Frostfluss
Einst sah ich Heide, Wiesen, Hain aus Göttersicht von oben nur, sah Wälder, Täler, Dörfer ziehen unter mir Mit Schnabel eis'gen Wind durchschneidend flog ich, Vogel war Sehnsucht, Fremde, die ich bin Sehnsucht, Schmerz und Fremde Einst zog ich meine Kreise hoch zur Sonne auf, sah das schöne, helle Lichte Kam dem Rad so nah, es zog mich, näher In diesen Armen mich verfing, gebrochen stürzte, fiel Schmerzen, Schreie, Lüfte mein Geliebte Lüfte mein! Mit Schnabel eis'gen Wind durchschneidend flog ich, Vogel war Sehnsucht, Fremde, die ich bin Sehnsucht, Schmerz und Fremde Ich fand mich einst zu Boden wieder Mutter, mir so fremd und fern Hält mich grausam, greift fest, wo meine Flügel waren Rad, ich dreh mich, immer weiter auf Erden, die jetzt Heimat heiÃt Ferne Lüfte fühl ich noch Mein Wille steigt hinauf zu euch Fliegen kann, was Freiheit ist Geist schneidet nun die kalte Luft Den Vogel macht die Feder nicht. Spüre Sonnen über mir Brechen kann was Flügel ist, Will im Geiste Adler sein.
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 18, 2026
Instrumental
Submitted by Celtic Frost — Apr 18, 2026
Ein Alptraum davon, dass der Spiegel vergangen. Nur ein Blinzeln von Nöten um das Flussbett freizugeben. Augenblicke später entsteht das Verlangen Den verlorenen Zustand wieder zu erlangen. Denn unten am Grund, nah am Abgrund, da beginnt sich was zu regen. Eine plötzliche Laune der Natur Beendete jäh die währende Ruhe. Das Wasser zuvor Jahr um Jahr erstarrt. Alles hinter einer kristallânen Wand verwahrt. Auch wenn der Blick grundwärts wohl möglich war, so bot das Eis doch Schutz vor jeder Gefahr. Die Sonne aber lieà das Glitzern zerflieÃen Und brachte bedrückendes Grün zum SprieÃen, das jetzt bereits das Ufer überwuchert. Bereits haben andere Wesen gemerkt, dass hier etwas vorhanden ist, das sie vielleicht nährt. Lang istâs nicht mehr hin, und das Ufer ist versehrt. Und der Fluss hat vergessen, was das Leben ihn gelehrt. Plötzlich wieder von Leere erfüllt. Durchdringendes Licht wird doch reflektiert. Die Kälte, sie hat den Traum abrupt zerstört, ein erleichtertes Aufwachen voller Trauer beschert. Ein Wunschtraum davon, dass der Spiegel vergangen. Nur ein Blinzeln von Nöten um das Flussbett freizugeben. Augenblicke später entsteht das Verlangen Den jetzigen Zustand ewig zu erleben. Denn unten am Grund, da beginnt sich was zu regen. Leben.
Submitted by MetalElf — Apr 18, 2026
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Verhärteter Lehm, spröde und kalt. Zerfurchtes Gestein, fernab vom Wald. Nur graues Gestrüpp auf kargem Grund. Die wenigen Bäume hier sind bereits alt. Der Mut ist müde, doch die Sehnsucht so groÃ. Der Blick in die Ferne lieà sie noch nie los. Die sterbenden Riesen, sie werden zu Stein. Doch wollen sie im Tode eins mit der Ferne sein. Aufbruchsstimmung wird nur mehr gesät. Für alles andere so glaubt man ist es nun längst schon zu spät. Doch noch einmal etwas verändern - ein allerletztes Mal. So beginnt ein Marsch ohne Wiederkehr. Müder Schritt, gesenkter Blick. Schon bald sieht man nicht mehr nach vorn Weder nach vorn noch zurück. Langsam und doch beständig schreiten sie voran Durch stoische Sturheit pflastern sie ihren Weg mit den eigenen Leichen Und sollten sie ihr Ziel nach allem doch nicht erreichen - jeder wird sich opfern, bis auf den letzten Mann. Der Mut ist müde, doch die Sehnsucht so groÃ. Der Blick in die Ferne lieà sie noch nie los. Die sterbenden Riesen, sie werden zu Stein. Doch wollen sie im Tode eins mit der Ferne sein. Aus dem tumben Trott erwacht ein einsamer Wanderer, Ein Blick zurück verrät ihm, übrig ist nur er. Geblieben ist den Riesen kein einziger Anderer. Doch im Innern, da ist es immer noch leer. Die ersehnte Ferne fühlt sich noch immer nicht näher an. Mit letzter Kraft noch diesen einen Schritt und dann.. weià er, dass die Ferne, die sie so lange gesucht; das Sehnen nach dem nächsten Berge, das sie noch immer ruft; die unerreichbaren Sterne, die sie allnächtlich verflucht; schon immer in ihnen waren als Leere, die sie zu verdrängen versucht. der Kontinent hinter dem Meere einer jeden Bucht; die alles verschlingende Schwärze am Grunde so mancher Schlucht, waren in ihnen als Leere, die sie zu verdrängen versucht. waren in ihnen als Leere, die sie zu verdrängen versucht. ... waren in ihnen als Leere. Thanks to simonludwig for sending these lyrics. Submits, comments, corrections are welcomed at webmaster@darklyrics.com KLAMM LYRICS
Submitted by Warbringer — Apr 18, 2026