Nachtblut
Album • 2020
This track is instrumental.
Sie widmen mir Geschichten Poesie und Malereien Versuchen zu ergründen Die Begrifflichkeit vom "Sein" Ich such sie Heim von überall In ihrem sterblich' Reich Schenk' ihnen tausend Märchen Doch sie enden alle gleich Ob Ritter oder Knappe Ob Hofnarr oder Knecht Ob König oder Königin Mir ist alles Recht Sie handeln aus Verzweiflung Die Leichen sie verbrennen Sie versuchen es mit Logik Um ein Muster zu erkennen Der schwarze Tod das große Sterben Niemals halt ich still Wann werden sie begreifen Dass ich nur tanzen will Ob männlich oder weiblich Ob ärmlich oder reich Ob jung oder gebrechlich Für mich sind alle gleich Tanz mit mir den Totentanz Sieben Tage lang Tanz mit mir den Totentanz In den Sonnenuntergang Vanitas
Submitted by MetalElf — Apr 26, 2025
Er gibt uns so viel Hoffnung Er gibt uns so viel Halt Das Bild dieser Welt hat er für uns gemalt So spielt er uns sein Lied vor Wir kennen nur dieses eine Derselbe Text derselbe Takt und Stets dieselben Reime Er lehrte uns das Singen Er lehrte uns das Tanzen Er machte uns zum Instrument Und so zum Teil des Ganzen Wir kennen nur sein Geleier Wir kennen nur dieses Lied Wir wissen nicht Dass es auch noch andere Noten gibt Doch was kümmert es uns auch Solang' wir glücklich sind Wir lauschen seiner Melodie Wir sind nicht taub nur blind Ja diese Welt ist nur ein Leierkasten Den unser Herrgott selber dreht Und jeder muss nach dem Liede tanzen Das gerade auf der Walze steht
Submitted by Morgoth — Apr 26, 2025
Mein ganzer Stolz Ist mein wunderschönes Puppenhaus All meine Puppen wohn' darin Und sie zieh'n nie wieder aus Ja in jedem Stübchen Zieren Porträts von mir die Wand Denn in meinem Puppenhaus Halt' ich die Fäden in der Hand Ich erzähle ihnen ich sei Gott Um sie an mich zu binden So schuften sie von früh bis spät Nur für mein Wohlbefinden Als König meines Reiches Ist Wachsamkeit geboten Mein kleines Völkchen liebt mich Denn ich hab Kritik verboten In meinem Puppenhäuschen Gibt's Geheimnisse zu hauf Und wenn ich etwas wissen will Klapp ich die Hauswand auf So kann ich sehen Was sie hinter meinem Rücken treiben Denn ich will nicht nur ein Puppenspieler sein Ich wills auch bleiben Ein herrliches Regime Muss man geschickt verwalten Ich lass sie glauben es würd' ihnen gut gehen Um sie ruhig zu halten Ja wer sein Puppenhäuschen liebt Es mit Erlässen pflegt Und wer sich nicht an meine Regeln hält Der wird zerlegt Seht mein Puppenhaus Und wie die Puppenschar mich liebt Seht sie dankend feiern mich Singen stolz mein Lied
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Dich treibt die Hoffnung Längst vergangener Tage Und kennst du die Antwort Ändert sich die Frage Stolz und Tugend dir im Wege stehen Und ich habe die Lösung für dein Problem Da hast du, was du wolltest Doch auch nur durch Blut vergießen In deinen damaligen Tagträumen Konntest du's genießen Und jetzt wird dir plötzlich klar In deinen Kleidern steckst du nackt Doch ein Vertrag ist ein Vertrag Ist ein Vertrag ist ein Teufelspakt Konntest aus der Ferne nicht Die Kehrseite sehen Wusstest nicht wie es ist Mit mir im Bunde zu stehen Gib' mir deine Seele und ich gebe dir Ein Herz aus Stein Nie wieder wirst du leiden Doch glücklich wirst Du auch nicht sein Gib' mir deine Seele und ich gebe dir Ein Herz aus Stein Du wirst alles haben was du haben willst Doch du bleibst allein
Und wieder macht sie sich schneidig und schick Um des Abends wieder auszugehen Sie würdigt ihrem Spiegelbild keinen Blick Heute Nacht werd' ich sie wieder sehen Zeigt nicht zu wenig und nicht zu viel Sie liebt es unser Verlangen zu spüren Es scheint als wär' das für sie nur ein Spiel Während wir unsere Kontrolle verlieren Ihre Haut so weiß wie Schnee Als hätte sie noch nie das Licht gesehen Innerlich bin ich nur am betteln und flehen Wann wird sie sich endlich wieder zu mir drehen Sie zieht uns alle in ihren Bann Ihre Blicke folgen uns auf Schritt und tritt Wie ein Raubtier sieht sie uns an Heute nimmt sie wieder einen von uns mit Man sieht sie nur in der Nacht Man sieht sie nur auf der Jagd Man hat uns ihr dargebracht Und nichts an ihr hinterfragt
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Dort wo der König unseren Schöpfer verneint Dort wo die Toten mit dem Leben vereint Dort wo sie alle deine Untaten kennen Dort sollst du bis in alle Ewigkeit brennen Dort wo sich der Mensch seine Strafe ersann Dort wo man das Herz der Erde anfassen kann Dort wo der Sünder seinem Meister begegnet Dort wo Feuer fällt und wo es Asche regnet Dort wo das Maß der Strafe keine Zeit kennt Dort wo es so heiß, dass selbst die Seele verbrennt Dort wo du leidest unter schrecklichsten Qualen Dort sollst du für alle deine Sünden bezahlen Dort wo kein Lichtstrahl je den Boden erreicht Dort wo jedes Angesicht vor Kummer erbleicht Dort wo der Mensch unter allem anderen steht Dort wo es so tief, dass es nicht mehr tiefer geht Ich schließ euch ein in mein Gebet Wenn ihr vor Gott um Gnade fleht Fürchtet was geschrieben steht Ich schließ euch ein in mein Gebet Wenn ihr vor Gott um Gnade fleht Für Reue ist es nun zu spät Fürchtet, was geschrieben steht
Submitted by NecroLord — Apr 26, 2025
Wir sind des Menschen Abgrund Zeugen Wenn sich die Ungesichter beugen Nicht gekannt nie gesehen und nie berührt Es ist der Schmerz, der uns zusammenführt Dasselbe Leid zu überwinden Lässt uns zueinanderfinden Nicht gekannt nie gesehen und nie berührt Es ist der Schmerz der uns zusammenführt Und wenn die anderen von uns gehen Bleiben wir im Schatten stehen Nicht gekannt nie gesehen und nie berührt Es ist der Schmerz, der uns zusammenführt Teilen nicht den Glauben, doch den Ort Das Klagen trägt der Wind hinfort Nicht gekannt nie gesehen und nie berührt Es ist der Schmerz der uns zusammenführt Es ist das Leid, das uns quält Das uns zusammenhält Es ist der Schmerz der zu uns findet Es ist das Leid das uns verbindet Sei dir gewiss dass da draußen jemand ist Der dich versteht wenn deine Seele brennt So fühlt wie du und deine Schmerzen kennt Schmerz und Leid Leid und Schmerz
Submitted by The Void — Apr 26, 2025
Auf diese Welt wurd' losgelassen Keine Stimme die mich lenkt Ich bin vom Wege abgekomm' Der Fessel Ketten hab' gesprengt Meine Spuren auf dieser Erde Bleiben für die Ewigkeit Und gewiss bleibt mir erspart Der Engel weißes Federkleid Diese Welt bedeutungslos Ich wünsche sie mir kahl und leer Auf dass sie bald ein Ende nimmt Ein Ende ohne Wiederkehr Zungen wollten mich bekehren Doch ich blieb dem Messer treu Mein Verlangen Gräber fällt Am Leid der anderen mich erfreu Dein Verzicht werde ich ergänzen Meine Grausamkeit kennt keine Grenzen Du willst träumen ich erleben Du willst geben ich will nehmen Was dir heilig für mich Dreck Was du aufhebst werf ich weg Du willst schützen ich vernichten Du willst urteilen ich will richten Was dein Abgrund ich ergründe Du bist Unschuld ich bin Sünde Ich will diese Welt brennen sehen Ich will mit ihr zusammen untergehen
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
Weihrauch in der Luft Blut auf dem Altar Todsünden beichten Und sich fügen Missgunst Neid Scham Leid und Lügen Beten und Vergeben Geißeln und Buße tun Wahrheit Angst Hölle Schuld und Ablass Feuer Rache Niedertracht Hoffnung und Hass Du und ich gegen die Götter
Submitted by Celtic Frost — Apr 26, 2025
Nun geh auch ich den letzten schritt gekommen ist meine zeit All die Jahre hab' gezählt und heut' ist es soweit Der Glöckner hoch im Turme nur um mich zu ehren läutet Ein schaurig traurig Glockenspiel ihr wisst was das bedeutet Auf diesen Tag gewartet hab' mein ganzes leben lang Wenn der morgen weint ist dies der Sonnenuntergang So zahlreich meine liebsten nur für mich erschienen sind Zum Fluch die Stimmung ist bedrückt der Herrgott gibt und nimmt Denn heute werden tränen unterdrückt mit aller kraft Und jeder hat für mich die schönsten Blumen mitgebracht Mein schwarzer Sarg so edel geschnitzt aus Eichenholz Darin abschied zu nehmen erfüllt mein Herz mit stolz Ein letztes mal darf jeder meinen kalten lieb berühren Ein letztes "lebe wohl" durch einen Kuss auf meine Stirn Ergreifend ist wie würdevoll sie mich zu grabe tragen Es wird geschwiegen aus Respekt kein jammern und kein klagen Ach könnt' ich Freudentränen weinen so würd' ich dies jetzt tun Doch dies bleibt mir verwehrt und so werd' ich in Frieden ruh'n Und fällt der abschied schwer so will ich euch den Kummer nehmen Wenn eure zeit gekommen ist werden wir uns wiedersehen Lebt wohl ich gehe fort von hier Und weile im Schattenlicht Gedenkt dem Tod gedenket mir Die toten vergessen nicht
Submitted by Nargaroth — Apr 26, 2025
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