Wüetisheer
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Drinnen im Hause aber Sie freuten sich und hörten lange nicht Wie das Vieh brüllte und tobte im Stalle Da verstummte der Jubel Alles lief nach dem Vieh Dessen Gebrüll erscholl über Berg und Tal Hier wie dort streckte der Tod das Vieh Zahllose schwarze Spinnen krochen über das Vieh Das Futter, und was sie berührten, war vergiftet Und was lebendig, ward bald vom Tode gestreckt Die Spinnen eine Plage des Bösen Eine Mahnung, den Pacht zu halten In der Angst versammelten sie sich in einsamer Scheuer Und Christine musste kommen und klaren Bescheid entrichten Was sie eigentlich mit dem Teufel verhandelt hatte Christine kam, verwildert, rachedurstig Aufs Neue von der wachsenden Spinne gefoltert So erzählte Christine Und die Herzen der Männer bebten Und lange wollte keiner reden Nur einer stund auf und redete Kurz und deutlich Christine totzuschlagen So könnte der Grüne an der Toten sich halten Hätte keine Handhabe mehr an den Lebendigen Er solle zuschlagen, ihr sei es recht Aber der Grüne wolle nicht sie Sondern ein ungetauft Kind Man kam überein, das nächste Kind zu opfern Da erbot sich Christine willig dazu Denn hatte man einmal mit dem Teufel zu tun gehabt So konnte es das zweite Mal wenig mehr schaden Man wusste wohl, wer das nächste Kind gebären sollte Aber man redete nichts davon
Submitted by NecroGod — Jun 08, 2026
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