Nachtgeschrei
Album • 2013
Sing, Sing, Sing deine schönsten Lieder. Lass deinen Ruf erhören, lass mich an deinem Riff zerschellen, an dir zu grunde gehen, Lass meine Siegel wanken. In schwerer Brandung brechen, von deiner Flut hinweggespült in schwarzem Wind verwehn. Lass deine Feuer brennen, zünde mir ein Leuchten an, lass mich zehn Faden tief in deinem Schoß versinken. Im dunklen Sog ertrinken und in der Tiefe ruhn. Sing! Sing, Sing, Sing noch ein letztes mal, für mich den unbehausten, band ich mich selber an den Mast ich weiss es nicht. Gefesselt an die Planken, ein Spiel bei deiner Flut treibt mich auf schwarzen Wogen ohne Land in sicht. Lass deine Feuer brennen, zünde mir ein Leuchten an, lass mich zehn Faden tief in deinem Schoß versinken. Im dunklen Sog ertrinken und in der Tiefe ruhn. Sing! Lass deine Feuer brennen, zünde mir ein Leuchten an, lass mich zehn Faden tief in deinem Schoß versinken. Im dunklen Sog ertrinken und in der Tiefe ruhn. Sing! Sing deine Lieder Sing ! Lass deine Rufe hörn Sing!
Submitted by Celtic Frost — Apr 26, 2025
Wir kamen aus der Stille, vom Ufersaum der Nacht Im Sand der Zeit verloren, kein Gott hielt seine Wacht Wir lauschten in der Tiefe, gierig jedem Klang Doch aus Leere wehten hohle Rufe nur heran Wir kamen aus der Schwärze, dort wo die Zeit verrinnt Niemand hat uns kommen sehen, ein jeder Blick blieb blind Was erhoffen wir zu finden? Wer soll unsere Rufe hören? Wer will unsere Taten wägen? Wer soll unsere Ruhe stören? Plötzlich ist ein Klang da und ein Licht Ein Raunen in den Wipfeln, das unsere Stille bricht Ein Flüstern wird zum Brüllen, wird zum Sturme, bricht sich Bahn Die Geister, die uns riefen, halten uns in ihrem Bann Wir kamen aus der Schwärze, dort wo die Zeit verrinnt Niemand hat uns kommen sehen, ein jeder Blick blieb blind Was erhoffen wir zu finden? ... Lass uns wie Donner sein in einer stillen Zeit Lass uns zusammenstehen, ein Licht in Dunkelheit Die Welt lauert im Schatten und hält den Atem an Unser Flüstern wird zum Brüllen - wird zum Sturme - bricht sich Bahn Was erhoffen wir zu finden? ...
Submitted by Immortal — Feb 08, 2026
Wer Stürme sät Und wer vorwärts geht soll einsam sein Damit er nie fehlt, wenn sein Handwerk ihn zu Boden reißt Doch liegen bleibt er nicht, er will keine Barmherzigkeit So manches Herz zerbricht, nimmt man ihm seine Unnachgiebigkeit Lass sie gehen Denn sie können es nicht sehen Warum du da bist wo dein Licht ist Und du Mauern niederschlägst Lass sie gehen Denn sie wollen es nicht sehen Warum du da bist wo dein Licht ist Und du dein Leben rastlos lebst Wer die Nacht liebt und am Tag das Eisen biegt Geht seinen Weg allein und soll ewig rastlos sein Ein Leben wie ein Pfeil Schnell und hoch die Sterne jagen Keine Heuchelei und niemals einen Gott befragen. Nein! Lass sie gehen Denn sie können es nicht sehen ... Wen die Ruhe quält, weil in ihm ein Kämpfer lebt Der soll wissen wohin es ihn zieht, ob er es will, warum er es liebt Blute, nur einmal - einmal für mich - und ich weiß wer du bist Bist du bei mir? Willst du dein Herz an die Flamme verlieren?
Submitted by Immortal — Feb 08, 2026
In deinen nie verklärten Augen Zündet Wille einen Funken Nährt mit Feuer deinen Blick Deine nie verstummte Stimme Hebt sich bebend, langsam lauter Bis sie schreit: "ich bin zurück!" " ...Noch bin ich nicht tot!" Noch am Ende Ist alles nur ein Spiel Hast du noch immer nicht genug? Noch auf des Messers Schneide Baust du auf dein Glück Dein Gegenüber wartet schweigend In seinen Händen schon dein Läufer Und nun greift er nach dem Turm Du bist nicht weit entfernt vom Ende Doch du lächelst, denn du weißt Du hast nichts mehr zu verlieren Noch bist du nicht tot! Noch im Ende Ist alles nur ein Spiel Verdammt, hast du noch nicht genug? Noch auf des Messers Schneide Forderst du das Glück
Submitted by Immortal — Feb 08, 2026
Ich kann dir nicht viel erzählen Du kennst meine Taten, du hast alles gesehen Du warst da wo ich auch war Der Schatten in mir und ich, das Böse in dir Lass uns reisen in ein Ende Du hast die Nächte geliebt und unsre Wunden gezählt Lass dich fangen von den Liedern Die uns schon einmal jagten - Sie haben uns wieder Du sollst nicht sehen Wie deine Blicke mich treffen, deine Augen mich quälen Ich werde lügen, wenn du mich fragst Denn manche Wahrheit wiegt schwer und weckt die Träume in dir Hast du erkannt wer wir sind Oder fliehen wir weiter, weiter gegen den Wind? Der dich trägt und mir zuweht wie Schnee Doch du musst an mir schmelzen, weil ich an dir brenne Ich will reisen in ein Ende Ich hab die Tage versäumt und schon zu vieles bereut Doch du wirst tanzen in meinen Liedern Die so sehr nach dir klingen, sie haben dich wieder Du sollst nicht sehen ... Ich höre dein Lied Jedes Mal wenn dein Licht brennt Ich lösche die Gedanken sobald ich es kann Auch wenn es nacht Gift schmeckt Gerade weil es nach Gift schmeckt....Weil DU nach Gift schmeckst!
Submitted by Immortal — Feb 08, 2026
Das Tosen der Menge Im Donner der Trommeln Die Banner, die Farben Das kreischende Heer Das Wüten der Horde Die Schlacht um den Kessel Hinein ins Gemenge Kein Zögern gilt mehr Das Bersten der Brecher Die schäumende Brandung Die schwächere Schiffe zerschlägt und verschlingt Ein wirbelnder Malstrom Der Sturz in die Tiefe, wo unter den Wogen die Sonne versinkt Im Feuer gebadet steigen wir auf Aus eisiger Kälte zur Sonne hinauf Wir glühen wie Funken, wir stehen allein Und tauchen die Welt in rötlichen Schein In dem Moment ist alles Eins und hört im Herzen auf zu sein Ein Summen vor Spannung Die Luft schmeckt nach Eisen Und jeder Zweifel ist längst ausgelöscht Das Beben der Erde Der Pulsschlag wird lauter Der Augenblick selbst wird zu gleißendem Licht Das Bersten der Brecher... Im Feuer gebadet steigen wir auf ... Und wenn wir fallen, so lass ich es hier und jetzt geschehen Lass mich an diesem Licht zugrunde gehen Aus finsteren Tiefen steigen wir auf und tragen die Funken zum Himmel hinauf In die Stille der Nacht bricht ein mächtiger Schrei Im Feuer gebadet steigen wir auf Aus eisiger Kälte zur Sonne hinauf Wir glühen wie Funken, wir stehen allein Und tauchen die Welt in rötlichen Schein In dem Moment ist alles Eins und hört im Herzen auf zu sein Aus finsteren Tiefen steigen wir auf Und tragen die Funken zum Himmel hinauf Vom Feuer betrunken - nicht länger allein Aus schwärzester Nacht bricht ein rötlicher Schein Nicht länger allein
Submitted by Immortal — Feb 08, 2026
Die Zeichen des Wandels Jede Hoffnung verloren Von allem entfremdet Der Pulsschlag erforen Es gibt kein zurück mehr Alle alten Wege sind verbrannt Nur die Ewigkeit vor mir Ohne dich und alles, was ich je gekannt Halt mich fest in deinen Armen Lass mich zum Morgengrauen Noch einmal bei dir sein Gib mir noch einmal deine Wärme Beim ersten Hahnenschrei Werde ich gegangen sein Der Atem der Stille Gellt laut in den Ohren Verlorene Tage Ins Dunkel geboren Es bleibt keine Wahrheit Nichts, was wir sagten, hat Bestand Leere Hüllen, wie Worte Ein Gedicht, aus Scherben, Asche und Sand Es gibt kein zurück mehr Alle alten Wege sind verbrannt Leere Lieder und Herzen Ohne dich und alles was ich je gekannt
Submitted by Immortal — Feb 08, 2026
Du hast mich gut getroffen An diesem dunklen Ort Von meinem Blut gekostet Ich traute deinem Wort Aus der Erde kehr ich wieder Halten über dich Gericht Mit hohlen Augen und zerfetzt Kehr ich ans Licht zurück Schlag' mich doch ans Kreuz Häng' mich für deine Sünden Doch am dritten Tag endet dein Glück Ich trag meine Wunden, zerschlissen, geschunden Sie treiben mich weiter hin zu dir Ich werde dich finden, den Schmerz überwinden Und deine Welt wird Scherben sein Am Ende der Zeit Begrab mich nicht zu tief, es ist noch nicht vorbei Ich steige aus der Nacht herauf, noch vor dem Hahnenschrei Aud der Erde kehr ich wieder, halte über dich Gericht Die Hölle hat mich ausgespiel, das Grab, es hält mich nicht Schlag' mich doch ans Kreuz Häng' mich für deine Sünden Doch am dritten Tag endet dein Glück Ich trag meine Wunden... Ich stehe in den Schatten, Ich bin an jedem Ort Der Wind trägt meinen Atem, Mein Name jedes Wort Und ich meine Wunden...
Submitted by Immortal — Feb 08, 2026
Der Himmel stand in Flammen Ich hab die Wolken brennen sehen, in meinem achten Jahr Schreie der Propheten gellten in den Straßen Doch alles was sie sagten, erschien mir fremd und wahr Lasst die Wellen höher schlagen, lasst die Fluten steigen Manchmal wärmen fremde Feuer mich Und fremdes Leid Verschließ die Türen, lösche nie das Licht Verlebe meine Zeit Ich verschließe meine Augen Ab von dieser Welt Mein Herz sei eine Feste, in stillen Bergeshöhen Mit Hallen, hoch und kühl, in welche nie ein Schatten Fällt Verschon mein Haus, lass andere brennen, andere um ihr Leben rennen Heut noch wärmen fremde Feuer mich Und fremdes Leid Verschließ die Türen, lösch nie das Licht Und trage eine Waffe unter meinem Kleid Doch heut wärm ich mit meinem Feuer dich Schenke dir von meiner Zeit Und ich erstrahle unter deinem Licht Geteilt ist unser Leid
Submitted by Immortal — Feb 08, 2026
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Es ist ein Weg, wo alle Schritte enden Die Wurzel riecht nach Asche und nach Moos Sie gründet tief An einem Ort wo unsere Wunden heilen Das Land unter den Steinen birgt den Sohn In seinem Schoß Ich geh allein am Ufer schwarzer Wasser Ein Wolf für meinesgleichen, nur ein Tier Am Rand der Welt Halt mich nicht - ich ging verloren Fern von jedem toten Blick Bindet mich kein falscher Zweifel Hält den Atem auch nicht zurück Falke trug mich hoch über den Wipfeln Hinauf, den Sternen zu, der Sonne nach Über die Welt Und mir ward klar wie alles angefangen Unter vergessenen Himmeln Weiß ich wie es enden wird Und ich, ich geh allein am Ufer schwarzer Wasser Ein Wolf für meinesgleichen, nur ein Tier Am Rand der Welt Halt mich nicht - ich ging verloren... Spuren lässt wer neue Wege findet Fernab der toten Städte und dem Wort Das Lüge ist
Submitted by Immortal — Feb 08, 2026
Reiß' die Mauern nieder Durchtrenne das Band das dich noch hält Und leg' deine Hand In meine Und lass dich führen Leg meinen Kopf an deine Brust Und lass mich deinen Pulsschlag hören Spüre meinen Wie deinen Im geeinten Takt Wir sind dem Ruf gefolgt Und schreien unsre Lieder in die Nacht Und wir sind für alle Zeit In diesem Tanz geeint Zersprenge alle Ketten Schließ alle Pforten hinter dir Geh weiter Und weiter Folge deinem Weg Am Ende deiner Straße Werden wir uns wiedersehen Denn es führt deine Wie meine Zum gleichen Ziel Wir sind dem Ruf gefolgt... Meine Hände reich ich dir Und durchtrennne das Band das dich noch hält Und wir schreien für alle Zeit Unsere Lieder in die Nacht Halte kurz ein Lausche nur dir selbst Fühlst du die Fesseln zerreißen? Geh deinen Weg Du bist nicht mehr allein Fühlst du die Fesseln? Sie reißen!
Submitted by Immortal — Feb 08, 2026
Nein, du siehst nicht, wie er leuchtet Ja ich hab den Hass erkannt, den du sähst damit ich ernte Und das mit derselben Hand, die an meiner Schulter ruhte Als in mir nur Leere war Falsche Schlangen sind die Beute, deine Lügen sind enttarnt Ich werde meine Lieder singen Und jeden meiner Wege gehen Und keinen meiner Feinde lieben Denn ich weiß, sie wollen mich nur fallen sehen Deine Maske liegt zerschlagen vor mir als der Morgen graut Und du wirst dich drehen, winden, sinkst du endlich in den Staub Aus dem ich dich einstmals holte, als in dir nur Leere war Falsch Schlangen sind die Beute, alle Lügen sind enttarnt Ich werde meine Lieder singen... Keine deiner Lügen, nein kein Wort geht mir nah Sie sind der Sturm der mich immer weiter trägt Das Feuer heißt Feindschaft und der Zünder bist du Jetzt lass uns sehen, wer wirklich untergeht, bevor alles vergeht Ich werde meine Lieder singen...
Submitted by Immortal — Feb 08, 2026
In Rauch hüllt sich der Horizont Der Himmel ist verbrannt Durch kahle Wälder ziehe ich Durch dieses öde Land Auf verkohlten Feldern Such ich mit den Krähen Trost Und in der kalten Asche lese ich meines Schicksals Los Hundert Tage stand ich Mit der Klinge in der Hand Huntert Mal ging ich durchs Feuer Hundert Mal hab ich gebrannt Tausend Narben zieren Meine Hände und Gesicht Mein Herz war tausendfach gebrochen Doch ich selber nicht Nicht für dich stand ich im Feuer Habe jede Schlacht geschlagen Noch stehe ich auf den Füßen Die mich weit und weiter tragen Ich schärfe meine Klinge Versteckt an diesem Ort Wo allein meine Taten Schwerer wiegen als dein Wort Hundert Tage stand ich Mit der Klinge in der Hand In Schnee und Asche habe ich Meinen Namen eingebrannt Tausend Nächte habe ich Gekämpft und überlebt Ich nahm euch alles, gab euch nichts Und legte Feuer an die Welt So viele Nächte habe ich Gekämpft und überlebt Ich nahm euch alles, gab euch nichts Und legte Feuer an die Welt
Submitted by Immortal — Feb 08, 2026
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