Weidenbaum
Album • 2009
Lass mich doch vergessen des Tages helles Licht. In dem Meer aus Flammen Erkenne ich mich nicht. Fühl mich längst geschlagen, seh‘ keinen Ausweg mehr. Seit dem letzten Hoffen ist´s schon so lang her. Zieh´ hinaus ins Fremde, für unbestimmte Zeit, vorbei an stummen Wäldern, die ich so sehr beneid‘. Wie soll das alles enden, so trist und ungewiss? Wie soll ich all das finden, was ich so sehr vermiss´? In ewig gleichen Tagen bleib‘ ich mir verwehrt. Ich hab nur noch das Hoffen, bis es mich verzehrt.
Submitted by Grave666 — Apr 24, 2025
Was kann man mir noch verwehren, Bei all dem was mich zerreißt? Wer will mich noch was lehren, Bei all dem was ich schon weiß? Ich ging auf fremden Pfaden Und trotze den größten Ängsten, mit innigster Hoffnung beladen, währte der Schmerz doch am längsten. Aus Träumen vom ewigen Eis Sickerte das bittere Erkennen, Dass ich selbst nichts von mir weiß Und alle Wünsche verbrennen In den bröckelnden Mauern die verblieben Von dem, was ich glaubte zu sein. In den Wahnsinn getrieben bin ich nun wieder allein So wie in längst vergangenen Tagen, als Freiheit war nur ein Wort, nach dem ich nicht wagte zu fragen, ich wünschte mich nur hinfort. Hinfort-nur weg von hier, weg von allem, weg von mir Hinfort-in die Dunkelheit, ich will entfliehen für alle Zeit Hinfort-nur weg von hier, weg von allem, weg von mir Hinfort-ich verdränge mich, vergesse alles nun auch dich
Submitted by MetalElf — Apr 24, 2025
Hilflos fallend in des Geistes Leere Ziellos suchend nach dem letzten Halt Rastlos fliehend vor des Lebens Schwere Leblos hoffend in fremder Gestalt Einsam, doch nicht gebrochen, Bin ich nicht längst zerfallen? Getaumelt, doch nicht zerbrochen, wird mein Schrei im Nichts verhallen. Hab ich nicht längst verloren für was ich glaubte zu leben oder bin ich auserkoren mir selbst alles zu geben? Schwebe durch die Nächte auf der Suche nach mir selbst, nach dem ich so sehr lechze, doch keiner schreit bevor du fällst. Doch letztlich fallen alle, in die Tiefen einer Welt, die nicht für mich geschaffen, doch mich fesselnd hält. Kein Weg ihr zu entfliehen, kein Grund es zu versuchen. denn letztlich werden alle in ihr selbst verwuchern.
Submitted by Iron_Wraith — Apr 24, 2025
Alle Sünden aufgebahrt, mein Weg hat mich verlassen Lass mich immer weiter treiben und lern mich dabei hassen. Finde ständig neue Hürden, empfange sie mit heißer Wut Werd‘ sie alle überwinden mit deinem Kuss in meinem Blut Keine Leere-Im Herzen des Sturms Kein Zweifeln-Im Herzen des Sturms Kein Sehnen-Im Herzen des Sturms Nur Leben-Im Herzen des Sturms In matten Hallen gefangen ist mein Geist doch weit entfernt Folgt nun dem Verlangen von dem ich einst so viel gelernt Reißt mich aus der Leere, vertreibt mein ganzes Wehren Lehrt mich neues Hoffen und wird mich ganz verzehren. Hast du nie gelebt? Hast du nie verflucht? Hast du nie vermisst? Hast du nie geliebt?
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 24, 2025
Letztendlich bin ich meiner Schwäche erlegen, habe alles verloren und noch mehr gegeben. War kalt und furchtlos, stur und verwegen Wollte ewig verweilen und alles erleben. Muss nun auf blassen Schwingen durch die Dunkelheit gleiten, durch zeitlose Leere und glanzlose Weiten. Hilflos zehrend an vergangener Kraft, muss ich verweilen in sinnloser Haft. Noch will ich mich meinem Schicksal nicht fügen Will nicht verlieren was so schwer gewonnen Ich hab nun nichts mehr um mich zu belügen Dabei hat es doch schon längst begonnen Und so bin ich gefallen, von der Freiheit Schwingen Hör´ den Ruf der Winde von weit entfernten Stimmen Kann ihm doch nicht folgen, zu weit ist er entfernt Zu sehr bin ich gefangen und hab das Fliehen längst verlernt
Einst peitschten Winde eisige Lieder Und Stürme wehten durch die Zeit. Sie tosten, wieder und wieder, Nichts war vor ihnen gefeit. Ihr Kuss war von blasser Kälte, und ihr Atem von feuriger Pein. Nichts was sich ihnen stellte, hatte noch länger zu sein. Kein Leiden war mehr fühlbar, Ein jedes Fürchten war vergessen, Doch ein Leuchten in den Augen Haben die, die vom Winde besessen. Ziehen mit ihm weiter, Weit über allem Sein, Schwebend durch die Zeiten Und sind nie mehr allein. Fühlst du die sanfte Brise die streichelt durch dein Haar? Sie wird zum Sturme werden und dir folgen Jahr für Jahr!
Submitted by Celtic Frost — Apr 24, 2025
Nichts wird mehr stehen, alles wird vergehen, Im Kreise sich drehen, der Wind wird´s verwehen. Nichts ist geblieben, alle Hoffnung vertrieben, Ins Dunkel gestiegen, nichts mehr zu lieben. Zu einem Schatten verkommen, dem Lichte verwehrt, Lügen ersonnen, zum Tode bekehrt. Der alten Weide ergeben, in meiner letzten Stund‘ will mich in ihr verweben kein Schrei aus meinem Mund. Vergeh´ ins ewige Netz, aus dem ich einst geboren, kehre wieder heim, Ich war so lang verloren. Sanft zieht sie mich hinab Und ihre Wurzeln ragen tief So kehre ich letztlich heim, ich, der mich einst verlief. Sternlose Wege in fremde Ferne Erfüllt mit allem, außer Wärme.
Submitted by Grave666 — Apr 24, 2025
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