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Album • 2007
Du trägst mich durch die Ewigkeit Durch Nebel, Feuer, Wasser, Sturm und Schnee Ein Engel, der zum Schutz gesandt Als aller Höllen böser Geist Mir Fieber in die Träume trieb Während ich schlief! Wenn du nicht wärst, wäre ich nicht mehr hier Noch nicht da, wär allein Hältst meine Hand und beschützt mich Für deine Hand wird mein Dank dir ewig sein! Du warst da, als ich nicht war Brachst Mauern, die ich aufgebaut Und als ich schlief im kalten Eis Warst du es, der mich aufgetaut! Wenn du nicht wärst, wäre ich nicht mehr hier Noch nicht da, wäre frei Hältst meine Hand, doch du zwingst mich In dieser Dunkelheit allein und klein zu sein! Dies du und ich, kann nicht mehr sein Auch wenn du bist, bin ich allein Ich kann nicht mehr, kannst du's verstehn Bitte lass mich endlich gehn! Wenn du nicht wärst, wäre ich nicht mehr hier Wäre ich endlich frei Lass meine Hand und vergiss mich Mein Engelsdank wird auf ewig bei dir sein!
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Wie schön wohl unser Leben war Bis vom Baum Erkenntnis fiel Vielleicht war's das sogar einmal Bevor der Krebs dem Meer entstieg Atemzug um Atemzug Mich weiterhin am Leben hält Um die Qualen zu ertragen Die ich mir mit ihm auferlegt! Siehst du den Dornenstrauch erblühn Im letzten, klaren Morgenrot? Merk dir das Bild, das du gesehn Denn heute Abend ist er tot! Du redest frei und ohne Schuld Von Gottes kranken Gaben Für Kinder, die das Licht der Welt Zwar sehen, doch nicht vertragen! Siehst du den Dornenstrauch erblühn, ... Und wenn es noch Geschichten gibt Die ein neuer Gott ausgräbt Myriaden später, wenn das Licht Sich wieder aus der Asche hebt Dann wird er keine Qualen sehn Doch Ruhm und Dummheit klingen nach Wie Heldenlieder am Menschengrab! Siehst du den Dornenstrauch erblühn, ...
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Das Dach dieser Welt erkundet dein Augenlicht Nur, wenn dein Gefieder dicht genug, und wenn die Flügel nur stark genug sind Denn je höher du fliegst, je näher dem Blau du kommst Um so mehr wird der Wind zum Sturm, der in die bunten Federn dir weht! Sturmvogel flieg! Schwing deine Flügel, schau über den Rand ? Über den Rand deines Nestes hinaus in die weite Welt! Wenn du das Blau erreichst, die bittere Kälte den Mut vereist - Von Horizont zu Horizont siehst du das weite Land Doch wenn du nur weit genug fliegst, siehst du, dass der Rand sich verschiebt Auch wenn der Sturm dir entgegen weht, schau weiter und flieg, solange es geht! Sturmvogel flieg! Schwing deine Flügel, schau über den Rand ... Über den Rand deines Nestes hinaus in die weite Welt! Sturmvogel flieg! Schwing deine Flügel weit über das Land Lass dich nicht beirren vom Sturm, der nicht will, dass du mehr noch siehst! Sturmvogel flieg! Schwing deine Flügel weit über das Land Lass dich nicht beirren vom Sturm, der nicht will, dass du mehr noch sehen kannst!
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Ich verneige mich vor dir Vor deiner steten Wanderschaft Bist auf der Suche, suchst nach dir Suchst deine Wege ohne Rast Leider bin ich nicht so schnell Ich wunder mich wie du das schaffst Spielst mit deinen eigenen Wellen Du entziehst dich jeder Last Im Fluss sieht man die Spur'n nicht mehr Und mein Weg ist noch spurenleer... Komm nicht zurück, komm nie zurück! Ich schau dir zu - ich wünsch dir Glück Komm nicht zurück, komm nie zurück! Ich find in kleinen Schritten meinen Weg, Stück für Stück Komm nicht zurück, komm nie zurück! Ich lass dich ziehn, ich wünsch dir Glück Komm nicht zurück, komm nie zurück! Doch denk daran, ganz ohne Spurn vergisst man dich Du lässt dich treiben durch die Welt Ganz wie es deinem Fluss beliebt Bleibst obenauf, wenn's Wasser fällt Du passt dich an, wenn er sich biegt Bleibst in der Spur, auf diesem Weg Dem Einzigen, der für dich zählt Ich bewundere dich dafür Wie du dir deinen Weg erschwimmst Doch eigentlich gefällt es mir Dass ich, im Gegensatz zu dir Auch fähig bin der Strömung zu entfliehn Im Fluss sieht man die Spur'n nicht mehr Und mein Weg ist noch spurenleer... Komm nicht zurück...
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Mutig die Augen am Firmament Ruh ich und sehe die Transparenz Ich sehe die Tropfen kalten Gesteins Ich sehe sie leuchten, so fern sie auch scheinen Manch einer blinkt und zwinkert mir zu So steh ich hier unten und fühle die Ruh Dieses ewigen Kreises, der stetig sich dreht Die Kanten sich abschleift und doch nicht vergeht Ruhig die Augen am Firmament Such ich das ausbrechende Element Aus dem ewigen Kreis, das Verwirrung ihm bringt Ihn schlingern lässt und zum Neuanfang zwingt Da blinkt etwas, scheint durch den Himmel zu fliehn Ich freu mich hier unten, doch seh ich?s verglühn In dem ewigen Kreis, der stetig sich dreht Die Kanten sich abschleift und doch nicht vergeht In dem ewigen Sein - Geschichte entsteht Die vom Anfang, geboren im Ende, erzählt Wie ein Komet blinken wir auf, verglühn Werden geboren, müssen gehn Wie ein Komet, der den Himmel durchpflügt Bin auch ich nur ein Gast, der ihn sieht In den ewigen Kreis, der sich weiterhin dreht Wenn schon lang du als Staub durch die Ewigkeit schwebst In dem ewigen Sein - Geschichte entsteht Die vom Anfang, geboren im Ende, erzählt...
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Nur wir fühln, spürn, erleben Was es heißt, zusammen zu sein Dieser Moment, dies Monument der Stille Niemand wird jemals wissen was wir meinen! Dieses eine Zusammensein In diesem Moment, dem Monument der Stille ... Kein hinterher, kein vornherein Nur diesen Moment für uns allein Zusammen zu sein Ich höre, fühle deinen Atem, dein warmer Hauch Er schleicht sich, sehnt sich in mich hinein Dieser Moment - dies Monument der Stille Baut sich für uns auf und lädt uns ein Greift nach den Sternen, erreicht sie fast Doch lass uns Zeit - wir haben fast die Ewigkeit für uns In diesem Moment, dem Monument der Stille Sind wir Eins, komm lass den einen Atem Unsern Atem, tanzen durch die Nacht Und wenn der neue Tag erwacht Verblassen Sterne Ich halt dich fest Ich hätt so gerne Deinen Atem weiter erfühlt Dich weiter gespürt Doch dieser Moment, dies Monument der Stille Verliert sich, verliert sich schon im neuen Tag Und so verlieren sich meine Worte, die banal Dir sagen wollen Dass ich dich mag! Nur wir fühln, spürn, erleben Was es heißt, zusammen zu sein In diesem Moment, dem Monument der Stille Niemand wird jemals wissen, was wir meinen! Dieses eine Zusammensein In diesem Moment, dem Monument der Stille ... Kein hinterher, kein vornherein Nur diesen Moment für uns allein Zusammen zu sein!
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Flüsternd Schutz umgab mich einst Nun schweigst du, sagst nicht mehr ein Wort Als Kind hört´ ich in mich hinein Heut bin ich Mann und du bist fort! Kein Raunen, warnend Fingerzeig Nicht das kleinste Notsignal Kommt mehr von dir, wohin ist die Zeit Die uns verbunden, die mal war? Wo bist du hin? Meine innere Stimme, ich brauche dich! Du sechster Sinn Meine innere Stimme, ich hör dich nicht! Zumeist ließ ich dich einfach stehn Ließ deinen Ratschlag Ratschlag sein Was geschah, ließ ich geschehn Als Schicksal - mehr fiel mir nicht ein! Doch heut begreif ich, was ich brauch Vernunft allein, macht keinen Sinn Ich brauch dich, das Gefühl im Bauch Was warnend mir zu denken gibt! Wo bist du hin? Meine innere Stimme, ich brauche dich! Du sechster Sinn Meine innere Stimme, ich hör dich nicht!
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Du kannst mir nicht mehr entrinnen Bist gefangen, leer und nackt! Wirst dich nur an das entsinnen Was ich dir ins Herz gesagt! Worte brennen gut! Mein Wort soll Feuer in dir schüren Das dich erfrieren lässt! Dein verbrannter Geist will fliehen Doch hab ich ihn eiskalt besetzt! Sollst an meinem Munde hängen Dein Seelenhunger ungestillt! Mein Wort wird dich solang bedrängen Bis du gefügig wirst! Worte brennen gut! Mein Wort soll Feuer in dir schüren, ... Wehe, Wehe, bitte gehe! Quäl mich nicht! Quäl mich nicht! Seele, ich rede dich in den Schlaf! Seele, Seele, brenn dich nieder! Wehr dich nicht, wehr dich nicht! Tauch dich ins Fieber, immer wieder, bis du zerbrichst! Mein Wort soll Feuer in dir schüren, ...
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Musik erklingt, da stehn sie wieder Deine Freunde - spielen Lieder! Du tanzt dazu beherzt Und niemand sieht deinen Schmerz Ein Lächeln liegt auf dem Gesicht Was kalt und leblos dich beschützt! Komm zu mir, du schönes Kind und drehe dich im Kreis Voll Anmut klingt die Melodie Du tanzt dazu, das sehen sie Deine Freunde wollens leiden Und immer schneller geht der Reigen Doch sehen die Musikanten nicht Wie sehr du unter dieser Maske schwitzt! Komm zu mir, du schönes Kind und drehe dich im Kreis geschwind! Halt die Maske vors Gesicht, dass niemand sieht, wie schön du bist! 1, 2, 3, 4 ... Tanz beim Maskenball mit mir! Dein ganzes, armes Leben warst du auf einem Maskenball! Dein Lächeln war gefroren, es glänzte wie Kristall! Niemand durchschaute dich, doch schauen sie auf dich herab! Wenn du nicht lebend sterben willst, dann nimm die Maske einfach ab!
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Müde senken sich die schweren Augenlider Hüllen mich in Dämmerung Und alptraumhaft weht immer wieder Der Atem der Erinnerung Klopft drohend an die Innenwand Meines Gehirns, will mich ersticken So wälz ich mich und bleibe wach Egal ob Tag ist oder Nacht! Und wieder kommen sie über mich Drohen und umzingeln mich Lachen und verhöhnen mich Ich will rennen... Doch kann ich nicht! Da sind sie wieder - finstere Gesichter Weiden sich an meiner Angst! Sie riechen mich und kommen immer dichter Sie höhnen: "Schrei doch, wenn du kannst!" Doch bleibt mein Schrei im Halse stecken Sie schnüren den Hals mir zu Vielleicht wollen sie mich nur erschrecken Die Panik lässt mir keine Ruh! Und wieder kommen sie über mich Drohen und umzingeln mich Lachen und verhöhnen mich Ich will rennen... Doch kann ich nicht! Müde senken sich die Augenlider Hüllen mich in Dämmerung Ich atme noch, das Leben hat mich wieder Es hat gerade neu begonnen! Wut und Angst wollen aus mir schreien Mein Kopf, mein Herz im Schmerz zerbricht Und Tränen will ich endlich weinen Meine Augen brennen... Doch kann ich nicht!
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Dunkelheit Kühl und weich Die Zeit verloren Bin bereit Das Meer vom Grunde Grüner Schein Ich bin hier unten Lad dich ein! Wenn du dann kommst Wenn du dann fällst Als Regenperle in mein Meer Dann bist du mein, ich schließ dich ein Und geb dich nie mehr her! Und das Meer, es dehnt sich Schließt uns Regenperlen ein Denn das Meer, es sehnt sich Wenn du es wagst, dann können wir Teil des Meeres sein! Tanz mit mir! Komm, sei mein! Will dich umarmen! Tauch mit ein! Und das Meer, es dehnt sich Schließt uns Regenperlen ein Denn das Meer, es sehnt sich Wenn du es wagst, dann können wir Teil des Meeres sein! Dann bist du mein, ich schließ dich ein Und geb dich nie mehr, nie mehr frei! Und das Meer, es dehnt sich Schließt uns Regenperlen ein Denn das Meer, es sehnt sich Wenn du es wagst, dann können wir Teil des Meeres sein!
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Deinem Mund entkam ein Wort Und spülte meine Liebe fort Die Liebe, die so wichtig war Die Liebe, die so ganz und gar Zersprang in Scherben Leicht im Wahn Fast wie feinstes Porzellan Frei - willst du sein Frei - und allein wirst du sein Das Wort entschlich sich deinem Herz Verwandelte mein Glück in Schmerz Das Glück, das uns so teuer schien Das Glück, das nun in Scherben liegt War doch das Glück, das wir gewollt Alles ist Silber, wir waren Gold! Doch hättest du es nie gesagt Hätte ich niemals gewagt Zu hinterfragen uns und dich Nun sehe ich und sehe mich Frei - und allein Frei - und allein werden wir sein Frei - und allein werden wir sein Frei - und allein wirst du sein
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
Jeden Abend, wenn der Tag schon sein Nachtgewand trägt - dieses dunkle Blau, von Sternen durchsäht - Steh ich am Fenster und sehe mich selbst In dem Mantel des Magiers, voller Weisheit und Stolz Hab Visionen geschenkt und Träume versteckt Das Schicksal gelenkt und Ideen geweckt Ich habe gelebt, habe erlebt, was Schwarz ist, was Weiß Nun seh ich die Mitte, das Graue, den Kreis! Jeden Abend, wenn die Sonne untergeht Ein alter Mann am Fenster steht Gedanken schweifen in die dunkle Nacht Erinnerungen an Taten, die er einst vollbracht Jeden Abend, wenn der Wind den Lärm weg geweht Jeden Abend, wenn Stille und Rast eingekehrt Dann träum ich am Fenster und fühle ihn Den Atem der Nacht, der mich in Ruhe wiegt Erinnere mich, wie ich einst mal war So rastlos, wie der Wind am Tag Jeden Abend, wenn die Sonne untergeht Ein alter Mann am Fenster steht Gedanken schweifen in die dunkle Nacht Erinnerungen an Tage, die er einst verbracht ... Und er lacht Jeden Abend, wenn die Sonne untergeht Ein alter Mann am Fenster steht Gedanken schweifen in die dunkle Nacht Erinnerungen an Tage, die er einst verbracht Dieser alte Mann wollte ich sein Jeden Abend, wenn das Licht ausgeht Ein alter Mann am Fenster steht Die Jugend einst erblüht und nun verwelkt So stehe ich am Fenster und sehe die Welt Und jeden Abend bricht die Nacht herein Und lächelnd schlafe ich am Fenster ein...
Submitted by VladTheImpaler666 — Feb 23, 2026
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