Weidenbaum
Album • 2008
Einem Schatten gleich verlor ich mich in dem was ich zu hassen glaubte nichts bleibt bis auf den bitteren Geschmack der Leidenschaft, der längst verstaubte Niemals kann ich ruhen, nichts gibt mir die Kraft den Gedanken frei zu lassen, der so lang schon aus mir klafft Was mag wohl geschehen mit dem Schmerz, der nie verblasst wann wird der vergehen, der das Leben nur noch hasst Zerbrechend an der eignen Freiheit-die ich nie besaß trunken von der Gier nach Leben-welches ich nie verstand strebend nach dem Glanz der Sterne- die so weit entfernt fallend für den letzten Schrei- der niemals erklingt Was wird vergehen und mag wohl kommen bin ich nicht wieder was ich war gefangen in einem Netz aus Lügen welches mich vor der Leere schützt Ich lebe für jeden, nur nicht für mich Ich sterbe mein Leben, erkenne mich nicht
Submitted by Infernal Flame — Apr 24, 2025
Der Schmerz lähmt mich, mit fester Hand hab mich selbst doch niemals erkannt Ich fühl´die Furcht, die mich erdrückt hab mein Schicksal doch längst gezückt So fall´ ich in das Sternenmeer Das Wissen schmerzt mich noch so sehr Hoffnung gibt es nimmermehr Ach, wenn die Welt doch nicht mehr wär´ Des Todes Atem an meinem Gesicht Warum seh ich nur kein Licht Gibt es denn nichts, was mich retten kann Vor dem Tag an dem alles begann Man nimmt mir alles und doch nichts, Was kann die Welt mir schon geben Das kahle Bild eines toten Gesichts Die neue Wahl zwischen Tod und Leben
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 24, 2025
Nichts währt ewig bis auf die Erinnerung die zu verblassen nicht versteht sich krampfend hält und niemals vergeht Sie entfesselt den Schmerz und dreht sich im kreis erstickt die Gedanken, für die Sinne zu leis´ Was Schmerzt mehr als das Wissen dass ein jeder Traum beim erwachen zu Staub zerfällt Verflucht sei was mich denken lässt was mich kosten lässt von der Süße des Lebens mich im Winde flackern lässt, einer Flamme gleich mich meiner Seele entreißt mich lockt mit vergangenem Traum Sanft getragen vom Winde der Nacht entgleite ich allem und schwinde hinfort voller Hoffnung die neues Leben entfacht reise ich weiter an den vergessenen Ort
Submitted by Infernal Flame — Apr 24, 2025
Rasch ertönt der dumpfe Schrei der vor Schmerz in Stille bricht es verbleibt noch Hoffnung auf den Traum der von anderen schon tausendfach geträumt Kannst du fühlen was mich plagt was mich schreien lässt vor Hass und aus toten Augen ragt will dass ich den Tod verlass Nichts verbleibt bis auf Leere die die Sinne bereits überfordert nichts überlebt bis auf den Tod der lächelnd die Hand mir nun reicht Verzweifelt sinke ich nieder, kein Leben in meinem Leib Nie mehr kehre ich wieder, kein Grund, dass ich verbleib´ dreh´ mich nur im Kreis, vergesse was mich Leben lässt seh´ doch nur das Leid, das mich niemals lächeln lässt
Submitted by Grave666 — Apr 24, 2025
Schließ die Augen und fühl die Angst, die dich fesselt um zu verdrängen, die Kraft, die in gar sanftem Schlummer flehend nach Erwachen drängt. Ist es alles nur noch gestern als ich schwamm im Meer aus Leben? Wohin entschwand nur der Gedanke, der verstand alles zu geben? Verkommen zu einer blassen Figur im Spielbrett das sich Leben schimpft. Gefangen im ewig gleichen Kreis, ziellos taumelnd auf fremdem Weg. Gefangen in klammernden Armen, einem hilflosen Kinde gleich, wende ich mich um zu entfliehen vor meinem eigenen Verzweifeln Befreit vom blinden Schlaf, vergeht vergang'ner Schmerz. Es zählt nur neuer Mut, der entfacht im trauben Herz
Submitted by Immortal — Apr 24, 2025
Lass nicht vergehen den Augenblick in dem der Geist der Seele weicht Lass nicht entwischen den letzten Funken der in Stille die Kraft mir reicht Wie das Laub, das vom Winde entführt, verliert sich der Moment im Nichts Der letzte Gedanke den ich mir je erdacht war des Schicksals einz´ges Leben nichts hab´ich je vollbracht und doch spürt es immerzu mein Streben Nach dem Quell der Weisheit, der mich erleuchtet meine Sinne mir raubt und doch nicht betäubt Dort liegt es nun für immer versteckt mein einziger Traum von Laub bedeckt und falls ich erwache aus meinem Schlaf dann liegt mein Schmerz für immer brach Es war alles doch nur ein Traum
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 24, 2025
Nichts als dichter Nebel im trüben Grau verloren und mit jedem Schritt hör´ ich neue Stimmen munkeln. Hinten in der Ferne, ein Schatten ward geboren, erhebt sich quälend leise, schemenhaft im Dunkeln. Schleppt sich mir entgegen, klagt mir dann sein Leid, von den alten Tagen, die den Tod haben gebracht. Seit dem muss er wandeln, fern von Ort und fern von Zeit, ist für alle Ewigkeit gefangen in der Nacht... Wie konnt´ ich nur vergessen was mich einst so sehr berührt, mir meine Ängste raubt, mich ins Träumerland entführt. Der Tod wird mich nicht finden, nicht in meiner Welt, wo das Licht des Mondes mein karges Sein erhellt. Siehst du die dichte Schwärze? Dort, im Nebelloch! Wo die alte Weide um ihre toten Brüder klagt? Wo der Wipfel Tränen des Herbstes Laub bedeckt, Wo ein jedes Irrlicht ins finstre Dickicht lockt, Wo ein jedes Wesen den größten Traum entdeckt, dort möcht ich verstehen, dort möcht ich vergehen.
Submitted by Corpse Defiler — Apr 24, 2025
Hörst du das Nebellied, draußen, hinter´m Tor? Fühlst du das blasse Netz, dass im Dunkeln dich hält? Hörst du das Klagen der Nacht, das dringt an dein Ohr? Fühlst du den letzten Strahl, der auf deine Augen fällt? Hörst du das Nebellied, das dich zieht in seinen Bann es ist alles was mir noch blieb, seit ich zu leben begann.... Hinter verschneiten Wegen lauert des Winters Pracht, ein jeder Eiskristall das Sehnen in mir entfacht. Nach dem letzten Weg durch die vernebelte Nacht, nach Freiheit die mich leben lässt, sei´s auch nur ganz sacht. Lass mich zu dir gehören, nimm mich in dich auf , ich will dein Eigen sein, von nun für alle Zeit. Lass mich nicht stören von dem ewigen Lauf, der die Welt von deinem Reich befreit Hörst du das Nebellied, draußen hinter´m Tor? Hörst du das Nebellied, es dringt an dein Ohr...
Submitted by MetalElf — Apr 24, 2025
This track is instrumental.
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