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Album • 2006
Ein Sonnenstrahl schleicht sich hinab Berührt kalte Erde sanft Und sie, die sich nach Wärme sehnt Bringt er um den Verstand Ein Traum, den ich entspann Ein ferner süßer Klang So bleibe ich zurück In einem Hauch von Glück So steh ich in dem Bann Im Traum, den ich entspann Ein Trugbild doch so wahr So unerreichbar Ein Wind erhebt zum Sturme sich Schiebt den einen Traum herbei Mein Herz erbebt und öffnet sich Doch er bricht es entzwei Ein Traum, den ich entspann… Du bist der Sonnenstrahl, der Wind Du bist der Liebe ungebor'nes Kind Dich zu fangen wird nicht möglich sein So bleibe ich für mich zurück allein Ein Traum, den ich entspann...
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Kein Licht dein Schatten scheint noch da Die Wärme kann ich spür'n Schon ewig fern und doch so nah Verwelkte Rosen blüh'n In Gedanken noch mal auf Schweben zu dir hinauf Ich weiß nicht wie es weitergeht Wohin es geht warum es geht Doch geht es leider Wo ich steh wohin ich seh Bist einfach du und es geht leider weiter Immer weiter ohne dich, ohne dich, ohne dich Im Grau der Summe aller Farben Stachst du einfach heraus Für dich für mich für uns War doch das Licht nie aus Ich wollt ich könnt dich noch mal seh'n Dir sagen wie sehr du mir fehlst Ich weiß nicht wie es weitergeht ... Ich bin allein und bin's doch nicht Du bist da Ich fühle dich du lebst für mich So ewig fern und doch so nah Ich weiß nicht wie es weitergeht Wohin es geht warum es geht Doch geht es leider Wo ich steh wohin ich seh Bist einfach du und es geht leider Wo ich steh wohin ich seh Bist einfach du und es geht leider weiter Immer weiter ohne dich, ohne dich, ohne dich
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Ich schaute nur kurz hinters Licht Ein Engel sein, das wollt ich nicht Damit nicht noch in flügellosem Fall Mein Glaube endlich doch zerbricht Doch nimm mich ruhig - wenn ich dir damit dienen kann Doch nimm mich ruhig - als Aderlass für deine Angst Nimm mich - wenn du glaubst ich sei dein Sündenpfuhl Nimm mich - als Ventil für deinen Hass Nimm mich - als dein unheiliges Opfertier Nimm mich - wenn du dir nicht selber helfen kannst Vielleicht bin ich ja wirklich da Der Kelch, den du so stetig füllst Doch siehst du nicht, der Rand ist nah Ich bin zu klein für deinen Müll Doch nimm mich ruhig - wenn ich dir damit dienen kann Doch nimm mich ruhig - als Aderlass für deine Angst Nimm mich - wenn du glaubst ich sei dein Sündenpfuhl Nimm mich - als Ventil für deinen Hass Nimm mich - als dein unheiliges Opfertier Nimm mich - wenn du dir nicht selber helfen kannst Doch irgendwann wirst du alleine sein Ich kann nicht ewig bei dir bleiben Wenn du mal ehrlich zu dir selber bist Kann es nicht sein, dass and're für dich leiden
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Du siehst mich lachen, doch weißt du wie's um mich steht? Mein Innerstes vom Hass zerfressen, willst du wissen wie's mir geht? Ich fühl wie mich der Schmerz zerreißt, zweigeteilt durchs Gespann Hass und Liebe, Schmerz und Freud, wann hat das ein Ende, wann? Mir geht's beschissen und selbst das ist noch gelobt Du willst, du willst nicht wissen wie sehr der kalte Krieg in mir tobt Wir waren uns ein Ruhekissen Der Herzenskrieg Hat uns aus uns'rer Ruh gerissen Der Herzenskrieg Wir reden vielleicht miteinander, Engelszungen süß und sanft Doch sollte nur ein Sterbenswort das Falsche sein, was dann? Du hast geschwor'n vor langer Zeit, ein guter Freund wolltest du sein Wenn ich es mir erwählen könnt, niemals wollt ich dich zum Feind Mir geht's beschissen und selbst das ist noch gelobt Du willst, du willst nicht wissen wie sehr der kalte Krieg in mir tobt Wir waren uns ein Ruhekissen Der Herzenskrieg Hat uns aus uns'rer Ruh gerissen Der Herzenskrieg Doch was genug ist, ist genug Der Herzenskrieg Aus Liebe wurde Lug und Trug Der Herzenskrieg Doch Wunden heilen irgendwann Der Herzenskrieg Macht Seelen stark, hält sie zusammen Wenn Man Wenn man sich liebt
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Ich stehe immer hinter dir Und bringe dich um den Verstand Nichts andres hat Bedeutung mehr Wenn du siehst womit die Welt begann Ein sanfter Hauch streift dein Gesicht Lass ihn vorüber gleiten halt ihn bitte nicht Schließ die Augen lass sie ruh'n Und du wirst finden was du suchst Ich stehe immer hinter dir.. Ich habe Kraft doch bin ich zart Wenn du mir nicht mehr trauen kannst Zerbricht der Flügel der dich trägt Und du zerbrichst an deiner Angst Ich stehe immer hinter dir...
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Schliess die Augen mein Kind, lass die Nacht beginnen Wirst ruhig schlafen bestimmt, musst an Kraft gewinnen Sei beruhigt mein Kind, lass der Nacht ihren Lauf Was den Schlaf dir sonst nimmt, der Sandmann hält es diesmal auf Mein Kind, lad den Sandmann ein, nimm ihn mit durchs Kinderzimmer In die Träume, die dich peinen, denn wenn du wach bist, ist's viel schlimmer Du weißt noch nicht was es bedeutet Sich des Frostes zu erwehren Der das Leben kalt umhüllt Der dich hart macht flügellos Dein Herz mit kalter Leere füllt Schliess die Augen, mein Kind, lass die Nacht an dich heran Du musst schlafen ganz geschwind, dass der Sandmann kommen kann Lass die Kraft, die er dir schenkt, in dein Leben, schliess sie ein Dass der Traum sie dir nicht nimmt, lass sie am Tage frei Mein Kind, lad den Sandmann ein, nimm ihn mit auf deine Reise In die Träume, die dich peinen, er vertreibt sie still und leise Du weißt noch nicht was es bedeutet Sich des Frostes zu erwehren Der das Leben kalt umhüllt Der dich hart macht flügellos Dein Herz mit kalter Leere füllt Schliess die Augen, finde Ruh, lass die Nacht an dich heran Ich bin bei dir, deck dich zu, mein Kind, denn ich bin der Sandmann Irgendwann wirst du es sein Der sein Kind durch Nächte lenkt Sich gegen Lebenskälte wehrt Dem kleinen Herz die Gabe schenkt Du schwebst auf Flügeln durch die welt Du lässt den Lebensfrost verglühn Du hast die kraft ganz weich zu sein Dein kleines Herz wird wieder blühn Dann wirst du der Sandmann sein
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Sing mein Stimmlein sing allein Dein Lied und du wirst ewig sein Tanze Seele fürcht dich nicht Das Stimmlein singt ein Lied für dich Es liegt doch einer jeden Stimme Ein einzigartig Klang wohl inne Jedes Antlitz auf der Welt Verdient dass es als einzig zählt Jede Seel allein für sich Ein eignes Körperlein besitzt Auf das sie auch in diesem Sinn Ein eignes Leben so beginnt Sing mein Stimmlein sing allein.. Ins Antlitz tauchen Stimm und Seel Und einzigartig wird vermählt Für ein ganzes Leben lang Dieses eine Dreigespann Zu einem Wesen dieser Welt Das sich in ihr sehr wohl gefällt Zu einem Wesen jeder Art Das sich doch Einzigkeit bewahrt Sing mein Stimmlein sing allein.. Von Zeit zu Zeit doch kann das Stimmlein Auch mal viel zu leise sein Drum kleines Stimmlein stell dir vor Kräftiger wärst du im Chor Sing mein Stimmlein sing allein..
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Wurde weich geboren Frei von Sorgen und von Schmerz Es ward ein Herz wie es in jedem Kinde schlägt Mein Herz.. Wäre fast erfroren Deine Glut hat es belebt Es ward ein Herz voller Narben Doch kann ich fühlen wie es bebt Du kannst nicht sehen nur erahnen Dass mein Herz noch für dich schlägt Auch wenn die Narben mit der Zeit Mein Herz steinern umwebt So ist es innen drin noch weich Das Kind in meinem Herzen lebt Mein Herz.. Wurde so oft betrogen Doch bliebst du tief in mir drin So hab auch ich mein Herz belogen Als ich die Augen schloss und ging Mein Herz Auch wenn die Narben mit der Zeit Mein Herz steinern umwebt So ist es innen drin noch weich Das Kind in meinem Herzen lebt Und es sagt dass mein Herz sehen kann Ich hab gelernt es zu verstehen Hab meine Seele wieder eingefangen Das Kind in meinem Herzen lebt
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Lief einsam leise meinen Weg entlang Erwartete den Sonnenuntergang Doch als die Nacht erwachte kam die Angst Dass ich den Sonnenaufgang nicht mehr sehen kann Lider offen doch kein Licht Erreicht die innerste der Seelen Und ein Nebel trübt die Sicht Hinaus oder hinein ins leben Zeit gerinnt taucht langsam zäh In den Lebensnebel ein Der Ende und Beginn umweht Der ewig endlos scheint Bilder zieh'n an mir vorbei Gespinste nichts berührendes Schau hinterher denk nichts dabei Alles leer nichts fühlendes Ich hör den Wind verstehe ihn Was im Flüsterton er sagt Als er leis vorüberfliegt Und meine Angst verjagt Nun lieg ich einsam auf der Wartebank Erwart den letzten Zug nach Nimmerland Hab keine Angst mehr dafür ist's zu spät Kann schon den Lufthauch spüren der dem Zug voran weht Leichtes Lachen ohne Klang Ruhe fast Geborgenheit Bin in einem Glück gefangen Aus dem niemand mich befreit...
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Auf Schwingen durch die Nacht Die sich ganz leis und sacht In deinen Schlaf gewühlt Die Nacht hast du durchlebt Hast innerlich gebebt Den kalten Hauch gefühlt Dann schlich des Tages Licht Sich langsam unaufhaltsam Vor's schlafende Gesicht Der Traum hat kein Gewicht Doch wenn nur noch Dämmerschein Der neuen Nacht entgegen glüht Dann schleicht sich auf weichen flügeln Der selbe traum in dein gemüt Du willst rennen du willst schreien Der dunkle Schatten holt dich ein Du bist ihm nur einen Schritt voraus Im Nacken seine dunkle Faust Hat kein Gesicht ist namenlos Er badet dich in blinder Furcht Du bist gefangen bist verloren Bis der neue Tag geboren Das Licht durchflutet deine Sinne Ganz langsam kommst du wieder klar Doch höhnt dir eine leise Stimme Freu dich auf die Nacht sie ist schon nah Doch wenn nur noch Dämmerschein Der neuen Nacht entgegen glüht Dann schleicht sich auf weichen Flügeln Derselbe Traum in dein Gemüt Du willst rennen du willst schreien..
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Erinnerung wie Silber im Stein Halt ich umschlungen und schließe sie ein Ein Samenkorn vom Regen beweint Wird groß und stark und so will ich sein Und jeder Morgen beginnt Am Horizont als heller Schein Und jeder Abend zerrinnt Fließt in den Staub der Vergangenheit Was gestern noch als Schmerz ich empfand Wird heute schon wie Tränen im Sand Zur Erinnerung weit hinten am Rand Als mein Silber in den Stein des Lebens gebannt Und jeder Morgen beginnt..
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
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