Weiße Nächte
Hier tragen alle Masken Und im Herzen kalte Waffen Wo Schönheit feil geboten wird Und zarte Hände goldenes Geschmeide raffen Weiße Nächte Komm schenk mir ein Weiße Nächte Im goldenen Schein Weiße Nächte Und schöne Frauen Weiße Nächte Du irrer Traum Und vom Glanz und Rausch gebannt Gaukeln Schatten an der Wand Ja es bittet mich zum Tanze Eine reiche Pomeranze Weiße Nächte...
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Wir waren traurig Und lange fort Schon völlig vergessen An einem fernen Ort Doch wir wollen fliegen Auferstehen Und wir sind wieder hier Kannst Du uns sehen? Wie Phönix aus der Asche Auferstehen Wie Phönix aus der Asche Kannst Du das Leuchten sehn? Wie Phönix aus der Asche Und wir sind wieder hier Wie Phönix aus der Asche Komm tanz, tanz, tanze mit mir! Wir waren so fern Lebendig tot So wie im Koma Und aus dem Lot Wir waren zerrissen Waren ohne Sinn Völlig verloren Und wussten nicht wohin Doch wir wollen fliegen Auferstehen Und wir sind wieder hier Kannst Du uns sehen?
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Hab einen Apfel aufgeschnitten Bin durch die kalte Nacht geritten Ein wenig Gift im roten Teil So biet' ich meine Ware feil Die Haare schwarz wie Ebenholz Sie war so schön und voller Stolz Jetzt ist ihr roter Mund für mich Die Haut wie Schnee im milden Licht Dann bist Du langsam eingeschlafen Der süßen Träume ferner Hafen Da dacht ich nur wie schön Du bist Hab Deinen weißen Mund geküsst Spieglein, Spieglein an der Wand Wer ist die Schönste hier im Land Spieglein, Spieglein an der Wand Wer will die Nächste sein im Land Die Haare schwarz wie Ebenholz Sie war so schön und voller Stolz Jetzt ist ihr roter Mund für mich Die Haut wie Schnee im milden Licht Spieglein, Spieglein an der Wand Wer ist die Schönste hier im Land Spieglein, Spieglein an der Wand Wer will die Nächste sein im Land Wie ein traurig schöner Engel Wie eine Fee im weißen Kleid So hab ich Dich für mich gebettet Im Fluss der letzten Ewigkeit
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Wo das Wasser kalt und klar Hab ich Dich einst gesehn Wo ich mit Dir zusammen war Bleib ich für immer stehn Ist mein Herz verloren Wo ich mit Dir war Und nur die Erinnerung Bleibt für immer da Bei Dir will ich sein Noch einmal bei Dir Bei Dir will ich sein Für immer bei Dir Mit Dir will ich gehn Für immer mit Dir Ganz tief am Abgrund stehn Für immer und hier Und in meinen Träumen Bist Du Tausendschön Wirst Du mir erscheinen Werd'ich mit Dir gehen Und die Tränen rannen Hab ihr Salz geschmeckt Und die Lippen brannten Hab sie sanft bedeckt Bei Dir will ich sein Noch einmal bei Dir Bei Dir will ich sein Für immer bei Dir Mit Dir will ich gehn Für immer mit Dir Ganz tief am Abgrund stehn Für immer und hier
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Eines Tages werd' ich sterben Und ich schlafe einfach ein Doch bevor ich sterben werde Muss es noch ein Becher sein Und wir trinken auf die Liebe Und die nicht mehr bei uns sind Und wir fliegen durch die Nacht Und wir spüren dass wir sind Komm doch, Du weißt was ich will Du bist für mich das was ich fühl Und dieses Leben ist jetzt und hier Auf was will ich warten Komm tanz mit mir Ein wahrer Spielmann, der muss tanzen Bis das Herze ihm zerspringt Ein wahrer Spielmann, der muss spielen Bis die ganze Welt versinkt Ein wahrer Spielmann, der kann fliegen Mit den Träumen, mit dem Wind Ein wahrer Spielmann, der will küssen Bleibt sein Leben lang ein Kind Eines Tages werd'ich gehen Doch es ist noch nicht so weit Drum lass uns jetzt die Becher heben Auf die Zeit, die uns noch bleibt Und wir trinken auf das Feuer Und wir trinken auf die Lust Und ich küsse Deine Lippen Fühl das Herz in Deiner Brust
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Sieh nur, sieh! Sie treten an Dass er operieren kann Um ihr Rückgrat zu entfernen Aufrecht gehen sie verlernen Gehen im Kriechgang durch ihr Leben Wollen sie sich doch erheben Wirbellose Geister Wo ist der Herr und Meister? Wirbellose Geister Wo ist der Rückgratreisser? Euer Herr und Meister Sei der Rückgratreißer Geht ihr im Kriechgang durch das Leben Wird er Euch Erfüllung geben Euer Herr und Meister Sei der Rückgratreißer Geht ihr auf bequemen Wegen Wird er Euch Erfüllung geben Angstvoll und nach Vorteil sinnend Zieht er sie in seinen Bann Die gedankenlosen Schwachen Man sehr leicht verführen kann
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Hast Du vergessen, woher Du kamst Hast Du vergessen, wer Du einst warst Du bist nicht Gott und Du bist kein Nichts Du bist nicht mehr und nicht weniger als ich Falscher Leumund, falsche Herzen Falsche Freunde, falsches Spiel Fahle Worte, kalte Blicke Als der kalte Regen fiel Keine Träume, keine Liebe Einsamkeit liegt auf der Nacht Kahle Wände, kalte Zimmer Und kein Feuer wird entfacht Hast Du geglaubt, dass ich Dir gehöre Hast Du geglaubt, dass ich untergehe Du bist nicht Gott und Du bist kein Nichts Du bist nicht mehr und nicht weniger als ich
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Schlaflos, atemlos und ausgebrannt Wie lang schon bin ich fortgerannt? Schlaflos, atemlos und auf der Flucht Wie lang schon wird nach mir gesucht? Und keiner weiß wohin die Reise geht Um jung zu sterben ist es eh zu spät! Wenn der letzte Vorhang fällt Wenn der letzte Akt gespielt Wenn nichts bleibt von altem Glanz Schenk mir noch einmal diesen Tanz Wenn der letzte Vorhang fällt Schlaflos, atemlos und gehetzt Man hat ein Kopfgeld auf mich ausgesetzt Schlaflos, atemlos, nichts ist vorbei Ich lauf und lauf mich frei
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Ein Mal ist kein Mal Genug ist nicht genug Engel oder Sünder Oder Selbstbetrug Zwei Mal ist kein Mal Verflucht und vogelfrei Alle Feuer brennen Bei Sünde Nummer Drei Folge Deinem Herzen Freier als der Wind Es gibt keine Grenzen Und die Zeit verrinnt Folge Deinem Herzen Oder meinem Rat; Schöner ist die Sünde Als der Tugend Pfad Einmal noch verbrennen Spüren heiß die Glut Kannst es Sünde nennen Dass mir Wunder tut Lieber will ich leben Jeden Atemzug Alle meine Sünden Genug ist nie genug
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Mon paire m'a mandat au bósc Au bósc culhir l'oliva Dins lo bósc, polit bósc Ai tant culhit e reculhit Que me siáu endormis Ai tant dormit e redormit Que la nuech má surpria Dins lo bósc, polit bósc Vén a passar gai chivalier Lo bósc vos passariau Dins lo bósc, polit bósc Arrier, tirètz – vos chivalier Prendiatz ma maladia Dins lo bósc, polit bósc Lèu siáu filha d'un ladrier Nat dins la ladraria Dins lo bósc, polit bósc De t'aver vist bèu chivalier Me castara la vida Dins lo bósc, polit bós
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Vor violetten Wolkenfetzen Spannt sie die dunkle Kutsche an Sie ist die Königin der Nacht Hängt schwarze Tücher übers Land Und wenn ich meine Augen schliesse Hör ich ihr Lachen mit dem Wind Und ich weiss, wir sind gefangen Wo sie ihre Netze spinnt Königin der Nacht Du spielst mit mir ein falsches Spiel Königin der Nacht Ich weiss nicht was ich wirklich will Königin der Nacht Du hast mich ausgelacht Königin der Nacht Dein Zauber hält mich wach Sie hüllt mich ein in schwarze Linnen Will mir ein wirres Traumnetz spinnen Kann ihrer Macht mich nicht entziehen Aus ihren Fängen nicht entfliehen
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026
Ich pfeif mein Lied, bin nur ein Sänger Ich mache jeden Tag zum Fest Ich spiele wie der Rattenfänger Und lache über Pein und Pest Und sieh nur wie das Pestweib humpelt Ein grauenhafter Karren rumpelt Was morgen ist, ist mir egal Ich dudle, singe noch einmal Ich werde spielen Hörst Du die Melodie Ich werde spielen Was morgen ist, das weiss man nie Ich stehe wieder auf Und keine Fesseln halten mich Wem keine Stunde schlägt Der ewig glücklich ist Dann schwank ich aus der Wirtshaustür Und strauchle, was kann ich dafür Ein Karren nahte mit Geächz Wirft mich hinauf ins Leichennest Dann wird die Fuhre abgekippt Der Achsenkarren ächzt und wippt Der Sackpfeif und mein schwerer Schädel Schnarchen bis zum Morgennebel Ich werde spielen... Dann steig ich aus der Grube aus Und blase meinen Sackpfeif auf Und spiele meine Melodie Drei Vaterunser schlugen sie
Submitted by Dahmers Fridge — Feb 21, 2026