Narziss
Album • 2009
Jaaaaa So bitterlich die Tränen fließen Sie ihre Wangen feucht benetzen Gleich Wolken, gleich Wolken, welch' die Erde gießen Muss doch ihr Strom, muss doch ihr Strom Die Welt, die Welt, zerfetzen Und stets wenn eine Träne fällt Auf welkes Laub dort unten So angsterfüllt ihr Blick sich wendet Doch hasserfüllt kehrt er zurück Und Zorn der alle Augen blendet Zerbricht die Welt Stück um Stück um Stück um Stück Und stets wenn eine Träne fällt... Und stets wenn eine Träne fällt... Und stets wenn eine Träne fällt... Und stets wenn eine Träne... fällt Und stets wenn eine Träne fällt Auf brennend Glut am Boden Ein Seel' als Wolk' zum Himmel fährt Und kalt erstarrt, und kalt erstarrt, die ganze Welt Und stets wenn eine Träne fällt Auf welkes Laub dort unten Zu brennend Glut muss es sich wenden Und glühend Zorn zerreißt die Welt
Submitted by MetalElf — Feb 21, 2026
Habe heute schwer getragen Brauche deshalb etwas, etwas Ruh Weite Wege musst' ich laufen Schwefelhölzchen zu verkaufen Kalter Wind blies immer zu, immer zu Kalter Wind blies immer zu, immer zu Hoffnungslosen Funken trug ich Für ein Herz Das nicht mehr schlägt In das Unglück war's gekommen Kaum geboren Schon zerronnen Kalten Ton Den's in sich trägt, in sich trägt Kalten Ton Den's in sich trägt Regen schnell zu Eis gefroren Grauer Dunst verdirbt die Sicht Schließ die Augen, schließ die Augen Schlafe ein, schlafe ein Seh' mich gehend, seh mich gehend Möchte schrei'n Kalter Schnee Ich spür' ihn nicht, spür' ihn nicht Kalter Schnee Ich spür' ihn nicht, spür' ihn nicht Brennend Eis mich sticht gleich Nadeln Schon sind Füße, Hände taub Seele will zum Geh'n sich wenden Ach mein Leben Muss hier enden Ach mein Leben Muss hier enden Ach mein Leben Muss hier enden Kaltes Feuer brennt zu Staub Kaltes Feuer brennt zu Staub Zu Staub
Submitted by MetalElf — Feb 21, 2026
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Ich komme mir verbogen vor Passend und unpassend zu gleich Immer angepasst, immer angepasst An das was geschehen ist Das Umfeld prägt, die Umwelt prägt Willkommen im Leben Alles ist einfach so gekommen Tun - Nichtstun Gerne würde ich wissen Welches der richtige Weg ist Ständige Entscheidungen türmen sich auf, zum Berg der Verstrickung Ich komme mir verbogen vor Passend und unpassend zu gleich Immer angepasst an das Was geschehen ist Das Umfeld prägt, die Umwelt prägt Willkommen im Leben Und über mir, und über mir, der Himmel Unendlich klar, unendlich weit Ich bin alles und nichts Im Angesicht der Ewigkeit Der Erfolg gibt dir Recht So wies man mir den Weg So lernen es alle, so lernen es alle Wer daran zweifelt Schwebt schon über dem Abgrund Aber wer weiß denn schon, was Erfolg ist Wer weiß denn schon, was Erfolg ist Und über mir, und über mir, der Himmel Unendlich klar, unendlich weit Ich bin alles und nichts Im Angesicht der Ewigkeit Und über mir, und über mir, der Himmel Unendlich klar, unendlich weit Ich bin alles und nichts Im Angesicht der Ewigkeit
Submitted by MetalElf — Feb 21, 2026
Aus dem Schatten in das Licht, auch wenn die Sonne brennt Dorthin, wo mich keiner kennt, mit allem, was das Alte bricht Mein neues Leben bricht jetzt an Vergessen ist, was war Vergessen ist, was mich einst hielt Kein Blick zurück Ein Schritt nach vorn ist nicht genug Zu Groß ist meine Qual Bleibt mir allein die Wahl Ich muss hinfort, vorbei der Trug Ich muss hinfort, ich muss hinfort Hinfort Die Sonne blendet, tut mir weh, doch gut ist's, blind zu sein Nicht sehen müssen, diese Pein, so sage ich Ade Mein neues Leben bricht jetzt an Vergessen ist, was war Vergessen ist, was mich einst hielt Kein Blick zurück Mein neues Leben bricht jetzt an Vergessen ist, was war Vergessen ist, was mich einst hielt Kein Blick zurück - Ade
Submitted by MetalElf — Feb 21, 2026
Im Stillstand verzaubert Regungslos im Wasser Tief und Dunkel Dem kalten Grunde nah Meine beschlagenen Gedanken ziehen Kreise Dumpfes Pochen in meinen Ohren So lausche ich dem Klang Dem Klang der Stille Die mich bestimmt Ein Funkeln ungehörter Liebe Mein Kopf, mein Geist, mein Herz, so schlägt Vergeht auch dies Gefühl so schnell Ich sinke Du helfend Herz, das Heil verspricht Dir sehne ich entgegen Meine beschlagenen Gedanken ziehen Kreise Dumpfes Pochen in meinen Ohren So lausche ich dem Klang Dem Klang der Stille Die mich bestimmt Und unaufhaltsam sinke ich weiter Und unaufhaltsam sinke ich weiter Und unaufhaltsam sinke ich weiter Und unaufhaltsam sinke ich weiter Du helfend Herz, das Heil verspricht Dir sehne ich entgegen Dir sehne ich entgegen Dass zärtlich du, mit deinem Glanz Dass zärtlich du, mit deinem Glanz Mich ganz umfängst und leben lässt Und unaufhaltsam sinke ich weiter Und unaufhaltsam sinke ich weiter Und unaufhaltsam sinke ich weiter Und unaufhaltsam sinke ich weiter Beschlagene Gedanken ziehen Kreise Dumpfes Pochen in meinen Ohren So lausche ich dem Klang Dem Klang der Stille Die mich bestimmt Dem Klang der Stille Die mich bestimmt
Submitted by MetalElf — Feb 21, 2026
Jaaaaa In mir die ganze Welt ertrinkt Was hab ich mir nur angetan Was hab ich mir nur angetan Will schreien, doch in mir kein Ton erklingt Will weinen, keine Träne rinnt In mir die ganze Welt ertrinkt Und mir die Luft zum Atmen nimmt Der Freunde Freude schimmert fahl Es sehnt mich zum Verweilen Sie lachen, reden, ziehen fort An einen schönen warmen Ort Verschwinden schnell im grellen Licht Die Maske fällt und sie zerbricht Und zieh ich einsam nun nach Haus Zu blind mein Ziel zu finden Bin kalt, bin stumm, bewegungslos Seh einen fremden Menschen bloß So schau ich mich von außen an Was hab ich mir nur angetan Will schreien, doch in mir kein Ton erklingt Will weinen, keine Träne rinnt In mir die ganze Welt ertrinkt Und mir die Luft zum Atmen nimmt In meiner Brust da klafft ein Loch Voll Einsamkeit gesogen Ein letzter Ruf, ein letztes Fleh'n Der Toten Geister um mich steh'n Kein Licht der Welt nunmehr entbrannt Mit Hohn ward ich von euch, von euch verkannt Die Maske fiel und sie zerbrach So bin ich ihr gefolgt und fand mich nicht als ich sie barg Der letzte Lebensfunke... starb... starb... starb... starb Starb! So tu ich meinen letzten Zug War feige, hatte keinen Mut Will schreien, doch in mir kein Ton erklingt Will weinen, keine Träne rinnt In mir die ganze Welt ertrinkt Und mir die Luft zum Atmen nimmt
Submitted by MetalElf — Feb 21, 2026
Ich habe einen großen Plan Ich werde für euch denken Ihr werdet glauben, was ich sage Werdet reden, wenn ich frage Verführen kann ich in der Tat Mit Macht, scheinbar unendlich Ich kann euch alle niederringen Euch unter meine Knute zwingen Mein Tun ist schwer verständlich Und wer micht kennt und meiner hofft Muss jämmerlich in Angst sich winden Es hilft kein Bitten, hilft kein Flehen Es wirkt kein Beten, du wirst sehen Ich werde alle finden, finden Tag ein, Tag aus Erleiden jene, die ich mit Macht befallen Wie ich von innen sie zersetze Von außen jeden Schutz zerfetze Und ihre Rufe stumm verhallen Sehnt entgegen meinem Denken Und wer micht kennt und meiner hofft Muss jämmerlich in Angst sich winden, sich winden Der Helfer Hände brauch ich keine Einsam bin ich selten Für viele bin ich unbenannt Von Sehenden mit Furcht erkannt Als unbesiegbar soll ich gelten Und wer micht kennt und meiner hofft Muss jämmerlich in Angst sich winden Es hilft kein Bitten, hilft kein Flehen Es wirkt kein Beten, du wirst sehen Ich werde alle finden Ich werde alle finden Ich werde alle finden
Submitted by MetalElf — Feb 21, 2026
Und wenn ich diese Zeilen schreibe Dann spüre ich sie in mir leben Ich fühle die Gewalt der Worte In einem Meer aus Angst und Streben Wortgewalt in geschriebener Gestalt Wortgewalt in geschriebener Gestalt Und wenn ich diese Zeilen lese Tauche ich ins Lebensmeer Und in der Flut der Emotionen Treib' ich, treib' ich, ziellos hin und her Meine Worte, mein Vermächtnis Bin ich nur falscher Prophet Ihre Zeilen im Gedächtnis Nutzlos unter euch gesät Und wenn ich diese Zeilen schreie Leben sie in mir immer fort Für jede Silbe in mir fühlte Und sie erreichen euch an jedem Ort Und wenn, und wenn ich Zeilen höre Klingen sie oft hohl, oft leer So weniges lässt sich laut sagen Dennoch will ich so viel mehr Meine Worte, mein Vermächtnis Bin ich nur falscher Prophet Ihre Zeilen im Gedächtnis Nutzlos unter euch gesät Wortgewalt in geschriebener Gestalt Wortgewalt in geschriebener Gestalt Und wenn ich diese Zeilen lebe Bricht der Selbstbetrug hervor Doch ich werde weiterschreiten Bis zum finstren Höllentor Meine Worte, mein Vermächtnis Bin ich nur falscher Prophet, Prophet Ihre Zeilen im Gedächtnis Nutzlos unter euch gesät
Submitted by MetalElf — Feb 21, 2026
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In den Frieden der ewigen Nacht Warst du in den Schatten, den Schatten, gebracht Hast das Leben früh verloren Als Kind der Asche neu geboren Mein Ruf ins Grab bleibt ungehört Nichts mehr deine Stille stört Warst einst Ruhe Warst einst Kraft Hast stille Sympathie entfacht Jetzt ist Asche Das was bleibt, was bleibt Und jenseits Stille Endlos Zeit, endlos Zeit Mein Ruf ins Grab bleibt ungehört Nichts mehr deine Stille stört Mein Denken taub Noch nicht gefasst Tiefe Trauer Meine Last Mein Denken taub Noch nicht gefasst Schmerz und Trauer Meine Last Bin in Ahnungslosigkeit gegangen Und auch jetzt bin ich gefangen In diesem einen letzten Moment Der uns nun für immer trennt Mein Ruf ins Grab bleibt ungehört Mein Ruf ins Grab bleibt ungehört Jetzt wo Erde dich berührt der Schmerz mich endlich zu dir führt Und mit ihm letzte Grenze bricht Doch wo ist Schatten, wo ist Licht Wo du jetzt weilst, kann ich nicht schreiten Doch die Gedanken dich begleiten, Erinnerung, sie lässt dich bleiben Lässt diesseits das Wort Hoffnung schreiben In den Frieden, in den Frieden, der ewigen Nacht, ewigen Nacht Warst du in den Schatten gebracht Hast das Leben früh verloren Als Kind der Asche neu geboren Als Kind der Asche neu geboren
Submitted by MetalElf — Feb 21, 2026
Die stete Sucht nach Perfektion verleitet die Besessenen Zur Entfremdung von Körper und Seele Ihr kalter Blick schweift über Grabeshügel Kein Stein bleibt ungewendet Kein Stück Erde unerforscht Kein Leben unberührt, kein Leben unberührt Nichts, was sich nicht ändern ließe An seinem Anfang ahnt er nichts von der ihm gesetzten Frist An seinem Ende Wenn er versteht Zählt nur noch sein eigenes Leid Was der Mensch beginnt Vor seinen Augen zerrinnt Er wäre gern Vollender und Vollstrecker Doch bleibt ihm stets nur die Flucht Doch bleibt ihm stets nur die Flucht Alle Schönheit dieser Welt in der er leben darf Ist nichts gegen seine Werke Nur seine Regeln sollen gelten Wer nicht weicht, muss fallen Kein Stein bleibt ungewendet Kein Stück Erde unerforscht Kein Leben unberührt, kein Leben unberührt Nichts, was sich nicht ändern ließe! Leichtfertig spielt er mit der Zukunft seiner Kinder Als Vorwand dient der Fortschritt Leichtfertigkeit ist die Folges des Verlusts der Gefühle Sorglos schreitet er dem Untergang entgegen Entgegen Was der Mensch beginnt Vor seinen Augen zerrinnt Er wäre gern Vollender und Vollstrecker Doch bleibt ihm stets nur die Flucht Doch bleibt ihm stets nur die Flucht
Submitted by MetalElf — Feb 21, 2026
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