikarische die Feuer brennen! Selbstsicherheit wie Terpentin die Federn tränkt Ikarisch die Feuer brennen! Auf Lebenszeit verhängt Hoch empor schwelgt der Klingenblock Im Konstrukt der trauten Sicherheit Doch unachtsam der Blick entschweift Und schon wird der Kopf vom Leib gekeilt Ikarische die Feuer brennen! Selbstsicherheit wie Terpentin die Federn tränkt Ikarisch die Feuer brennen! Auf Lebenszeit verhängt
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Das Leben verwirkt und Dasein vergessen Die Erinnerung stirbt und Taten im Gesamtbild nicht gemessen Die Lebenskraft versiegend, erliegt der Trägheit jeder Und die Angst entfleucht dem Untergang Aller Existenz' Ende und die Natur des Menschen Unergründlich in Tiefen verscharrt Allе Last getragen, nebеn Suche nach dem Sinn Und auf der Zielgeraden das erstrebte noch so weit hin Die Lebenskraft versiegend, erliegt der Trägheit jeder Und die Angst entfleucht dem Untergang Aller Existenz' Ende und die Natur des Menschen Unergründlich in Tiefen verscharrt Und es erklingt die karge Stimme lautstark und dennoch ohne Hall Stets haltend den konstanten Ton, der die Zeitalter besiegelt Dunkle Millennia! Die Lebenskraft versiegend, erliegt der Trägheit jeder Und die Angst entfleucht dem Untergang Aller Existenz' Ende und die Natur des Menschen Unergründlich in Tiefen verscharrt Machtlos ausgeliefert des Schicksals Urgewalt Buße für deine Taten, Schrei der in der Nacht verhallt
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026