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Album • 2018
Den Horizont siehst du als Grenze Bloß nicht weitergehen Doch die Welt ist rund Wir werden weitersehen Wir rasten nicht, bleib nur nicht steh'n Denn niemand bleibt zurück Siehst du unsere Fahne wehen? Wir sehen Stück für Stück Das Morgenland, aus dem Dunkeln steigt's herauf Und morgen dann geht die Sonne wieder auf Morgenland, volle Kraft voraus Und vielleicht morgen, morgen, morgen dann Reih dich ein in unser'n Kreis Dann bist du nicht allein Wir nehmen dich einfach mit Ins Morgenland hinein Die Nacht, schon bald wird sie vergehen Schau mit uns nach vorn Der neuen Zeit entgegen Morgen werden wir neu geboren Morgenland, aus dem Dunkeln steigt's herauf Und morgen dann geht die Sonne wieder auf Morgenland, volle Kraft voraus Und vielleicht morgen, morgen, morgen dann
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Sie tritt schnell beiseite Wenn wir sie durchschreiten Sie nimmt sich doch sehr zurück Hat Angst vorm bösen Blick Die Menge, die bei Tageslicht Von jenem dunklen Schatten spricht Der auch heute in der Nacht Zu diesem Lied erwacht Sie sehen schwarz, doch wir sehen weiter Sie sehen schwarz, könn'n nicht verstehen Dass uns das Herz in unser beider schwarzen Welt da aufgeht Sie sehen schwarz, sie sehen schwarz Sie sehen schwarz, sie sehen schwarz Vermeiden das Sonnenlicht Auf unser'm Arm und im Gesicht Sind meistens draußen in der Nacht Wenn unser Lied erwacht Und von uns gibt's immer mehr Aus allen Ecken kommt es her Wir sind mystische Gefahr Doch ist es wirklich wahr? Ja Sie sehen schwarz, doch wir sehen weiter Sie sehen schwarz, könn'n nicht verstehen Dass uns das Herz in unser beider schwarzen Welt da aufgeht Sie sehen schwarz, sie sehen schwarz Sie sehen schwarz, sie sehen schwarz Sie sehen nicht den hellen Glanz In uns'ren Augen, wenn wir tanzen Sehen all die Farbe nicht Die doch aus uns'ren Herzen spricht Sie sehen schwarz, doch wir sehen weiter Sie sehen schwarz, könn'n nicht verstehen Dass uns das Herz in unser beider schwarzen Welt da aufgeht Sie sehen schwarz, sie sehen schwarz Sie sehen schwarz, sie sehen schwarz
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Dunkel tönt der Rausch des Tanzes Um uns herum im Tournament der Leiber Die sich längst schon kennen Gierend, schwitzend, ungehemmt Ich habe deinen Blick gefangen Pulsierend leuchtet er zu mir Licht bewegt sich zur Musik Mein Herz schlägt sich zu dir Doch wir stehen da und trinken, zum Teufel mit der Zier Wir stehen da und trinken, dabei könnten wir, ja, könnten wir Doch wir stehen da und trinken, zum Teufel mit der Zier Wir stehen da und trinken, dabei könnten wir, könnten wir Trockene Luft am Podium Der Dichter schwallt und lullt uns ein Ein Lichtblick trifft sich, hält uns auf Noch stehen wir allein Mein Tisch hier und deiner dort Unsere Angst als Schranken Dazwischen liegt ein Ozean Von sinnlicher Gedanken Und wir stehen da und trinken, zum Teufel mit der Zier Wir stehen da und trinken, dabei könnten wir, ja, könnten wir Doch wir stehen da und trinken, zum Teufel mit der Zier Wir stehen da und trinken, dabei könnten wir, könnten wir Sind die Gedanken wirklich frei? Reichen Lust und Gier? Dann muss ich ja nichts tun Vielleicht kommst du zu mir Doch wir stehen da und trinken Doch wir stehen da und trinken, zum Teufel mit der Zier Wir stehen da und trinken, dabei könnten wir, ja, könnten wir Doch wir stehen da und trinken, zum Teufel mit der Zier Wir stehen da und trinken, dabei könnten wir, könnten wir
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Sie marschieren wieder Skandieren alte Lieder Ich kann das alles nicht mehr hören Wieder falsche Fahnen Schreiben Listen, brüllen Namen Und wollen uns zerstören Mein Land geb ich nicht aus der Hand Ich fühle, wie es weint Wo ist das Land, das wir einmal gekannt? Der Frieden, den ich meine, ist abgebrannt Benzin in jedes Feuer In die falsche Richtung steuert Ich hab' genug von diesem Krieg Sie lügen und betrügen Hetzen auf, manipulieren Ihre Wurzeln schlagen tief Es ist nicht ihr Land Sie haben kein Recht dazu Es zu zerstören Mein Land geb’ ich nicht aus der Hand Ich fühle, wie es weint Wo ist das Land, das wir einmal gekannt? Der Frieden, den ich meine, ist abgebrannt Tod, Kälte und ein Krieg War alles schon mal da Wenn das Land am Abgrund liegt Was bleibt dann wohl einmal? Mein Land geb' ich nicht aus der Hand Ich fühle, wie es weint Wo ist das Land, das wir einmal gekannt? Der Frieden, den ich meine, ist abgebrannt
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Feuer, Eis und Sehnsucht Der Blick nach vorn, Entschlossenheit Der weite Weg ist Teil des Ziels Dort in der Unendlichkeit Feste feiern, wie sie fallen Tage nutzen, Nächte auch Alles Sein wird Ewigkeit Wir sind der Schall im kalten Rauch Wir sind Glücksritter im Niemandsland Im freien Fall geht es voran Doch wir schreiben Geschichte, die uns gefällt Und diese Welt am Leben hält Wir sind, wir sind, wir sind Glücksritter Wir sind, wir sind, wir sind Glücksritter Legen unsere Spuren Und treten aus der Vergessenheit Ziehen unser Schwert aus dem Stein Und kämpfen uns die Wege frei Zerschlagen die Angst, uns hält nichts auf Stehen zusammen, Mann für Mann Wir sind bereit, und unsere Fahne weht Allen voran Wir sind Glücksritter im Niemandsland Im freien Fall geht es voran Doch wir schreiben Geschichte, die uns gefällt Und diese Welt am Leben hält Wir sind, wir sind, wir sind Glücksritter Wir sind, wir sind, wir sind Glücksritter Glücksritter im Niemandsland Wir sind Glücksritter im Niemandsland Glücksritter im Niemandsland Wir sind Glücksritter im Niemandsland Wir sind, wir sind, wir sind Glücksritter Wir sind, wir sind, wir sind Glücksritter
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Alle Hoffnung ist zerstört Übermut kam vor dem Fall Totenstille vor dem Knall Du wolltest immer hoch hinaus Für eine bessere Welt Warst du der letzte Held Alles, was du dir erträumt, ist am Horizont verbrannt Erhebe dich ein letztes Mal in ein fernes Land Fliege frei, Ikarus Fliege hoch, weil du musst Alles in dir brennt Bis die Sonne dich versengt Fliege frei, weil du musst Fliege hoch, mein Ikarus Unendlich stolz, dir selbst bewusst So gingst du uns voran mit Fanfaren und Gesang Wir folgten dir ins helle Licht Getragen von der Euphorie Die aus deinem Herzen schrie Alles, was wir uns erträumt, ist am Horizont verbrannt Nimm uns mit ein letztes Mal in ein fernes Land Fliege frei, Ikarus Fliege hoch, weil du musst Alles in dir brennt Bis die Sonne dich versengt Fliege frei, weil du musst Fliege hoch, mein Ikarus
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Wir sind noch verbunden, ihr schaut zu mir hinauf Die Zeit heilt keine Wunden, niemand hält sie auf Ich blick auf euch zurück, auf alles, was mal war Ihr wart mein ganzes Glück, wart immer für mich da Ich will bei euch sein, will mit euch gehen Zusammenstehen, noch nicht ins Paradies Noch einmal an eurer Seite stehen Die Feste feiern und die Sonne sehen Ich will bleiben, in eure Augen sehen Es brennt noch Licht, ich kann nicht gehen Der Zug will weiterfahren, das Signal gibt mir ein rotes Licht Noch so viel ist zu sagen, ich kann noch nicht Kann noch nicht gehen, will bei euch sein Wie in alten Tagen, wir waren doch nie allein Ich will bei euch sein, will mit euch gehen Zusammenstehen, noch nicht ins Paradies Noch einmal an eurer Seite stehen Die Feste feiern und die Sonne sehen Ich will bleiben, in eure Augen sehen Es brennt noch Licht, ich kann nicht gehen Es brennt noch Licht, ich kann nicht gehen Ich will bei euch sein, will mit euch gehen Zusammenstehen, noch nicht ins Paradies Noch einmal an eurer Seite stehen Die Feste feiern und die Sonne sehen Ich will bleiben, in eure Augen sehen Es brennt noch Licht, ich kann nicht gehen
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Kein warnendes Signal stört deine heile Welt Du spürst es nicht Für meine leisen Worte hast du keine Zeit Du hörst sie nicht Mein Leben verschwendet, weil ich es gab Wo du mich brauchtest war ich da Nichts hat Bestand mehr von dem was war Das Herz erbricht den letzten Schlag Ich will mich nicht mehr ergeben Asche zu Gold Ich brauch dafür keinen Segen Ich hab meinen Stolz Nur auf deinen Wegen Gefangen im Bann War ich unterlegen Jetzt bin ich dran Jetzt bin ich dran Du glaubst ich bin wie du, weil es mir so gefällt Du kennst mich nicht Ich will nicht mehr so tun, will mich nicht mehr verstell'n Ich brauch das nicht Ein letzter Funke nährt die Glut Dein Reich verbrennt an meiner Wut Als König hast du nie getaugt Doch ich steig wie ein Phönix auf Ich will mich nicht mehr ergeben Asche zu Gold Ich brauch dafür keinen Segen Ich hab meinen Stolz Nur auf deinen Wegen Gefangen im Bann War ich unterlegen Jetzt bin ich dran Jetzt bin ich dran Du wirst an mir zerbrechen, wie ein Glas auf Stein Ich werd’ in deinen Nächten dein Alptraum sein Und wenn du fühlst, was uns zerbricht Dann bin ich nicht mehr da für dich Du bist endlich mal allein Das wolltest du doch immer sein Ich will mich nicht mehr ergeben Asche zu Gold Ich brauch dafür keinen Segen Ich hab meinen Stolz Nur auf deinen Wegen Gefangen im Bann War ich unterlegen Jetzt bin ich dran Jetzt bin ich dran
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Dunkelgrau der Asphalt deiner Jugend Dunkelgrau der Stein, auf den du fielst Dunkelgrau der Nebel deiner Sehnsucht, in den du tauchst Wenn du auf nassen Steinen liegst Doch du lebst, du lebst, und du hast nur dieses eine Mal Du lebst, du lebst, auch wenn es manchmal anders war Grausam die Erinnerung an ein Leben Grausam ist die Härte, die du fühlst Grausam ist der Nebel der Erinnerung, in den du tauchst Wenn Härte dich wieder umgibt Doch du lebst, du lebst, und du hast nur dieses eine Mal Du lebst, du lebst, auch wenn es manchmal anders war Grau die Mauern, die du dir erbaut hast Aus all dem Stein, auf den du fielst Rau, doch stark bist du geworden Weil dein Herz zum Glück nicht steinern ist Doch du lebst, du lebst, und du hast nur dieses eine Mal Du lebst, du lebst, auch wenn es manchmal anders war Du lebst und du hast nur dieses eine Mal Du lebst, du lebst, du lebst
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Immer oben auf, von Wellenkamm zu Wellenkamm Tausend Nächte lang zieh' ich einsam meine Bahn Ich kämpf mich durch die Gischt und friere still, selbst im Orkan Such ich dein Gesicht, doch find es nicht! Ach, könnte ich doch nur besiegen Was mich von dir fort getrieben All die schweren Wellenriesen trennen mich von dir Sag mir, wann muss ich endlich nicht mehr weiter Und wann komm ich bei dir an Bin ich endlich zu Haus? Ich brech' auf, fühl mich wie ein Wellenreiter Und dann treiben Wind und Flut mich noch weiter hinaus Du reichst mir deine Hand, in meinem Traum kann ich es sehen Und hab ich sie verloren, die Erde wird sich weiter dreh'n Doch ich stehe still, auch wenn der Wind noch um mich weht Denn mein Herz ist schwer wie Blei und wird mein Anker sein Warum konn't ich nie besiegen Was mich von dir fort getrieben? All die schweren Wellenriesen zwischen dir und mir Sag mir, wann muss ich endlich nicht mehr weiter Und wann komm ich bei dir an Bin ich endlich zu Haus? Ich brech' auf, fühl mich wie ein Wellenreiter Und dann treiben Wind und Flut mich noch weiter hinaus Ich bin ein Wellenreiter Ich bin ein Wellenreiter
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Überall, wo ich schon war, hat etwas begonnen Alles, was ich jemals sah, gab mir einen Ton Jeder Ort schenkt einen Klang, jeder Moment 'ne Harmonie Doch ist sie lange noch nicht rund, es fehlt ein großer Schlussakkord Für meine Lebens-Symphonie Das wird meine Symphonie Doch ich schreib sie nicht allein Denn in jeder Harmonie Ist ein Ton von dir dabei Pausen hab ich nie gemacht, blieb meistens in der Spur Meine eigene Symphonie schreib ich in Moll und Dur Manches liegt in dunklen Nebeln, manches viel zu grell im Licht Und doch hab ich auch da gelebt, geweint und viel gelacht Mit erhobenem Gesicht Das wird meine Symphonie Doch ich schreib sie nicht allein Denn in jeder Harmonie Ist ein Ton von dir dabei Das ist meine Symphonie Und du bist immer mit dabei Denn in jede Melodie Legst du deinen Klang hinein Mal ging’s schneller, mal brach’s ein Grad, wie das Leben lag Auch der Trugschluss musste sein Sowie der Paukenschlag Das wird meine Symphonie Doch ich schreib sie nicht allein Denn in jeder Harmonie Ist ein Ton von dir dabei Das ist meine Symphonie Und du bist immer mit dabei Denn in jede Melodie Legst du deinen Klang hinein Und es wird uns're Symphonie sein Und es wird uns're Symphonie sein Und es wird uns're Symphonie sein Und es wird uns're Symphonie sein
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
Der Sturm im Kopf, er lässt uns atmen Das Herz ist frei, die Seele nackt Die Angst vorm Ende, sie kann warten Wir sind hier und bleiben wach Es ist das Kind, das in uns bleibt Das in uns brennt in Ewigkeit So wollen wir für immer sein Das Kind in uns als heller Schein So wollen wir für immer sein Das Kind in uns als heller Schein Und wir feiern diese Nacht Wir bleiben ewig wach Die Augen wild, der Himmel rot Wir brennen hell und lichterloh Wir tanzen weiter ins Morgenrot Denn in uns brennt`s lichterloh Die jungen Seelen wollen endlich glühen Rastlos für das Leben bereit Wir werden Schmerz und Tod besiegen Lösen uns von Raum und Zeit So wollen wir für immer sein Das Kind in uns als heller Schein So wollen wir für immer sein Das Kind in uns als heller Schein Und wir feiern diese Nacht Wir bleiben ewig wach Da ist ein Licht am Horizont Und Flammen lodern empor Wir bleiben bis uns die Zeit verbrennt Und leise hört der Himmel unseren Chor So wollen wir für immer sein Das Kind in uns als heller Schein Und wir feiern diese Nacht Wir bleiben ewig wach Die Augen wild, der Himmel rot Wir brennen hell und lichterloh Wir tanzen weiter ins Morgenrot Denn in uns brennt`s lichterloh
Submitted by Warbringer — Feb 23, 2026
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