Höllenfahrt
Ich habe gerne Gäste Und lad sie zu mir ein Du sollst auf meinem Feste Der Bruder Lustig sein Ich heiße dich willkommen Am Tor zur Unterwelt Komm mit mir auf die Reise So wie es dir gefällt Auf Höllenhunden reiten Bis goldene Funken sprühen Durch dunkle Welten gleiten Bis wir verglühen! Und alle Kessel brennen Des Feuers heiße Glut Und du wirst wohl erkennen Wie gut die Sünde tut Willst du mit mir fahren Willst du mit mir gehen Ich will nur deine Seele Das wirst du wohl verstehen Ich zeige dir die Hölle Das Tor zur Unterwelt Ich weiß auf alle Fälle Dass es dir dort gefällt Jetzt oder nie Alles oder nichts Ich weiß mein Freund Du hältst was du versprichst Jetzt oder nie Schreib es mit Blut Und du wirst sehn Dass es Wunder tut
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Gerüchte sind so süß und fein Man hört sie gern und bringt sich ein Man trinkt den Nektar mit Genuss Weil man Gerüchte lieben muss Es flüstert, wispert, schleciht und kriecht Komm füttere es, es schmeckt so süß Jetzt ist der rechte Augenblick Es setzt sich die in dein Genick Es saugt sich an die Lippen an Setzt sich ins Hirn und krallt sich fest So wie ein Virus dann und wann Die Brutstatt seines Herrn verlässt Man lechzt nach ihm, die Gier ist groß Und füttert stolz die Frucht im Schoß Und speit es aus voll Hohn und Spott Es treibt die Massen zum Schafott Es ist verrückt nach Süffisantem Geheimen oder nicht Bekanntem Verdrehten und makabren Dingen Die meist verrucht und böse klingen Der Gerüchte süßes Fieber Macht uns hungrig, macht uns leer Der Gerüchte süßes Fieber Und wir wollen immer mehr Der Gerüchte süßtes Fieber Küsst noch einmal dich im Scherz Der Gerüchte süße Sucht Wir bekommen nie genug
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Kein Vogel am Himmel Erstarrt ist das Land In Leere und Stille Aufewig gebannt Und die Sonne scheint Und der Regen rinnt Und nichts endet Und nichts beginnt Doch die Zeit ist reif Den Bann zu zerstören Dann wird die Welt Wieder uns gehören Kein menschliches Lachen Kein leises Gebet Nicht schlafend, nicht wachend Vom Winde verweht Doch die Zeit ist reif Den Bann zu zerstören Dann wird die Welt Wieder uns gehören Spürst du die Ruhe Die Ruhe vor dem Sturm Nichts ist für immer Nichts für die Ewigkeit verloren Spürst du die Ruhe Die Ruhe vor dem Sturm Die Zeit ist reif Dass unser Zauber neu geboren
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Komm her zu mir, umschliße mich sacht Mit deinen Schwingen bringst du mir die Nacht Der blaue Mond und dein Gesicht Küss mich noch einmal, ich will nur dich Schwarzer Engel Küss mein heißes Herz Schwarzer Engel Trink von meinem Schmerz Schwarzer Engel Es zieht mich hin zu dir Halb voller Haß Halb voller Gier Du bist das Trugbild meiner Lust Das schwarze Herz in meiner Brust Sind in die Dunkelheit verbannt Hab dort ein Licht für dich entflammt Schwarzer Engel Wärme mich, mir ist so kalt Schwarzer Engel Komm zu mir, ich rufe dich In deinen Schwingen Halt mich fest heut Nacht Du weißt genau Ich kann nicht ohne dich
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Ich bin von allen Geistern Der dich am besten kennt Der Nachts auf deiner Brust Dir dunkle Träume schenkt Ich kann nicht von dir lassen Und streif dir sanft durchs Haar Auf deiner Haut der blassen Das Mondlicht weiß und klar Denn in der Nacht gehörst du mir Ich habe mich dir verschreiben Bin jede Nacht bei dir Und deine dunklen Träume Die handeln stets von mir Dann wandeln wir durch Welten Die nie ein Mensch gesehen Es ist der Stoff der Träume Bizarr und wunderschön Denn in der Nacht gehörst du mir Und niemand weiß von meiner Macht Und niemand kennt dich so in der Nacht Und niemand weiß was es heißt Mit dir so weit zu gehen Und niemand weiß wer ich bin Und niemand kann uns verstehen Und niemand weiß was es heißt Mit dir durchs Feuer zu gehen
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Wir leben nur einmal Wir wissen das schon Wir kämpfen und zappeln Und wollen unseren Lohn Wir sind abgerichtet Und diszipliniert Sind immer die Besten Und gut strukturiert Wir würden ja gerne Und sprechen es nicht aus Wir wollen in die Ferne Und bleiben zuhaus Für unsere Träume Ist wenig Zeit Es ist nicht mehr lange Dann ist es soweit Du suchst den Schmerz Vergessen, wer du warst Sehnst dich zurück Am Ende der Zeit Wofür hast du gelebt Aus und vorbei Die letzte Tage werden kommen Wie ein Feuer in der Nacht Die letzten Tage werden kommen Wie ein Windhauch leise, sacht Die letzten Tage werden kommen Auf leisen Sohlen hinter mir Die letzten Tage werden kommen Doch jetzt bin ich noch hier! Wir brauchen so vieles Und werden nicht satt Wir wollen das Besondere Was sonst keiner hat Wir rennen und hetzen Und drängen nach vorn Und wir sind für Wohlstand Und Wachstum geboren
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
So manche Schlacht geschlagen So manches Weib geküsst Die halbe Welt befahren Die Segel stets gehisst Hab nach dem Glück gegriffen Gevatter Tod gesehen Der Freiheit Lied gepfiffen Konnte niemals stille stehen Ich war überall zuhause Und trotzdem heimatlos Die Sehnsucht ungestillt Meine Träume riesengroß Bin zurück in Eurer Runde Ich war viel zu lange fort Doch jetzt bin ich wieder hier Nimm meine Hand Dreh dich im Kreise Vergiss deine Sorgen Ertränke den Verstand Nimm meine Hände Dreh dich im Kreise Vergiss deine Sorgen Komm nimm meine Hand Hab manchen Berg erklommen Vielleicht die Spur verloren Bin wohl nie angekommen Als Fahrender geboren
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Die Schatten zerfallen Die Nacht geht zu Ende Dein Mund brennt Ein Mal in mein Herz Ich halt dich noch einmal Ganz fest in den Armen Meine heimliche Liebe Mein ewiger Schmerz Doch es wird nicht für immer sein Das ich heut von dir geh Un die Sonne schwemmt Ihr rotes Blut in die See Nicht für die Ewigkeit Ist unsere Einsamkeit Und es bleibt nichts was uns trennt Wenn der Himmel brennt Deine Tränen erhellen Das Wasser der See Im Spiele der Wellen Dein Antlitz ich seh'
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Ich bin so gern mit dir allein Du kannst so schön verlogen sein Bist wie ein Schlangenbiss Bin wie gelähmt, wenn du mich küsst Komm spiel mir etwas vor Ich weiß du tust es nur für mich Es ist ja nur dies eine Mal Mehr will ich nicht Du tränkst mein Her in Raserei Ich weiß es ist die einerlei Du ziehst mich an und lässt mich fallen Zu deinem eignen Wohlgefallen Komm spiel mir etwas vor Ich weiß du tust es nur für mich Es ist ja nur die eine Mal Mehr will ich nicht Komm zieh dich aus für mich Du bist was ich ersehne Lüg mich mitten ins Gesicht Komm und tanz für mich Komm zieh dich aus für mich Lasse alle Hüllen fallen Lüg mir mitten ins Gesicht Komm zieh dich aus für mich
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Am Knochenbaum der Fiedelknauf Spielt noch einmal für uns auf Schwarze Flügel, schwarze Schatten Tanz mit mir den Tanz der Ratten Schwer im Winde ächzt die Nacht Bald ist unser Werk vollbracht Was dein Sehnen, was dein Flehen Soll durch Zauberkraft entstehen Dreimal müssen wir es sagen Dreimal müssen wir es wagen Dreimal sprechen wir die Worte Öffnet sich die Zauberpforte Ich brauche dein Blut Dein Haar, ein Kraut Dann durch das Elixier gebraut Das unsere Wünsche wahrhaft macht Dann ist das Wunderwerk vollbracht
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Zu viele Nächte, schlaflos und kalt Zu oft die Faust in der Tasche geballt Zu viele Feuer nicht entfacht Zu viele Dinge nicht zu Ende gebracht Die Leinen los, kein Blick zurück Am Horizont, da wartet das Glück Der eine kommt, der andere geht Kein Blick zurück. wemm der Wind sich dreht So viele Zweifel, so viel verloren So viele dunkle Träume geboren So viele Tage ohne Gesicht So viele Mauern, so viel Verzicht
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Instrumental
Submitted by MetalElf — Apr 18, 2026